Geheimnis gelüftet

05. Februar 2011 23:43; Akt: 06.02.2011 00:30 Print

«Basler Zeitung» ging für nur eine Million an Suter

Jetzt ist es raus. Moritz Suter hat für die «BaZ» nur gerade etwas mehr als eine Million Franken bezahlt. Wer seine Kreditgeber sind, bleibt indes weiter unklar.

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Moritz Suter. Die Personen im Hintergrund stellen konkrete Forderungen. (Bild: Keystone)

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Moritz Suter ist im vergangenen November für wenig Geld Verleger der «Basler Zeitung» geworden. Gegenüber der «NZZ am Sonntag» lüftet Suter das Geheimnis, wie viel er für das Unternehmen gezahlt hat, das erst Anfang 2010 für rund 70 Millionen Franken an den Financier Tito Tettamanti und den Wirtschaftsanwalt Martin Wagner verkauft worden war – plus Übernahme von 100 Millionen Franken Schulden.

«Ein wenig mehr als eine Million musste ich bezahlen», erklärt Moritz Suter. Wer die Kreditgeber sind, die Suter unterstützen, bleibt unklar. Die Öffentlichkeit in der Nordwestschweiz würde gerne erfahren, wer am Basler Monopolblatt finanziell beteiligt ist – aber Suter gibt keine Auskunft.

Klar ist, dass die Personen im Hintergrund konkrete Forderungen an ihn stellen. «Die, die mir den Kredit gegeben haben, wollen, dass wir das Unternehmen schnell sanieren», sagt Suter weiter.

(feb)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tinu am 06.02.2011 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Die schweigende Mehrheit

    Aha, die grosse Mehrheit ist also nicht die "Linke". Es ist immer schöne, wenn jemand für die Mehrheit spricht...

  • Otto Kunz-Torres am 06.02.2011 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wieterhin dicke Nebeldecke über dem Aeschenplatz

    Mich als BaZ-Abonnent seit 25 Jahren würde es schon interessieren, wer als Investor im Hintergrund die Fäden zieht. Wohl kaum jemand, welcher 70 Millionen mit möglichst guter Rendite investieren will. Somit können die Gründe für die Investition nur reines Mäzenatentum oder der Wunsch nach medialer Einflussnahme sein. Ich tippe auf die zweite Möglichkeit. Also wer stützt Chefredaktor Markus Somm weiterhin und wer wollte die Entlassung von Bundeshaus-Redaktor Ruedi Studer?

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  • M.H. aus O. am 06.02.2011 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    Transparenz und Objektivität

    Eine Zeitung die nicht transparent handelt wird aus meiner Sicht auch nie objektiv berichten. Ich lese die baz schon lange nicht mehr.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Glaibasel am 07.02.2011 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Ostschweizer in Basel

    Na ja Basel bleibt Basel Gott sei dan gibts noch die NZZ

  • Michael M am 07.02.2011 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Transparenz ist conditio sien qua non

    Nein Herr Suter, so geht es nicht. Eine Zeitung, vor allem die BaZ mit ihrer Vorgeschichte, bleibt unglaubwürdig, wenn sie die Beteiligungsstruktur nicht offen legt. Es bleibt der Nachgeschmack, dass die BaZ eben doch nur zm Sprachrohr politischer Kreise wird. Kein Leser wird sich dies längerfristig gefallen lassen.

  • Otto Kunz-Torres am 06.02.2011 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wieterhin dicke Nebeldecke über dem Aeschenplatz

    Mich als BaZ-Abonnent seit 25 Jahren würde es schon interessieren, wer als Investor im Hintergrund die Fäden zieht. Wohl kaum jemand, welcher 70 Millionen mit möglichst guter Rendite investieren will. Somit können die Gründe für die Investition nur reines Mäzenatentum oder der Wunsch nach medialer Einflussnahme sein. Ich tippe auf die zweite Möglichkeit. Also wer stützt Chefredaktor Markus Somm weiterhin und wer wollte die Entlassung von Bundeshaus-Redaktor Ruedi Studer?

    • Glaibasler am 07.02.2011 14:53 Report Diesen Beitrag melden

      Ostschweizer in Basel

      Ich Ich Ein Zeitungsleser der gerne eine neutrale weltoffene nicht schönschwätzerische zeitung lesen möchte

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  • Tinu am 06.02.2011 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Die schweigende Mehrheit

    Aha, die grosse Mehrheit ist also nicht die "Linke". Es ist immer schöne, wenn jemand für die Mehrheit spricht...

  • Mart Web am 06.02.2011 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Dr Basler Daigg sit nid!

    Tja, bei Titamanti, Blocher und den anderen vorher involvierten, wusste man zumindest wer es ist. Diese Leute spielen gerne "versteckis"!