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07. März 2020 10:09; Akt: 07.03.2020 10:09 Print

Schütze dich vor Online-Betrügern

E-Mails mit verlockenden Angeboten oder dubiose Verkaufsseiten: Im Internet wimmelt es von Online-Schurken. Mit unseren Tipps kannst du dich schützen.

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Internet-Betrug ist leider weitverbreitet und nur schwer zu ahnden, da die Opfer Gelder meist freiwillig auf dubiose Konten überweisen. Eine besonders dreiste Masche ist beispielsweise die Nachahmung bekannter Marken-Websites, um Kunden mit besonders tiefen Preisen in die Falle zu locken. Häufig handelt es sich hierbei nämlich um gefälschte Ware oder die bezahlten Artikel werden gar nicht erst geliefert. So kannst du dich gegen Online-Betrug schützen:

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Wurdest du online schon mal übers Ohr gehauen?

• Jede seriöse Website verfügt (meistens am Ende der Seite) über ein Impressum mit Informationen über das Unternehmen sowie Kontaktmöglichkeiten. Fehlen solche Infos, befindest du dich wahrscheinlich auf einer Fake-Seite.

• Achte auch auf das Schloss-Symbol am Anfang der Adressleiste, das dir zeigt, dass der Anbieter eine sichere Verbindung anbietet.

• Generell ist bei Kontoverbindungen im Ausland Vorsicht geboten.

• Gewähre niemandem zwecks «Fernwartung» Zugriff auf deinen Rechner! Betrüger tarnen den Zugriff häufig auch mit bekannten Software-Programmen wie «Anydesk», also Vorsicht!

• Erkundige dich im Falle von zweifelhaften Mails, wie der Absender an deine Mail-Adresse gelangt ist.

• Überprüfe die Rechtschreibung in E-Mails und Angeboten, denn diese werden durch automatische Programme in verschiedene Sprachen übersetzt und enthalten so meistens offensichtliche Rechtschreibfehler.

• Vorsicht ist auch vor gefälschter Werbung mit bekannten Persönlichkeiten geboten. Dahinter stecken meist Händler von unregulierten Devisenplattformen, die mit gewinnbringenden Investment-Methoden locken. Solche Artikel kursierten unter anderem mit DJ Bobo, Roger Federer oder Xherdan Shaqiri.

• Google die entsprechende Seite, bevor du etwas kaufst. Meist findest du über Beiträge und Kommentare anderer User schnell heraus, ob es sich um einen Fake handelt.

• Finger weg von Vorauszahlungen! Jede seriöse Seite bietet mittlerweile sichere Bezahloptionen wie Paypal oder Twint an.

• Konsultiere im Zweifelsfall die Warnliste der Finanzmarktaufsicht Finma. Hier findest du eine Auflistung mit dubiosen und betrügerischen Firmen.

(20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jö K am 07.03.2020 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Dummheit von allen Seiten

    Da wird von Website-Betreibern im Impressum verlangt, die Telefonnummer anzugeben. Wen wunderts, wenn dann stets Anrufe von dubiosen Abzockern eingehen. Den Hostingfirmen können diese Telefonnummern bekannt sein und bei Unfug müssten die diese bekannt geben. Ebenso im Facebook. Da werden die persönlichen Daten irgendwo gespeichert und niemand weiss wer drauf zugreifen darf. Deshalb habe ich Facebook gelöscht.

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  • SEMI am 07.03.2020 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Überprüfe die Rechtschreibung

    Abgesehen davon, dass das uralter Käse ist, ist der Hinweis die Rechtschreibung zu überprüfen der grösste Hohn wenn man weiss, welche Leute darauf überhaupt noch herein fallen und wie sehr genau diese sich in Rechtschreibung auskennen. Und dann soll ich noch zur Warnliste der Finanzmarktaufsicht. Das ist so realitätsbezogen, dass es mich schüttelt.

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  • Mr IQ am 07.03.2020 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr professionelle Angriffe

    Diese Art von Angriffen werden immer professioneller und sehr präzis. Wenn man etwas bezahlt, am Besten mit Paypal. Der Käuferschutz ist eine Art von Garantie. Für Online Erpressungen lieber nichts zahlen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jangdebang am 29.03.2020 16:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Werbung und Propaganda

    Bisher glaubte ich, dass Werbung und Propaganda zu 95% Lug, Betrug und unlauterer Wettbewerb sind. Mittlerweile weiss ich und bin überzeugt, dass dies in 99-100% der Fall ist. Guter Rat: Werbung ausschalten, schont das Portemonnaie, die Nerven und bestätigt überdies das gesunde Beurteilungsvermögen des Users.

    • Jangithree am 29.03.2020 16:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jangdebang bng

      Endlich einmal jemand, der das Kind beim Namen nennt. Danke!

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  • henry am 13.03.2020 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    abzoker

    arbinb abzoker warnung

  • Grossi 70+ am 08.03.2020 23:00 Report Diesen Beitrag melden

    Lernprozesse braucht es im Leben

    1x Reingefallen, passiert mir nie mehr....da ich etwas älter bin, bekam ich dann eine Einschulung von meinem Enkelsohn ;) Man lernt nie aus und der Kopf bleibt auch fit.....

  • Leser am 08.03.2020 18:41 Report Diesen Beitrag melden

    Und wie erkenne ich einen Käufergauner?

    Auch die andere Seite des online Handels ist nicht immer sauber.

  • Lucky am 08.03.2020 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    PayPal ist der heilige Gral.

    Auf Ebay wurde ich von einem japanischen Gitarrenverkäufer übers Ohr gehauen. Nachdem ich die SRF. 4000 überwiesen hatte, verstummte der Kontakt. Ein Telefon bei Paypal und das Geld war wieder auf meinem Konto. Danke Paypal