Autoabsatz

01. Februar 2011 23:47; Akt: 01.02.2011 23:54 Print

Amerikaner kaufen weiter Spritschlucker

Die US-Amerikaner gönnen sich mit dem Abklingen der Wirtschaftskrise neue Autos. Und beim Stil bleiben sie sich treu.

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Nachdem die Arbeitslosigkeit langsam zurückgeht und die Menschen wieder mehr Geld in der Tasche haben, sind die Verkaufszahlen zu Jahresbeginn nach oben geschnellt.

Besonders beliebt waren wie zu Vorkrisenzeiten die spritschluckenden Pick-up-Trucks und Geländewagen. «Januar war ein guter Monat», sagte der US-Verkaufschef von Branchenprimus General Motors, Don Johnson, am Dienstag in Detroit.

Viele Autokonzerne vermeldeten prozentual zweistellige Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auffallend dabei war, dass vor allem Privatleute zuschlugen, wie GM und Ford unisono anmerkten.

Bislang war die Erholung auf dem US-Automarkt eher von den Firmenkunden und hier speziell von den Autovermietern getragen worden. Die Hersteller räumen den Flottenbetreibern jedoch hohe Rabatte ein, was den Profit schmälert.

Marktführer General Motors verkaufte knapp 179 000 Wagen im Januar (plus 22 Prozent), Ford kam auf gut 127'000 Autos (plus 13 Prozent), Chrysler als kleinster der «Big Three» wurde mehr als 70'000 Wagen los (plus 23 Prozent).

Die meistverkauften Wagen waren bei allen dreien die grossen Pick- up-Trucks: Chevrolet Silverado, Ford F-Serie beziehungsweise Dodge Ram. Die Verkaufszahlen schnellten hier um bis zu 30 Prozent nach oben.

(sda)