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21. Juli 2019 09:19; Akt: 22.07.2019 08:20 Print

Tipps für dein erstes eigenes Haustier

Du bist aus dem Elternhaus ausgezogen und möchtest dir ein Haustier zulegen? Folgendes solltest du beachten.

Diese Dinge musst du beachten, wenn du dir dein erstes eigenes Haustier zulegst.
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1. Der Kauf deines Lieblings
Sobald du weisst, welches Tier du gern in dein Leben aufnehmen möchtest, solltest du dir Gedanken darüber machen, wo du dieses kaufen möchtest. Deine erste Anlaufstelle sollte immer ein Tierheim in deiner Nähe sein, denn viele Vierbeiner warten dort auf einen liebevollen, herzlichen Besitzer. Die Tiere sind zudem meist bereits kastriert und geimpft. Möchtest du ein Tier von einem Züchter kaufen, solltest du vor dem Kauf unbedingt die Haltungsbedingungen abchecken und das Jungtier nicht zu früh mit nach Hause nehmen. Auch bei Kleinanzeigen im Internet ist zu empfehlen, das Tier vor dem Kauf bereits einmal zu begutachten und dir einen Überblick über dessen bisherige Haltung zu verschaffen.

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2. Kosten über Kosten
Auch nach dem Kauf geht der Besitz eines Haustiers ganz schön ins Geld. Von Nahrung und Tierarztbesuchen hin zur Hundeschule, Gehegen und Dogsittern - dein Liebling kann ziemliche Kosten verursachen. Bevor du dir ein Haustier zulegst, solltest du die Sicherheit haben, genug Geld für allfällige Notfälle auf der Seite zu haben. Könntest du die Krankheitskosten für ein Haustier wirklich tragen? Eine Katze kann bis zu 20 Jahre lang leben und du solltest sicher sein, dass du dich auch so lange um sie kümmern kannst und diese Verantwortung übernehmen möchtest.

3. Die beste Haltung
Dass tierfreundliche und artgerechte Haltung ein absolutes Muss sind, weisst du bestimmt auch. Um deinem Liebling das richtige Zuhause zu bieten, kannst du dich an seiner natürlichen Umgebung orientieren. Kaninchen sind beispielsweise besonders glücklich, wenn sie ein grosses Aussengehege haben, wo sie Löcher und unterirdische Höhlen buddeln können. Auch eine Schildkröte braucht ihre Freiheit und Auslauf, eine Schlange Klettermöglichkeiten, und eine Maus muss zwingend mit einer Artgenossin gehalten werden. Informiere dich im Voraus gut; in einem klitzekleinen Käfig eingesperrt wird kein Tier glücklich.

4. Ferienzeit
Überlege dir schon vor dem Kauf, wie oft du gewöhnlich in die Ferien fährst oder dir ein verlängertes Wochenende in den Bergen gönnst. Während du am Strand chillst oder einen Gipfel erklimmst, musst du nämlich jemanden finden, der sich um dein Tier kümmert. Während du deinen Hund überallhin mitnehmen kannst, wird das bei einem Goldfisch etwas schwieriger. Tierhotels oder Reisen im Auto und Flugzeug sind für Tiere belastende Stresssituationen und sollten deshalb vermieden werden.

5. Gesund und sicher
Biete deinem Haustier unbedingt ein sicheres, gefahrloses Zuhause. Informiere dich, welche Pflanzen für dein Büsi giftig sind, und stelle den Ventilator weit vom Käfig deiner Wellensittiche weg, den sie können sich dadurch erkälten oder Versteifungen im Nacken bekommen. Auch Mähroboter können Tiere gefährden.

6. Ganz viel Liebe
Du solltest dir 110 Prozent sicher sein, dass du ready bist, ein Haustier zu adoptieren. Alle Tiere brauchen viel Zuneigung, Zeit und Liebe. Du kannst deinem Hund die tollsten Spielzeuge kaufen, doch wenn du keine Zeit und Lust hast für lange Spaziergänge und Streicheleinheiten, wird er nicht glücklich sein.

(20min)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Menschen- und Hundeausbilder I am 21.07.2019 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Kaufe nur einen Hund, wenn du dich

    richtig um ihn kümmern kannst. Die Kosten werden völlig unterschätzt, die schnell mal im Schnitt 300 Fr pro Monat betragen können; meine Erfahrung mit mittelgrossen Hunden über 30 Jahre, ohne Kauf: Futter, Arzt, Hundesachen, Autobox + Zusatzkm, Bahnticket, Hundeheim, Hotelzuschlag, Gebühren oblig. Kurse, evtl. Kosten für Hundeschule, Extrakleider für Besitzer (Jacken, Hosen, Wanderschuhe, Regensachen) und noch viel Kleinkram dazu. UND, ein Hund verlangt Zeit. Mindestens zweimal pro Tag 1-2 Std spazieren gehen und aktiv, geistig beschäftigen; auch Kleinhunde. Alles andere ist Tierquälerei.

  • zimmi am 21.07.2019 11:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    haustier

    Zuerst ein Kind in die Welt setzen, dann ein Haustier kaufen und dann für beides keine Zeit mehr haben. Kita, Tiersitter.

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  • Sonne am 21.07.2019 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    mit Verstand kaufen

    Vor allem sollte darauf geachtet werden keine "jö herzig-Käufe" zu machen. Es sollte mit Verstand und nicht mit dem Herzen gekauft werden. Jedes Haustier, besonders Hunde hat seinen speziellen Charakter und Bedürfnisse. Besonders die Grösse muss passen. Die Eigenheiten der Rassen sind auch nicht unwichtig. Wenn man bereit ist auch unbequeme Eigenheiten zu tolerieren, wird man viel Freude damit haben und einen besten Freund gewinnen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • asdf am 22.07.2019 16:00 Report Diesen Beitrag melden

    das wichtigste:

    ein Tier ist kein trendiges Accessoire, sondern ein Lebewesen! Schafft euch kein Haustier an, nur weil Paris Hilton und andere dekadente Promis so kleine Fiffis und Lumpis haben die sie in ihren Handtaschen überall hinschleppen und sich damit zeigen.

  • housi am 22.07.2019 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    das beste man hat schon

    als kind haustiere, kinder sind schon viel sozialer wen sie zuhause auch tiere haben, unsere kinder hatten die kindheit hindurch um die 20 verschiedene tiere, hatte ich als kind auch....und so zogen die kinder aus, nahmen ihre tierchen mit und es kamen noch ein paar hinzu, auch noch 2 menschliche....tiere halten lernt man am besten von klein auf!

  • Ehemalige Tierfreundin am 22.07.2019 14:34 Report Diesen Beitrag melden

    Nie wieder würde ich

    Meine zwei Katzen, 3 Jahre, finde ich auch täglich jö aber auch immer wieder igitt... was die da anschleppen an Viechern. Mäuse lebend und tod und sonst alles was keucht und fleucht und auch herzig wäre. Ich würde mir niemals mehr Katzen zu zun und schon gar nicht deren zwei. Sie treiben mich manchmal (mehrmals täglich) an den Rand der Verzweiflung und würde sie gerne weggeben. Mach es aber trotz täglicher Leichenentsorgung bzw. Mäusefangen nicht, weil ich mich dafür verpflichtet habe und selber schuld bin ;) und sie auch süss schmusen (immerhin) Rat an alle: Kauft keine Katzen

  • zeit und liebe am 22.07.2019 13:53 Report Diesen Beitrag melden

    Ging noch vergessen

    Sehr schöne Auflistung, was aber noch fehlt: ZEIT. Ein Hamster oder ein Goldfisch müssen nicht bespasst werden, ist man berufstätig sollte man unbedingt 2 Katzen halten und sich am Abend Zeit für sie nehmen, Hundehaltung geht bei Berufstätigkeit nur, wenn man ihn mitnehmen kann. Katzen sind im Gegensatz zu Hunden keine Rudeltiere und sind nicht so stark auf menschliche Gesellschaft angewiesen, ich würde es mir aber doch gründlich überlegen, weil sie eben doch gesellig sind und nicht den ganzen Tag zuhause versauern sollen, vor allem wenn man dann am Wochenende auch noch oft weg ist.

    • roli am 22.07.2019 14:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @zeit und liebe

      Katzen sind eher dämmerungs und nacht aktiv. katzen sollten nicht unbedingt zu mehreren gehalten werden, sie gehen sich draussen auch aus dem weg oder an die wolle. ausnahmen bilden natürlich die ausnahme. allerdings sollten katzen unbedingt kastriert werden!

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  • jogibear am 22.07.2019 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    mein Tip für unbeschwerte Tierliebe...

    ...weshalb denn eines kaufen. In Jeder Wohnung hat es hunderte Tiere, die, ob man will oder nicht, gefüttert werden und überleben. Der grosse Vorteil, man muss nicht Gassi gehen und spart dadurch Zeit. Auch in die Ferien kann man, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, betreffend Betreuung. Steuern für diese zahlt man auch nicht. Und wenn eines stirbt bleibt's in der Regel unbemerkt.

    • jogibear am 22.07.2019 13:01 Report Diesen Beitrag melden

      ..das Wichtigste zuletzt..

      ja...und das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen....Sie mögen Dich :-)))

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