Betrug am Arbeitsplatz

24. März 2011 11:27; Akt: 24.03.2011 11:51 Print

Betrügerischer Seco-Mitarbeiter aufgeflogen

Ein ehemaliger Beschäftigter des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) hat sich selbst Zahlungsaufträge zugeschanzt. Er wurde fristlos entlassen.

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Ein ehemaliger Mitarbeitender hat das Seco um mindestens 300 000 Fr. gebracht, indem er Rechnungen, Zahlungsaufträge beziehungsweise Kontierungsdaten missbräuchlich verwendete und Geld auf seine fiktiven Firmenkonten überwiesen hat. Dabei fälschte er auch Unterschriften.

Die Unregelmässigkeiten in der Buchhaltung seien im vergangenen Dezember entdeckt worden, bestätigte das Seco Informationen der «Handelszeitung» vom Donnerstag. Der Mitarbeitende war im Finanzbereich des SECO tätig und wurde fristlos entlassen. Eine Strafanzeige ist eingereicht worden, die Untersuchung läuft.

(sda)