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26. Januar 2020 13:56; Akt: 26.01.2020 13:56 Print

Wie können mir meine Eltern Geld vererben?

Von den Eltern Geld zu erben, kann auf verschiedene Arten geschehen. Die Anteile sollten natürlich fair verteilt und steuerlich minimal belastet werden.

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In den Genuss einer Erbschaft kommen die meisten Menschen erst, wenn sie in den Fünfzigern sind. Da man einen finanziellen Zustupf vielfach eher früher brauchen könnte, gibt es einige Möglichkeiten, Geld schon zu Lebzeiten zu vererben.

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Hast du von deinen Eltern schon Geld vorbezogen?

Möchten dir deine Eltern beispielsweise für einen Immobilien- oder Autokauf unter die Arme greifen, kommts natürlich schnell mal drauf an, welche Lösung steuerlich am meisten Vorteile bringt. Für die Begünstigten gibt es daher folgende Optionen: den Erbvorbezug, ein Darlehen oder eine Schenkung.

Schenkung oder Erbvorbezug sind insofern von Vorteil, als sich durch diese das Vermögen der Erblasser verringert, was sich positiv auf die Steuern auswirkt. Im Kanton Zürich ist die Vermögenssteuer beispielsweise stark progressiv, was zu einer überproportionalen Besteuerung führt. Der Erbvorbezug untersteht allerdings der Ausgleichungspflicht – das heisst für dich, du musst ihn bei der tatsächlichen Erbteilung den anderen Erben zurückerstatten.

Vorsicht: Schenkungen müssen in der Erbteilung berücksichtigt werden und können im Streitfall bis fünf Jahre nach Abschluss von den anderen Erben angefochten werden. Ausserdem ist hier in den meisten Kantonen wie beim Erbvorbezug die Schenkungssteuer zu entrichten.

Leider sind solche Prozesse jedoch oft auch die Ursache für Erbstreitigkeiten aufgrund ungenügender oder fehlender Abmachungen oder Bestimmungen seitens der Erblasser. Daher lautet das Credo: alles genaustens festlegen und dokumentieren.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nora am 26.01.2020 15:16 Report Diesen Beitrag melden

    Eidgenössische Abschaffung ist angesagt

    Es gibt kantone die kennen keine erbschaftssteuer mehr, was ich auch für richtig erachte. da dieses geld schon versteuert wurde von den eltern als einkommen und mehrfach jedes jahr als vermögen. Eine erbschaftssteuer finde ich als ungerecht als absolute abzocke und frechheit der kantone gemeinden dem staat.

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  • Peter am 26.01.2020 14:47 Report Diesen Beitrag melden

    Ich will nichts von meinen Eltern

    Sie sollen so lange wie möglich leben und glücklich und Gesund sein und dass wir viel Zeit miteinander verbringen können. Wenn sie mal sterben spende ich das ganze Vermögen an Menschen, die nichts haben. Aber sicher nicht an Spendeorganisationen, dort versickert das Geld in der Administration und in der Chefetage usw.

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  • AI am 26.01.2020 14:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    VORSICHT

    Unbedingt von einem Spezialisten aufsetzen bzw. beraten lassen. Ich wurde von meinen zwei Halbschwestern und der Stiefmutter aufs übelste über den Tisch gezogen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • I am Robot am 27.02.2020 21:54 Report Diesen Beitrag melden

    Guten Apetit.

    Ich will alles von meinen Eltern. Weil sie nach dem Vogelnest Prinzip, Entscheidungen getroffen haben und mich durch ein ganzes Dorf geprügelt hatten, wegen eines Kinder Frauen Velos, bin aber ein Junge. Mein Bruder natürlich rühmt sich mit seinen Erfolgserlebnissen in der Bank. Versteckte sich immer hinter Alc Tyrannen die mir zuviel Steine und Hürden während meiner Ausbildungszeit im Weg gelegen hatten. Bis zum Drittklass Lehrer , wahr ich von Alcoholikern inkl. Tagesmutter umgeben. War für mich die hölle auf erden. Verdammte Stasi Strukturen, Hackordnung u.s.w. braucht die Schweiz nicht !!!

  • CH-Meinung am 03.02.2020 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Pflicht- + Nacherben im Gesetz streichen

    und durch ein Erblasser-Selbstbestimmungs-Recht ersetzen, damit der Erblasser sein letzter Erb-Selbstbestimmungs-Wille beim Notar auch entlich richtig durchsetzen kann, und zwar ohne gesetzlichen Zwangs - Pflichterben + Nacherben, sondern nach Freiem-Selbstbestimmung-Recht ohne Staatszwang-Recht. So kann man ungeliebte Möchtegern-Erben im vornherein mit einem neuen Erb-Gesetz ausschalten, welche auch kein Recht auf Erbklage eingeräumt werden darf. Die Erbstreiterein vor dem teurem CH-Staatsgericht muss aufhören und der letzte Erb-Selbstbestimmungs-Wille auch entlich respektiert werden.

  • Ruth am 02.02.2020 20:07 Report Diesen Beitrag melden

    Pflicht-/Nacherben vom Gesetz streichen

    Gesetzliche-Erben nur von der Verstorbenen-Erben-Seite. - Überlebender Ehe-Partner nur 50% vom Vermögen. - Eltern (der verstorbenen Seite) - Kinder (der verstorbenen Seite) - Schwager/Schwägerin (der verstorbenen Seite) - Nichten/Neffen (der verstorbenen Seite) - Ganze Verwandschaft (nur von der verstorbenen Seite) Das Nachsehen hat 1. Stelle der überlebende Ehe-Partner mit nur 50% - Erben-Anteil. Erst wenn der Überlebenden-Ehe-Partner auch stirbt, kehrt die Erbs-Sache um, dann wird das Erbe auf dessen Seite verteilt

  • CH-Meinung am 02.02.2020 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    SPEZIALLISTEN HANDELN NUR NACH CH-GESETZ

    Der Spielraum für Selbstbestimmung ist sehr klein, durch Freiwerdende-Quote - aber die Gesetzlichen-Prozent-Erben (Eltern + Kinder) sowie Nacherben (Geschwister/Nichten/Neffen + die ganze Verwandschaft) sind im heutigen Erb-Gesetz die Reihenfolge - d.h. ein Sprichwort besagt, wie verwander wie verdamter. Bei einem neuen Nachlass-Erb-Bestimmungs-Recht von A-Z könnte man seine Erben alleine selbst bestimmen und nicht das Schweizer-Staatsrecht - das wäre der vernünftigste Erb-Weg und könnte auch von Möchtegern-Erben nicht angegriffen werden.

  • Jimmy am 02.02.2020 00:10 Report Diesen Beitrag melden

    Gesetzliche Pflichtteilerben- +Nacherben

    haben im CH-Gesetz + bei der Staalicher-Kesb nichts zu suchen. Das Vererben sollte zu 100% eine Privat und nicht Staatssache sein, wär als Erbe in Frage kommt oder wär nicht. Nach heutigem gesetzlichem Erb-Pflichteil-Vorschrift-Nachlass-Gesetz bekommt der überlebende Ehe-Partner nur gerade mal 50% vom Vermögen zugesprochen, die restlichen 50 % gehen an die gesetzlichen Erben auf der verstorben Seite -und genau dieses Pflichteil-Erbteil-Gesetz muss zu 100 % ausser Kraft gesetzt werden.