Givaudan

17. Februar 2011 13:55; Akt: 17.02.2011 14:35 Print

Bill Gates investiert in der Schweiz

Der weltgrösste Aroma- und Riechstoffhersteller Givaudan hat einen neuen prominenten Aktionär: Es ist Microsoft-Gründer Bill Gates. Sein Anteil ist 285 Millionen Franken wert.

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Bill Gates hält Anteile am Schweizer Riechstoffhersteller Givaudan. (Bild: Keystone)

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Sein Name steht seit Jahren ganz oben auf der «Forbes»-Liste der reichsten Amerikaner: Bill Gates. Das Vermögen des 55-Jährigen beträgt geschätzte 54 Milliarden Dollar.

Einen Teil davon investierte der Amerikaner laut einer Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX in den letzten Tagen in den Schweizer Riechstoffhersteller Givaudan. William H. III Gates - so der offizieller Name des Microsoftgründers - hält indirekt eine Beteiligung von 3,3 Prozent am Genfer Unternehmen. Dieser Anteil ist aktuell rund 285 Millionen Franken Wert. Die direkten Aktionäre sind die Cascade Investment LLC, Harris Associates sowie die Bill and Melinda Gates Foundation.

Karitatives Engagement

Die gemeinsame Stiftung von Bill Gates und seiner Frau Melinda verfügt über ein geschätztes Vermögen von rund 29 Milliarden US-Dollar und hat bis heute mehrere Milliarden für wohltätige Zwecke gespendet, meist für Gesundheitsprojekte in Afrika und Asien. Im Juni 2010 gab die Stiftung bekannt, innerhalb der nächsten fünf Jahre 1,5 Milliarden Dollar für die
Gesundheitsversorgung
von Müttern und Kindern zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang rief Gates zusammen mit seinem Freund, der Investorenlegende Warren Buffett, die Milliardäre der Welt zu grosszügigen Spenden auf.

Buffett reduziert Schweizer Engagement

Anders als Gates hat der Star-Investor Buffett sein Engagement in der Schweiz zurückgefahren. Er trennte sich von seinem Anteil am Schweizer Lebensmittelgiganten Nestlé B”rsenkurs. Nicht mehr dabei ist Buffett auch bei Swiss Re B”rsenkurs. Der Schweizer Rückversicherungskonzern zahlte den nach der Finanzkrise aufgenommenen Betrag von drei Milliarden Franken bereits im November 2010 an Buffetts Berkshire-Hathaway-Gruppe, obwohl die Rückzahlung erst ab März 2011 vorgesehen war.

(sas)