Banknoten

06. Oktober 2019 17:47; Akt: 06.10.2019 17:47 Print

Das 200er-Nötli wird jetzt deutlich häufiger benutzt

Das 200er-Nötli ist beliebter geworden: Der Wert der 200er im Umlauf ist praktisch gleich hoch wie derjenige der 100er.

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Die 10er-Note zeigt die Schweiz von ihrer organisierenden Seite – das Hauptelement ist die Zeit. Die 20er-Note zeigt die Schweiz von ihrer kreativen Seite – das Hauptelement ist das Licht. Die 50er-Note zeigt die Schweiz von ihrer erlebnisreichen Seite – das Hauptelement ist der Wind. Die 100er-Note hat die humanitäre Seite der Schweiz zum Thema – das Hauptelement ist das Wasser. Die 200er-Note zeigt die Schweiz von ihrer wissenschaftlichen Seite – das Hauptelement ist die Materie. Die 1000er-Note zeigt die Schweiz von ihrer kommunikativen Seite – das Hauptelement ist die Sprache. Und wie sahen die Nötli früher aus? In der folgenden Bildstrecke sind zu sehen – von der achten zurück bis zur ersten. In dieser Serie gab es erstmals einen gelben . Sie zeigt den Architekten Le Corbusier. Zum ersten Mal diente für die Notengestaltung die elektronische Bildbearbeitung. Im Bild: Der rote mit dem Komponisten Arthur Honegger. Das angewandte Sicherheitskonzept geht von den ehemals versteckten Sicherheitsmerkmalen hin zu den transparenten. Im Bild: Der grüne mit der Malerin Sophie Taeuber-Arp. Der blaue mit dem Bildhauer Alberto Giacometti. Zum ersten Mal gab es eine -Note. Im Bild die braune Note mit dem Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz. Der violette mit dem Kultur- und Kunsthistoriker Jacob Burckhardt. An dieses Nötli erinnern Sie sich nicht? Kein Wunder: Die Noten dieser Serie wurden nie herausgegeben. Im Bild: Der rotbraune mit Leonhard Euler als Motiv. Die mit einem Porträt von Horace-Bénédict de Saussure. Die Noten der mit Konrad Gessner auf der Vorderseite. Die Noten der mit Francesco Borromini. mit Albrecht von Haller. Der violette mit Louis Agassiz. Jetzt kommen die Nötli, an die sich manche vielleicht noch aus der Kindheit erinnern. Im Bild: Der rotbraune mit dem Mathematiker Leonhard Euler. Diese Serie war die erste, bei der jeweils eine historisch wichtige Person gezeigt wurde. Im Bild: Der hellblaue mit Geologe Horace-Bénédict de Saussure. Die Banknoten dieser Serie wurden im Jahr 2000 zurückgerufen. Im Bild: Der grüne mit dem Universalgelehrten Konrad Gessner. Die Noten sind nicht mehr gültig, können aber bis zum 30. April 2020 bei der Nationalbank umgetauscht werden. Im Bild: Der dunkelblaue mit Architekt Francesco Borromini. Die Serie wurde von Ernst und Ursula Hiestand entworfen. Im Bild: Der mit dem Naturforscher und Dichter Albrecht von Haller. Der violette mit Psychiater Auguste Forel. Die Note trug den Übernamen Ameise – wegen der drei Ameisen auf der Rückseite. Die braunrote -Note dieser Serie mit Gottfried Keller und ... ... die hellblaue -Note mit General Dufour. Der grüne mit einem Mädchenkopf als Motiv. Der dunkelblaue mit einem Knabenkopf. Den rotbraunen schmückte ein Frauenkopf, genauso wie ... ... den violetten . Diese Serie war eine Reserveserie. Einen 10er- und 20er gab es nicht. Im Bild: Der grüne mit einem Frauenkopf im Medaillon rechts. Die Noten kamen nie in Umlauf. Auf dem blauen wurde eine Haslitalerin im Medaillon abgebildet. Der rotbraune mit einem Frauenkopf im Medaillon rechts. Der violett-blaue mit einem Frauenkopf im Medaillon rechts. Die Noten dieser Serie entstanden 1918 bis 1930 als «Kriegsnoten». Sie besteht aus drei verschiedenen -Noten – etwa dieser hier mit einer Freiburgerin im Medaillon links. Ein weiterer mit einem «Pestalozzi» im Medaillon rechts. Und noch eine Version des aus dieser Serie. Neben den 20ern gab es nur noch zwei in dieser Serie – dieses Exemplar mit Wilhelm Tell ... ... und dieses hier. Ja, das gab es mal: Eine grünbraune . Sie ersetzte die silberne 5-Franken-Münze, die im Kriegsfall oder während einer schweren Krise gehortet wurde. Als Motiv diente Wilhelm Tell. Die Noten dieser Serie waren am längsten im Umlauf – bis in die 1950er-Jahre. Im Bild: Der gelbbraune mit einer Neuenburgerin im Medaillon links. Der hellblau-violette mit einem «Vreneli» im Medaillon links. Sogar eine violett-braune gab es in dieser Serie. Im Medaillon links wird ein «Winkelried» gezeigt. Der grüne mit einem Frauenkopf im Medaillon links. Der dunkelblaue , ebenfalls mit einem Frauenkopf im Medaillon links. Der rotbraune . Der kam in Violett und Orange daher. Die erste Serie bestand aus den Noten 50, 100, 500 und 1000. Im Bild: Der gelbgrüne mit Helvetia als Motiv. Die Noten wurde 1907 bei der Gründung der Nationalbank als «Interimsnoten» herausgegeben. Im Bild: Der blaue . Der Grund: Zwischen der Gründung der Nationalbank und der Notenausgabe war zu wenig Zeit, um neue Noten zu schaffen. Im Bild: Der grüne . Der violette entsprach damals einem sehr hohen Wert.

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Die 200-Franken-Note gibt es gar nicht mal so lange. Der erste 200er kam erst im Jahr 1997 in Umlauf.

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Es dauerte eine Weile, bis die Schweizer das gelblich-braune Nötli voll akzeptierten. Doch jetzt scheint es seinen festen Platz in den Portemonnaies gefunden zu haben.

Neue Zahlen der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die die «SonntagsZeitung» ausgewertet hat, zeigen: Wenn man den Wert aller 200er zusammenzählt, die im Umlauf sind, ergibt das 13,5 Milliarden Franken. 100-Franken-Noten sind im Gesamtwert vom 13,4 Milliarden im Umlauf.

1000er wird unpopulärer

Bei dieser Messgrösse hat der 200er also erstmals den 100er überholt. Der 100er ist der am meisten verbreitete Geldschein in der Schweiz.

Der aktuelle 200er, dessen Hauptelement die Materie ist, wurde erstmals im August 2018 ausgegeben. Dass der Schein an Beliebtheit gewinnt, liege unter anderem daran, dass dass er vermehrt in Bancomaten zum Einsatz kommt, so die «SonntagsZeitung».

Unpopulärer wird hingegen die wertmässig grösste Franken-Note: Gemäss der Statistik der SNB ging die Menge bei den 1000ern in diesem Jahr während sieben Monaten hintereinander zurück. Das ist in den vergangenen 30 Jahren noch nie vorgekommen. Das neue Design des 1000er-Nötli ist erst im März vorgestellt worden.

(vb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wohl Kaum am 06.10.2019 17:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Zusammenhang

    Könnte das mit den gestiegenen Preisen zusammen hängen..? Da ein Znacht für 2 fast nicht mehr unter 100 Fr. zu haben ist..?

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  • Iv. am 06.10.2019 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Normal

    Normal. Es wird auch alles teurer.

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  • Toni Hinter-Bänkler am 06.10.2019 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    mit Karte, wo möglich

    Wenn erstaunt's? Die Bankomaten werfen immer häufiger 200er aus. Und bei der nächsten Zahlung gibt's schon die ersten Retourgeld-Probleme.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ernst Stavro Blofeld am 07.10.2019 22:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das kann ich nicht bestätigen.

    Diese Aussage der SNB kann ich nicht bestätigen. Ich arbeite im Verkauf und bin mit den Abrechnungen, Bareinnahmen involviert respektiv Zuständig. Gebe hier ein Bsp. von unserem Mittelgrossem Unternehmen. Auf 100 eingenommene 100er Noten kommen nur gerade noch 5 bis 10, 200er Noten dazu. Somit ist die 200er Note immer noch eine wenig verbreitete Note.

  • Realist am 07.10.2019 21:25 Report Diesen Beitrag melden

    Was bekommt man noch für Fr. 100.-- ?

    Alles ist masslos überteuert geworden und überhitzt bis zum geht nicht mehr. Lohnerhöhungen machen über haupt keinen Sinn mehr, weil alle von A-Z etwas vom Kuchen abschneiden wollen.

  • Donald D. am 07.10.2019 20:53 Report Diesen Beitrag melden

    gute Sache

    Cash, Bargeld so muss es sein :) Es gibt nicht viel schöneres als die Noten, das Smartphone-Pay-Zeugs ist für nix. Bargeld = Freiheit & Genuss :)

  • _uhu am 07.10.2019 19:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wertverlust

    Alle glauben, dass das Leben teurer geworden ist. Das ist falsch! Richtig wäre: Das Geld verliert an Wert. --> na, das hatten wir schon mal vor 100 Jahren: Nötli mit höheren Zahlen drauf für die gleiche Ware...

  • Mina am 07.10.2019 18:11 Report Diesen Beitrag melden

    mag keine 200er

    Ich kann diese Note nicht ausstehen. Überall wird man schief angesehen und gefragt, ob man es nicht kleiner hat.