IWF

19. Dezember 2018 03:29; Akt: 19.12.2018 03:29 Print

Milliardenhilfe für die Ukraine

Soforthilfe für die Ukraine: Der Internationale Währungsfonds gibt sofort 1,4 Milliarden Dollar frei.

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat ein neues Kreditprogramm für die Ukraine abgesegnet und 1,4 Milliarden Dollar Soforthilfen freigegeben. Insgesamt umfasst das Hilfsprogramm Kredite in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 14 Monaten, wie die Finanzinstitution am Dienstag in Washington mitteilte.

Der IWF erklärte, die Regierung in Kiew habe mit Erfolg die makroökonomische Stabilität wiederhergestellt und das Wachstum angekurbelt. Ausserdem habe die Ukraine ihr Defizit senken können.

IWF-Chefin Christine Lagarde hatte bereits Ende November gesagt, dass in ihren Augen die Bedingungen für das Hilfsprogramm erfüllt seien. So hatte das ukrainische Parlament den Haushalt für 2019 mit einem Defizit von 2,3 Prozent, höhere Gas- und Heizpreise und eine verbesserte Führung der staatlichen Banken beschlossen.

(rab/roy/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Minnie Mouse am 19.12.2018 09:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schönes Weihnachtsgeschenk

    Als wenn der IWF dieses Geld jemals wiedersehen würde! Diese Lagarde verteilt das Geld mit vollen Händen, als wäre es ihr eigenes! Unglaublich, welche Länder gehätschelt werden mit Geldern, die die Steuerzahler anderer Länder erwirtschaften!

  • walter45 am 19.12.2018 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Sind die

    die 4.5 Milliarden Dollar, welche USA zum Umsturz in der Ukraine geliefert haben, schon verbraucht?

    einklappen einklappen
  • Anton Müller am 19.12.2018 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    gar nicht gut

    Das tut man nur für den Krieg. Das Morsche System muss ändern, bevor man Geld einschiesst

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jürg Wieland am 19.12.2018 20:31 Report Diesen Beitrag melden

    Super Präsident

    Danke Herr Präsident sie haben mit Ihrer Politik die Menschen noch ärmer gemacht. Über 50% der Menschen leben heute unter der Armutsgrenze (50 $ Monatseinkommen) aber Sie und Ihre Freunde sind dafür ein paar Milliarden reicher geworden. Millionen von Menschen sind Ausgewandert das Sie Ihre Kinder ernähren können. Das ist Ihre Arbeit! Sie sind einfach Primitiv!

  • R. Feller am 19.12.2018 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Wieviele Staaten leben eigentlich nur dank fremdem Geld. Wie lange funktioniert das noch? Ich denke mal ab 2021 zerfällt dieses System und wir werden Krieg haben.

  • Louis am 19.12.2018 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Für was? Ihr Kriegstreiber

    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sein Einkommen für 2018 angegeben: Im Vergleich zum Vorjahr wuchs es auf fast das Zwölffache, während die Ukraine mit hohen Schulden gegenüber dem IWF und mit wachsender Armut in der Bevölkerung zu kämpfen hat.

  • P.Müller am 19.12.2018 16:56 Report Diesen Beitrag melden

    in der Ukraine leben genügend

    Milliardäre...es gibt genügend ukrainische Milliardäre. Die Ukraine ist noch heute, was Russland nach dem Zusammenbruch der UdSSR war. Der "Wilde Westen" 100 Jahre später! Eine der 1. Amtshandlungen Putins war es damals zu den Saudis zu Riesen, um einmal zu "schauen wie die das mit dem Öl verkaufen" so machen, dort sind genau 2 Leute dafür verantwortlich, in Russland damals über 300, sogar Ballett-Tänzer/innen handelten mit Öl, dies führte dazu das ein paar Russen "Oligarchen" wurden doch das Gross verarmte. Wie heute noch immer in der Ukraine. Die EU/der Westen will daran gar nicht ändern

  • Bücherwurm am 19.12.2018 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ernst wolff

    Klingt sehr zuvorkommend vom IWF. Wenn man allerdings die Hintergründe kennt, könnte man brechen. . Ernst Wolff hat ein tolles und verständliches Buch über den IWF geschrieben. Kann ich nur empfehlen. "Weltmacht IWF, Chronik eines Raubzugs"