Geringerer Aktienbesitz

16. Februar 2011 22:04; Akt: 16.02.2011 21:08 Print

Anleger verlieren Lust an Aktien

Die Finanzkrise hat in der Schweizer Aktionärslandschaft Spuren hinterlassen. Nur noch jeder Fünfte besitzt Aktien, heisst es in einer Studie der Uni Zürich.

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Der Aktionärsanteil in der Bevölkerung liege mit 21 Prozent einen Drittel tiefer als noch vor zehn Jahren. Diejenigen, die weiterhin Aktien halten, konzentrieren ihr Investment auf den Schweizer Heimmarkt. «Die anhaltende Zurückhaltung der Aktieninvestoren widerspiegelt die Turbulenzen des zurückliegenden Jahrzehnts», erklärt Studienleiter Urs Birchler vom Institut für Banking und Finance. «Kursgewinne verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren, und wer langfristig investierte, wurde nicht selten enttäuscht.» Gegen den Trend schwimmen die jungen Anleger: Der Anteil der Befragten mit Aktienbesitz im Alter von 18 bis 29 Jahren hat sich im Vergleich zu 2008 auf 10 Prozent verdoppelt.