WEMF-Zahlen

15. März 2011 00:15; Akt: 15.03.2011 00:36 Print

20 Minuten, die Zeitung der Chefs

«Hervorragend gemacht.» «Trifft immer den Kern des Themas.» «Zeigt, was die Schweiz bewegt.» So und ähnlich urteilen Schweizer Leader über 20 Minuten.

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Gerade an Tagen, an denen die Zeit bei mir eher knapp berechnet ist, finde ich es angenehm, dass es in 20 Minuten eine Zeitung gibt, die mir in Kürze einen guten Überblick über die neusten ­Ereignisse gibt. 20 Minuten hat sich als eine Bereicherung der Medienvielfalt in der Schweiz etabliert. Es informiert den Leser in Kürze über die aktuellsten Ereignisse in der Schweiz und rund um den Globus. 20 Minuten ist kurz, informativ und sexy. Die Zeitung ist gemacht für Junge und für Jung­gebliebene. Ich gratuliere 20 Minuten zum guten Resultat in der Leader-Umfrage. 20 Minuten hat sich sehr gut entwickelt und ­berichtet heute umfangreicher und differenzierter – 20 Minuten reichen kaum noch aus, um alles zu lesen! Wenn ich am Morgen ins Geschäft komme, ist die Zeitung präsent und es wird darüber gesprochen. Die Bands und insbesondere die Schweizer Künstler erhalten ihren wohl­verdienten Platz bei 20 Minuten. Daher sind sie zu Recht auch der offizielle Print- und ­Online-Partner der Schweizer Charts. Auch deshalb schätze ich die Sport-Be­richter­stattung von 20 Minuten: Sie ist hart, aber fair. Offenbar muss ich in Zukunft (aber noch) früher aufstehen, denn oft ist die Zeitung am Morgen rasch vergriffen. 20 Minuten hat in wenig Zeit ein grosses Publikum gefunden. Das ist umso erfreulicher, als es unter seinen Lesern sicher viele Junge hat, die vorher keine Zeitungen gelesen haben. Die Lektüre ist eine bereichernde Aktivität, obwohl sie sich auf 20 Minuten pro Tag beschränkt. Wollen wir von Schweiz Tourismus unseren Auftrag erfüllen, müssen wir die Schweiz in all ihren Facetten kennen. Darum lese ich auch 20 Minuten – für die schnelle und kurze Übersicht, was die Schweiz tagtäglich bewegt. 20 Minuten ist kurz, wahr und klar. Ich fahre sehr oft mit dem öffentlichen Verkehr. Dann schnappe ich mir jedes Mal ein 20 Minuten, weil die Zeitung so schnell ist und es trotz der Kürze immer schafft, den Kern eines Themas zu treffen. In 20 Minuten finde ich die wichtigsten Tagesthemen. Klar strukturiert. Pfiffig, spritzig, unterhaltsam, ­leser(innen)freundlich getextet und illustriert. In weniger als 20 Minuten verschaffe ich mir auf sympathische Art eine Zusammenfassung aller Aktualitäten. 20 Minuten ist eine hervorragend gemachte Zeitung, schnörkellos, humorvoll, effizient. Das ideale Ergänzungsprogramm zur «Weltwoche», die vertieft und die andere Seiten aufdeckt, wo ein 20 Minuten gezwungenermassen nur bei den News bleiben kann. Ich lese 20 Minuten fast täglich. Ich mag den Mix von seriösen Informationen und leichteren Stoffen, die ich auch am frühen Morgen vertrage. Mit 20 Minuten habe ich den Überblick und weiss, ob es sich lohnt, zu einem Thema in einer anderen Zeitung noch mehr Details nachzulesen. Ich lese 20 Minuten, weil es prägnant ist. Die Zeitung ist natürlich nicht «Le Monde ­Diplomatique», aber sie hat ein sehr effizientes Format. Und 20 Minuten verbraucht weniger Papier. Ich lese 20 Minuten jeden Tag, weil ich an der Zeitung den ­Charakter schätze, wie sie auf Themen reagiert. Zudem konsultiere ich jeden Tag fünf- bis sechsmal die Internetsite von 20 Minuten.

Fehler gesehen?

Und ihr Urteil kommt nicht von ungefähr: Denn zum zweiten Mal in Folge belegt die MA-Leader-Studie der WEMF (AG für Werbe­medienforschung), dass 20 Minuten bei Schweizer Führungskräften die mit Abstand meist­gelesene Tageszeitung der Schweiz ist. Bei den Wochen- und Monats­titeln schwingen «SonntagsZeitung», «Das Magazin» oder «NZZ Folio» obenaus.

In der Definition der WEMF ist ein «Leader», wer im Jahr mehr als 100 000 Franken verdient und eine Kaderstelle innehat. Bei den insgesamt 233 000 Führungskräften in der Deutschschweiz weist 20 Minuten laut WEMF aktuell eine Reichweite von 34,9 Prozent auf. Jeder dritte Chef liest also 20 Minuten – das sind 81 000 in absoluten Zahlen.

Ansonsten bleibt das Ran­king ähnlich wie bei der letzten Befragung vor zwei Jahren – ausser dass 20 Minuten die Abstände auf die direkten Verfolger noch vergrössert hat. So kommt der Tagi bei den Leadern auf eine Reichweite von 29,5% (2009 waren es noch 31%) und die NZZ auf 23,4% (2009: 27,5%). 20 Minuten erreicht sogar mehr Leader als klassische Finanztitel wie die «Bilanz» (16,9%) oder die «Handelszeitung» (14,6%) – und das nicht nur in der Deutsch-, sondern auch in der Westschweiz. «Das ist ein Kompliment der Elite in diesem Land, über das wir uns sehr freuen», so 20-Mi­nuten-Geschäftsführer Marcel Kohler.

(20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • P.P. am 15.03.2011 05:12 Report Diesen Beitrag melden

    Naja...

    Das liegt wohl daran, dass diese aufgelisteten Konkurrenzblätter nicht kostenlos und an jeder Ecke verfügbar sind. Ziemlich schwacher Vergleich find ich.

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  • Max am 15.03.2011 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    20 Min - Info besser als bei TA

    In der Kürze liegt die Würze

  • George Gideon am 15.03.2011 02:22 Report Diesen Beitrag melden

    Rechtschreibung?

    Hallo 20 Min. Ich lese 20 Min meistens im internet. Zu Bemängeln gibt es nicht sehr viel. Jedoch stören mich ihre vielen Fehler in der Rechtschreibung. Ich meine damit vorallem die vielen falschen Satz Stellungen. Oftmals muss man raten, was Sie eigentlich meinen. Wäre toll, wenn Sie diesen Mangel beheben könnten. Jurnalismus sollte die Rechtschreibung ernst nehmen. PS. meine Rechtschreibung ist auch nicht das Beste, aber eine Zeitung sollte darauf sehr achten!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • monika am 16.03.2011 07:49 Report Diesen Beitrag melden

    Vergleich hinkt

    20 Min. liest man in Bahn/Bus, weil man als Pendler die Strecke ja kennt und die Zeitung gratis und (fast) überall erhältlich ist. Ich denke, dieser Verhleich hinkt.

  • Super Eliteleader am 15.03.2011 19:59 Report Diesen Beitrag melden

    Das Beste an 20min

    ist das handliche Format. Sollten sich andere Zeitungen zum Vorbild nehmen!

  • Max am 15.03.2011 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    20 Min - Info besser als bei TA

    In der Kürze liegt die Würze

  • P.P. am 15.03.2011 05:12 Report Diesen Beitrag melden

    Naja...

    Das liegt wohl daran, dass diese aufgelisteten Konkurrenzblätter nicht kostenlos und an jeder Ecke verfügbar sind. Ziemlich schwacher Vergleich find ich.

    • lia am 15.03.2011 16:06 Report Diesen Beitrag melden

      genau

      stimme zu. zudem muss man ein überregionales blatt wie 20minuten wirklich nicht mit blättern wie dem tagi, nzz und bez vergleichen, welches regionale zeitungen sind..

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  • George Gideon am 15.03.2011 02:22 Report Diesen Beitrag melden

    Rechtschreibung?

    Hallo 20 Min. Ich lese 20 Min meistens im internet. Zu Bemängeln gibt es nicht sehr viel. Jedoch stören mich ihre vielen Fehler in der Rechtschreibung. Ich meine damit vorallem die vielen falschen Satz Stellungen. Oftmals muss man raten, was Sie eigentlich meinen. Wäre toll, wenn Sie diesen Mangel beheben könnten. Jurnalismus sollte die Rechtschreibung ernst nehmen. PS. meine Rechtschreibung ist auch nicht das Beste, aber eine Zeitung sollte darauf sehr achten!

    • Daria am 15.03.2011 08:36 Report Diesen Beitrag melden

      Keine Zeit zu korrigieren?

      Das ist wirklich was, das 20min nicht liegt. Online findet man so gut wie keinen Artikel, in dem man keine Rechtschreibefehler findet. Und meist sind es nicht kleine Schreibfehler, sondern es werden offensichtlich ganze Wörter vergessen, die Bedeutung der Wörter verdreht (gestern gesehen: rumreich, statt ruhmreich; ist auch gut, hoch lebe der Rum)oder sogar im Titel oder im Lead grosse Fehler gemacht. Naja, gibt schlimmeres.

    • Charlie am 15.03.2011 09:21 Report Diesen Beitrag melden

      Jurnalismus?

      Jurnalismus? Meinen Sie damit Journalismus? meine Rechtschreibung... das Beste? Wenn überhaupt, dann die beste. Wenn man schon etwas kritisiert, dann sollte man es selber auch korrekt und richtig machen. Sie weisen darauf hin, aber das könnte 20min. auch und dann wäre das Problem bereits gelöst.

    • Nadine am 15.03.2011 10:25 Report Diesen Beitrag melden

      Schuld sind wir

      Wenn ein Unterhaltungsblatt, und mehr ist 20 Min. für mich nicht, den Unterschied zwischen "seid" und "seit" nicht kennt, dann mag das folgende Ursache haben: Zeitmangel. Alle paar Minuten wird ein neuer Artikel freigeschaltet. Und dass keine Zeit bleibt diesen nach Rechtschreibfehlern zu überprüfen ist ein Resultat unserer Nachfrage nach oberflächlichen und einfach zu lesenden Unterhaltungsbeiträgen mit möglichst vielen Bildern. So erkläre ich mir auch folgende Tatsache: Die Hälfte aller Artikel sind Videobeiträge über Fussballfouls, -Tore, -Fehlentscheide, Peinlichkeiten anderer..

    • George Gideon am 15.03.2011 12:18 Report Diesen Beitrag melden

      @Charlie

      @ Charlie: Es geht hier nicht um meine Rechtschreibung. Eine Zeitung sollte aber mit dem guten Beispiel voran gehen, so dass Rechtschreibe Noobs wie ich es dann auch richtig lesen können. Zudem ist das keine Kritik, sondern eher ein Wunsch von sicher einigen Lesern.

    • Lia am 15.03.2011 16:08 Report Diesen Beitrag melden

      Qualität..

      @ Charlie: er hat ja gesagt, dass seine Rechtschreibung auch nicht die beste sei. Ansonsten stimmt das leider, aber auch online sind viele Artikel sprachlich extrem unausgereift und werden dann irgendwann im Laufe des Tages angepasst.. und ja, 20min ist keine Zeitung, sondern ein Boulevardblatt, insofern ist die Meinung der interviewten "Leader" mehr als fragwürdig.

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