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01. Dezember 2019 20:32; Akt: 01.12.2019 22:35 Print

So schützt du dich beim Online-Banking

Neue Technologien wie Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung bergen auch immer neue Risiken beim E-Banking. Wir zeigen, wie du dich am besten schützt.

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Im Zug noch schnell eine Überweisung tätigen und dann geruhsam weitersurfen. Dank modernen Technologien können wir mit dem Smartphone unsere Finanzgeschäfte tätigen und sparen immer mehr Zeit. Doch geht es den Finanzinstituten dabei nicht immer nur um die Sicherheit. Wir nehmen damit den Banken vor allem jede Menge Arbeit ab. Und sollte etwas passieren, musst du in der Regel auf die Kulanz deiner Bank hoffen.

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Wie sehr achtest du auf die Sicherheit beim Online-Banking?

Leider kann jedes Sicherheitssystem ausgehebelt werden. Die grösste Gefahr besteht nach wie vor beim Login, obwohl durch die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung die Sicherheit massiv erhöht werden konnte. Hier meldest du dich über zwei Kanäle an: einerseits mit Benutzer-ID und Passwort, andererseits mit einer Transaktionsnummer über einen Kartenleser, das Handy oder einen USB-Stick.

Um beim Login noch mehr Zeit einzusparen, setzen sich auch vermehrt Verfahren mit biometrischen Daten durch. Sprich: Du fährst bei deinem Smartphone über den Fingerabdruck-Sensor oder identifizierst dich über die Kamera. Aber Achtung: Biometrische Daten sind gefährlich! Ein «gestohlenes» Gesicht oder einen Fingerabdruck kann man im Ernstfall nicht ändern – ein Passwort schon.

Auf folgende Dinge solltest du beim E-Banking unbedingt achten:

• Nutze für dein Login unbedingt Kartenlesegerät- oder Mobile-ID-Verfahren (Foto-TAN oder QR-TAN). Diese sind laut Experten am sichersten, denn sie kommen ohne biometrische Daten aus.

• Führe auf deinem System regelmässige Software-Updates durch. Nur so entspricht dein Gerät den aktuellsten Sicherheitsstandards.

Logge dich nicht über Browser-Lesezeichen oder Links ein, sondern benutze jeweils die Adresszeile des Browsers.

Schliesse vor dem Login andere Webseiten, Apps oder E-Mail-Nachrichten.

• Nutze für das Login-Verfahren unbedingt dein privates Smartphone und gebe dieses unter keinen Umständen an Zweitpersonen weiter.

Gewähre den entsprechenden Apps nicht alle Zugriffsrechte. Der Standort wird beispielsweise sehr selten wirklich benötigt, also Vorsicht!

• Speichere auch sensible Daten wie Passwörter niemals auf deinem Smartphone oder Computer, denn auch dies erleichtert Betrügern die Arbeit.

(20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rohni7 am 01.12.2019 23:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abwälzen von Dienstleistungen

    Warum muss ich die Arbeit eines Bankschalterangestellten machen? Und dann muss ich mich auch für die Sicherheit bemühen. Und wenn etwas schief geht muss ich mich auch noch rechtfertigen und die Beweise liefern. Und bekomme ich von der Bank meine Arbeit bezahlt? Nein! Und diese Abwälzen von Dienstleistungen an die Kunden, läuft nich nur bei Banken so. Und dann fragen wir und eines Tages, warum wir so viele Arbeitslose haben.

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  • total am 01.12.2019 22:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nur bares ist wahres

    uns wird doch erzählt dass das Bargeld abgeschaft werden soll, damit es keine Raubüberfälle und sonstige Diebstähle mehr gibt. warum muss ich mich dann vor diesem so sicheren Online Banking schützen oder besser gesagt bleiben wir doch einfach beim guten alten Bargeld und lassen uns nicht auf diese Totalüberwachung ein. ich benutze nur Bargeld. das fühlt sich für mich am sichersten an.

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  • Serena am 02.12.2019 07:28 Report Diesen Beitrag melden

    @ total: wir werden noch sichtbarer

    der staat will totalüberwachung. und daher wird bargeld abgeschafft. so kann jede transaktion nachverfolgt werden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • leila am 03.12.2019 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Und die Microsoft Office Programme nicht

    Bleibe die offen, speichern sie die Zwischenablage, falls man die Logindaten über einen Passwortmanager einfügt. Der Kopierverlauf kann zwar ausgeblendet werden, aber die Daten bleiben gespeichert. Blendet man den Verlauf wieder ein, erscheinen sie wieder. Der Verlauf wird allenfalls über die Cloud synchronisiert und auf anderen Geräten auch sichtbar. Das ist gefährlich, denn ander können so auf sehr persönliche Daten zugreifen.

  • kurt am 03.12.2019 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja zu online - banking

    banklagernde post kostet mich pro quartal über 700 franken

    • A. Höhn am 05.12.2019 22:39 Report Diesen Beitrag melden

      ja zu Bargeld

      ja zu Bargeld, aber die EU will das Bargeld abschaffen, damit jede Transaktion verfolgt werden kann, bald wird die EU die absolute Kontrolle über jeden Menschen erlangen. Die Negativzinsen und den Rentenzerfall könne wir schon heute der EU verdanken. Die EU ist das Hauptproblem!

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  • 6565*515/iojgtzh am 03.12.2019 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    kein Problem beim E-Banking

    Malwarbites, Ghostery, Adblocker. Einloggen via Kartenlese. Noch NIE Probleme gehabt.

  • Krusi am 03.12.2019 09:11 Report Diesen Beitrag melden

    Mein Tipp

    Ich hab mein Ebanking auf einem Mini-PC zu Hause, der verkabelt aufs Internet zugreift. Den PC benutze ich exkl. fürs Banking und nix anderes. Auf dem Smartphone habe ich Prepaid-Twint ohne Konto Anbindung. Für mich der beste Kompromiss zwischen Komfort und Sicherheit!

  • MB am 02.12.2019 23:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Perfect

    Sorry aber geht mit der Zeit Schweizer !!! Immer mit allem Hintendran nur jammern .. ebanking das Beste ! Ich scanne schnell mal mit dem Smartphone und zack Rechnung geht los , online Rechnungen Zack bezahlt , kein Papier mehr keine Zeit verschwenden .. ich scanne mal schnell die arztrechnung Zack bei der krankenkasse .. und noch mehr hunderte Beispiele die mir das Leben vereinfachen , kein Schalter , keine Reisebüros , kein paper , keine hotlines , nix nada .. perfect

    • F. Off am 03.12.2019 00:04 Report Diesen Beitrag melden

      Zack-Zack und weg...

      So sollte es sein, aber eben auch sicher. Das ist heute leider nicht unbedingt gewährleistet und wird es bis in naher Zukunft auch nicht werden.

    • gezo am 03.12.2019 13:04 Report Diesen Beitrag melden

      Einmaleins

      Zack, zack, zack, wieso muss immer alles zackig gehen? Etwas nimmt mich Wunder: Was passiert eigentlich bei einem über Tage dauerndem Total-Stromausfall? Dann geht's nicht mehr so schnell mehr mit "Zack". Finden Sie dann mal jemanden, wo noch das Einmaleins im Kopf rechnen kann.

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