«Unkontrollierter Gebrauch»

09. März 2019 05:20; Akt: 09.03.2019 07:14 Print

Anleger fordert Twitter-Verbot für Elon Musk

Neuer Ärger für Tesla-Chef Elon Musk: Ein Grossinvestor in den USA will das Twittern des mitteilungsfreudigen Tech-Milliardärs gerichtlich einschränken lassen.

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Eine im Bundesstaat Delaware eingereichte Klage fordert ein permanentes Verbot von Musks «unkontrolliertem Gebrauch von Twitter für fehlerhafte Statements über das Unternehmen». Das teilte die Kanzlei Grant & Eisenhofer am Freitag mit. Kläger ist ein US-Pensionsfonds, doch das Verfahren ist als Sammelklage angelegt, andere Investoren können sich anschliessen.

Auch der Tesla-Verwaltungsrat wird beschuldigt, durch mangelnde Aufsicht von Musks Online-Aktivitäten seine Pflichten gegenüber den Aktionären verletzt zu haben. Der Rechtsstreit folgt auf einen weiteren Twitter-Fauxpas, mit dem Musk jüngst erneut die US-Börsenaufsicht SEC gegen sich aufbrachte. Im Februar hatte der Starunternehmer mit einem missverständlichen Tweet zu Teslas Jahresproduktion 2019 für Aufsehen gesorgt und damit laut SEC gegen Auflagen eines Vergleichs mit der Behörde verstossen.

Musk war im vergangenen Jahr nach Tweets, die in den Augen der SEC irreführend waren, von der Börsenaufsicht verklagt worden. Um einer Absetzung als Vorstandschef zu entgehen, stimmte er einem Vergleich zu. Dieser verbietet ihm unter anderem, eigenmächtig über seine Social-Media-Kanäle marktbewegende Nachrichten zu verbreiten. Bereits im vergangenen Jahr waren einige Anlegerklagen gegen Tesla und Musk eingereicht worden, nachdem dieser die Märkte bei Twitter mit einem halbgaren und rasch wieder abgeblasenen Plan überrascht hatte, das Unternehmen von der Börse zu nehmen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Trömp am 09.03.2019 06:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    N.L

    Da gibts noch jemanden der Twitter unkontrolliert nutzt. kleiner Tipp: Er ist Blond

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  • Jacky D. am 09.03.2019 07:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich kenn noch einen

    Ich wüsste in Amerika noch eine viel mächtigere Person welche extrem leichtsinnig und gefährlich mit Twitter umgeht! Dem müsste man das Account sperren denn diese Tweets sind nicht Geschäftsschädigend sondern GEFÄHRDEND FÜR DIE GANZE WELT...! Da ist Elon gerade mal en Brätzelibueb.

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  • 1 Minute am 09.03.2019 06:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Denke

    der Autopilot wurde für Kiffer entwickelt

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Die neusten Leser-Kommentare

  • S.G am 12.03.2019 11:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jaja alle haben Angst vor dem Musk seine Meinung

    Da fühlt sich wohl einer bloß eingeschüchtert weil der Herr Musk keine scheu zeigt, seine meinung zu sagen, auch wenn seine Aussagen zum teil sehr kontrovers sein können, gibt es keinen Menschen auf der Welt der dafür sorgen kann das einem anderen seine Redefreiheit/ kommunikationsfreiheit genommen wird, dazu hat kein anderer Mensch ein Recht, egal was fur ein Anleger dieser Herr auch sein mag, der wird boch vor grosse Probleme kommen mit dem Herrn Musk zusammen. Mal sehen wer dann wem die Freiheit auf Twitter nimmt, ich denke Elon Musk wird nämlich weiterhin ohne probleme Beiträge posten können, im gegensatz zu denen die denken sie häten das recht darüber zu entscheiden, denen wird der account eher gesperrt.

    • Leto Atreides II am 12.03.2019 14:02 Report Diesen Beitrag melden

      @S.G

      Hier handelt es sich nicht um Meinungs- und Redefreiheit, sondern um einen Geschäftsmann, der mit seinen Aussagen die Interessen seiner Investoren aufs Spiel setzt. Diese haben das Recht, ihrem Schuldner bzw. dem Chef des Schuldners (der Firma) einen Maulkorb anzulegen oder ihn seines Amtes in der Firma zu entheben. Diesem Schicksal wollte Musk entgehen, konnte es aber nicht unterlassen, weiterhin Falschaussagen zu publizieren. Musk ist kein Märtyrer für die Meinungsfreiheit, sondern ein Trump-scher Narzisst, der sich gerne mit haarsträubenden Lügen profiliert.

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  • tinornma am 12.03.2019 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    bbsk

    Wenn es dem Grossinvestor nicht gefällt wie Musk SEINE EIGENE Firma führt, sollte er vielleicht nicht mehr in diese Firma investieren? Schonmal da dran gedacht?

  • Denker am 10.03.2019 22:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    E4ever

    An all die Hater da draussen, Neid ist die höchste form von Anerkennung! Glaubt nicht alles was die Öllobby und die Vielen Lobbyisten der Konkurrenz sagt! Sogar die meisten Kinder habens kapiert. Wir haben nur eine Erde! Nur eine Chance nicht zu versagen. Einfach Solaranlage und EMobil kaufen und den den Ölmultis den Rücken zukehren. 1qm pro 1000km/Jahr reicht in der Schweiz Service alle 60tkm wo Scheibenwischblätter und Kühlflüssigkeit getauscht wird, fertig. 35000$/Tesla ist wahr geworden. Ob ihr es nun glaubt oder nicht wird sich bald nur noch wenige verbrenner antun bzw zutun. E-4ever

    • M.B. am 10.03.2019 23:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Denker

      keine Ahnung wie es in der Welt zu und her geht...gell....mal über die Schweizer Grenze sehen....dann reden wir weiter...

    • Samuel May am 11.03.2019 07:04 Report Diesen Beitrag melden

      @M.B

      Dann tun Sie das bitte aber nicht aus der Zeitung sondern gehen Sie dort hin und erleben Sie es dann kennen Sie die Realität.

    • leser am 11.03.2019 19:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Denker

      und was hat das mit Gesetzen, Börse und ihm zu tun? total am Thema vorbei

    • Miller am 12.03.2019 10:43 Report Diesen Beitrag melden

      Real

      @Denker Und weil diese E-Karren noch keine anständige Reichweite haben, dann 4x pro Jahr im dem Flugzeug in die Ferien. Bravo

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  • Ketzer am 10.03.2019 22:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Versuch der Konkurrenz

    Selten so was blödes gehört. Wenn die Anleger nicht mehr zufrieden sind mit dem Firmenchef können die doch die Aktien verkaufen und was "besseres" nehmen? Oder? Könnte wetten dahinter steckt ein konkurrierender Automobilkonzern, der verzweifelt versucht Tesla einzubremsen. Schon beim Anlauf der Model3 Produktion gab es Hackerangriffe... Würde mal vorschlagen das die Konkurrenz besser selber gas geben sollten sonst fahren wir bald nur noch amerikanische und chinesische Autos..

  • s_niederer@gmx.ch am 10.03.2019 20:51 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte aufwachen!

    Das hat nichts mit der Börsenaufsicht zu tun. Sondern mit der Konkurrenz - diejenigen, welche immer noch Drecksschleudern verkaufen. Es wird Zeit, dass alle Autohersteller auf Elektrisch wechseln! China macht das schon lange so!

    • Pascal F. am 11.03.2019 11:50 Report Diesen Beitrag melden

      China?

      Sehr interessant dass Sie China erwähnen, obwohl praktisch die gesamte Energie dort aus Kolhkraftwerken stammt.

    • Jean H am 11.03.2019 12:58 Report Diesen Beitrag melden

      Seltene Erden

      Die Produktion eines Teslas entspricht der Umweltbelastung eines Autos, mit welchem man 15 Jahre lang gefahren ist. Der Abbau von Seltenen Erden, welcher in China sehr billig stattfindet und welche für die Elektromotorn benötigt werden, hat schon zahlreiche Menschen das Leben gekosstet. Ein sehr interessantes Thema.

    • Xeni am 12.03.2019 07:52 Report Diesen Beitrag melden

      Seltene Erden in einem E-Motor?

      @Jean H: Und was ist mit den E-Motoren in Lokomotiven, Liften, Ventilatoren usw.? Und 90% Daumen hoch hinterher, ach ja... ;)

    • Miller am 12.03.2019 10:47 Report Diesen Beitrag melden

      Seltene Erden

      @Xeni In einer Lok spielt es keine Rolle ob der Motor 1000kg mehr oder weniger hat. In einem Tesla kommt es auf jedes Gramm an,darum werden auch Neodym Magnete verwendet.Da braucht es Seltene Erden,Leider

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