Stiftung gegründet

18. Februar 2020 03:44; Akt: 18.02.2020 10:22 Print

Amazon-Chef verspricht 10 Milliarden für Klimaschutz

Für Jeff Bezos ist der Klimawandel die grösste Bedrohung für die Erde. Deshalb ruft der Amazon-Chef eine neue Stiftung ins Leben.

Diese Länder haben weniger Geld als die reichsten Menschen der Welt. (Video: RKN)
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Amazon-Chef Jeff Bezos will zehn Milliarden Dollar für den Umweltschutz spenden. Der reichste Mann der Welt erklärte am Montag auf Instagram, mit dem Geld sollten Forscher, Aktivisten, Nichtregierungsorganisationen und andere Gruppen unterstützt werden.

«Der Klimawandel ist die grösste Bedrohung unseres Planeten.» Dagegen müssten grosse und kleine Unternehmen, Staaten, internationale Organisationen und Einzelpersonen gemeinsam angehen, so Bezos. Vor dem Amazon-Chef hatten bereits andere US-Milliardäre wie Microsoft-Gründer Bill Gates Umweltstiftungen gegründet.

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Today, I'm thrilled to announce I am launching the Bezos Earth Fund. Climate change is the biggest threat to our planet. I want to work alongside others both to amplify known ways and to explore new ways of fighting the devastating impact of climate change on this planet we all share. This global initiative will fund scientists, activists, NGOs – any effort that offers a real possibility to help preserve and protect the natural world. We can save Earth. It's going to take collective action from big companies, small companies, nation states, global organizations, and individuals. I'm committing $10 billion to start and will begin issuing grants this summer. Earth is the one thing we all have in common – let's protect it, together. - JeffEin Beitrag geteilt von Jeff Bezos (@jeffbezos) am

Zuletzt waren auch aus der Amazon-Belegschaft verstärkt Forderungen an das Management laut geworden, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Vergangenes Jahr hatte Bezos in Aussicht gestellt, im Amazon-Geschäft bis 2040 CO2-Neutralität zu erzielen.

Allerdings dürfte die Begrenzung klimaschädlicher Gase für den Konzern eine Herausforderung darstellen. Schliesslich stellt Amazon seinen Kunden jährlich zehn Milliarden Artikel zu, unterhält dafür weitläufige Liefernetze und betreibt riesige Datenzentren.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Valentino in Bahia am 18.02.2020 04:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Steuer

    So spart man Steuern in den USA

    einklappen einklappen
  • frank am 18.02.2020 04:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aha

    und wie wäre es noch mit fairen löhnen und arbeitszeiten?

    einklappen einklappen
  • m.h. am 18.02.2020 05:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ablasshandel

    Anstatt das man seine Firma umstrukturiert und schaut das das Konsumverhalten anders wird damit man so irgendwie weniger CO2 verschleudert kauft man sein gewissen einfach mit einer grossen Summe frei

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • 50+ am 22.02.2020 22:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    generöse Spender

    vor vielen Jahren hat ein anderer Milliardär 1 Milliarde auf 10 Jahre einer Stadt gespendet. Am Ende hatte er knapp über 100 Millionen mehr, als wenn er nicht gespendet hätte. Aber klar, wir feiern dieses Menschen als edle Spender, dabei umgehen sie einfach Steuern

  • Anna am 20.02.2020 05:25 Report Diesen Beitrag melden

    Nun mal halblang

    mit der freudigen Erwartung. Er *verspricht* zu spenden, aber ob er es dann wirklich macht wissen wir nicht. Hauptsache positive Erscheinung in den Medien!

  • THT CCH Unhonesti am 19.02.2020 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Sein ,oder nicht Sein

    Nur wer einschlechtes Gewissen hat , macht solche Geschenke

  • Ernst am 19.02.2020 10:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na und?

    Er ist ja auch für 20 Milliarden Verschmutzung verantwortlich und verschmutzt munter weiter

  • apfelschuss am 19.02.2020 07:05 Report Diesen Beitrag melden

    In "guter" Gesellschaft

    Die Klimaapokalyptiker brauchten wieder mal Geld, damit ihr Süppchen nicht kalt wird. Soros, Gates und Buffet sind ja auch dabei. Hintergedanke:Da lässt sich was verdienen.