US-Börsen

10. Februar 2011 23:01; Akt: 11.02.2011 00:46 Print

Amerikaner trennen sich von CS

Die Wall Street hat am Donnerstag nach einem richtungslosen Handel kaum verändert geschlossen. Investoren trennten sich von Cisco Systems und Credit Suisse.

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Auch eine stärker als erwartet ausgefallene Statistik vom US-Arbeitsmarkt konnte die Stimmung der Börsianer nicht heben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,1 Prozent auf 12 229 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg 0,1 Prozent auf 1321 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um ebenfalls 0,1 Prozent auf 2790 Punkte.

Bei den Einzelwerten fielen die Aktien des Netzwerkausrüsters Cisco Systems um mehr als 14 Prozent, nachdem der Konzern vor sinkenden Ausgaben der öffentlichen Hand gewarnt und geringere Gewinnmargen verbucht hatte. Cisco gilt als Indikator für die Entwicklung der gesamten Technikbranche.

Auf den Verkaufslisten der Börsianer standen darüber hinaus die in den USA gehandelten Anteilsscheine der Schweizer Grossbank Credit Suisse. Nach einem Gewinnrückgang 2010 nahm das Kreditinstitut seine Renditeziele für die kommenden Jahre zurück. Die Credit-Suisse-Aktie brach daraufhin um mehr als sieben Prozent ein.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,02 Mrd. Aktien den Besitzer. 1570 Werte legten zu, 1390 gaben nach und 125 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,5 Milliarden Aktien 1347 im Plus, 1244 im Minus und 148 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 24/32 auf 99-9/32. Sie rentierten mit 3,710 Prozent. Die 30- jährigen Bonds fielen dagegen 30/32 auf 91-23/32 und hatten eine Rendite von 4,774 Prozent.

(sda)