Fettleibigkeit

07. März 2011 10:56; Akt: 07.03.2011 11:24 Print

Abnehmen oder Kündigung

Abspecken in Südkorea: Wer es nicht schafft, dreimal täglich joggen zu gehen, muss bei der Unternehmensleitung antraben und es droht die Kündigung.

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Ein Mann wurde von einer Firma in Südkorea direkt nach seiner Einstellung gezwungen, zusammen mit fünf weiteren fettleibigen Angestellten an einem Trainingsprogramm teilzunehmen, das von Vorgesetzten überwacht wurde.

Auch sollen sie gezwungen worden sein, ihre Kündigung für den Fall einzureichen, dass sie ihre Ziele zum Gewichtsverlust nicht erreichen würden. Zudem mussten sich die Angestellten der Kommission zufolge rechtfertigen, falls sie es nicht schafften, dreimal täglich joggen zu gehen.

Sport war «freiwillig»

Die nationale Menschenrechtskommission verurteilte nun das Unternehmen am Montag dazu, den 31-jährigen Angestellten, der die Firma nach drei Monaten verliess, mit fünf Millionen Won (rund 4100 Fr.) zu entschädigen.

Nach Aussagen des Unternehmens war der Sport freiwillig. Die Menschenrechtskommission bemängelte aber, interne E-Mails belegten das Gegenteil. Demnach wurden in den Schreiben fettleibige Angestellte namentlich genannt.

(whr/sda)