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10. Oktober 2017 03:06; Akt: 10.10.2017 03:06 Print

20 Minuten bleibt stärkstes News-Angebot

20​ ​Minuten​ ​ist​ ​in​ ​Print​ ​und​ ​Online​ ​weiterhin​ ​die​ ​Nummer​ ​1​ ​in der Schweiz.​ Das Lifestyle-Magazin 20 Minuten Friday konnte seine Gesamtreichweite um 6,2 Prozent steigern.

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Blick in den Newsroom von 20 Minuten. (Bild: 20 Minuten)

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Insgesamt 2,779 Millionen Menschen nutzen täglich das Medienangebot von 20 Minuten Print und Online in der Schweiz. Damit bleibt 20 Minuten unter den täglich erscheinenden redaktionellen Medienangeboten an der Spitze.

Allein in der Deutschschweiz erreicht 20 Minuten mit seinem Print- und Onlineangebot 1,997 Millionen Nutzer, und auch die italienischsprachige Ausgabe 20 minuti konnte zusammen mit ihrem Onlineportal tio.ch gegenüber dem Vorjahr leicht zulegen.

Zuwachs bei Friday

Das belegt die neuste Studie der Wemf AG für Werbemedienforschung. Sie misst die kombinierte Reichweite von Print- und Onlinemedien.

Das Lifestyle-Magazin 20 Minuten Friday zählt demnach neu 736'000 Leser – ein Zuwachs von 6,2 Prozent.

«Blick» auf Platz zwei

Mit einer Gesamtreichweite von 1,2 Millionen belegt der «Blick» Platz zwei. Auf seiner Website gibt es 747'000 Nutzer im Tag. Gedruckt führen ihn sich 479'000 Personen zu Gemüte. Die Reichweite der Druck-Ausgabe sank dabei erneut.

Mit seinen Online-Besuchern hat der «Blick» als einziges grosses Medium mehr Leser im Netz als in der gedruckten Ausgabe. Insgesamt kommen die Onlineausgaben der «Blick»-Titel auf 813'000 digitale Nutzer.

Traditionszeitungen lassen Federn

Beim «Tages-Anzeiger» sinkt sowohl die Internetnutzung als auch die Leserschaft der gedruckten Zeitung auf zusammen 665'000. Die Print-Leserschaft ging seit der WEMF-Frühlingserhebung zurück auf 417'000. Die Internet-Nutzung sank um 10'000 auf 248'000.

Die «Neue Zürcher Zeitung» muss einen Leserschwund auf 252'000 hinnehmen, die digitale Nutzung steigt dagegen leicht auf 161'000.

Steigende Digital-Kundschaft

«Der Bund» und die «Berner Zeitung» kommen digital und gedruckt auf eine Nutzergemeinde von 429'000, ein Rückgang um 10'000 bei steigender Digital-Kundschaft. Bei den Zeitungen der AZ Nordwestschweiz zeigt sich dasselbe Phänomen. Ihre Reichweite liegt bei 456'000.

Das «St. Galler» Tagblatt« verliert digital und gedruckt und kommt auf 320'000. Die «Luzerner Zeitung» büsst bei der gedruckten Ausgabe Reichweite, legt digital aber zu. Das kann die Scharte bei der gesamten Reichweite nicht auswetzen. Bei der «Basler Zeitung» sinken Druck- und Digitalreichweite.

Internet macht ein Drittel aus

Von der Gesamtreichweite der Medientitel entfallen rund zwei Drittel auf die gedruckten Ausgaben, ein Drittel auf das Internet. Die Wanderung von der Druck- zur Onlineausgabe innerhalb einer printbasierten Medienmarke verlangsamte sich, blieb aber spürbar.

Die Leserzahlen von Zeitungen und Zeitschriften bleiben insgesamt seit einem Jahr auf hohem Niveau stabil. Angesichts der Zahlen sieht die Wemf keine rational erklärbare Ursache für die rückläufigen Werbeumsätze der Pressemedien.

(20 Minuten/sda)