30 Prozent Verlust

13. März 2020 07:28; Akt: 13.03.2020 08:24 Print

Bitcoin-Kurs ist im freien Fall

Der Bitcoin hat in wenigen Tagen fast 30 Prozent an Wert verloren und ist unter die 4000-Dollar-Marke gerutscht. Erst im Sommer war er noch knapp 13'000 Dollar wert.

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Der Bitcoin setzt seinen Absturz weiter fort. In der Nacht auf den Freitag sackte die bedeutendste Kryptowährung unter die Marke von 4'000 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit rund einem Jahr.

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In der Nacht erreichte der Bitcoin an der europäischen Handelsplattform Bitstamp einen Tiefstand von rund 3'950 Dollar, womit er zwischenzeitlich innert 24 Stunden rund ein Drittel an Wert einbüsste. Am Morgen erholte sich der Kurs wieder auf über 5'100 Dollar.

Der Bitcoin und die weiteren Kryptowährungen befinden sich bereits seit dem Wochenende auf Talfahrt. Noch im Februar hatte die Kryptowährung bei einem Jahreshoch von rund 10'500 Dollar notiert.

«Die Nerven liegen blank»

Weiterhin mache die Panik an den Aktienmärkten vor Bitcoin und Co. keinen Halt, kommentiert das deutsche Emden Research. Die Lage sei mittlerweile völlig unübersichtlich und ausser Kontrolle geraten. Viele Investoren stünden derzeit am Rande eines Totalverlusts: «Die Nerven liegen sprichwörtlich blank», so Analyst Timo Emden.

Die Anleger tauschten Krypto-Anlagen gegen Bargeld, um Verluste aus anderen Assetklassen ausgleichen zu können, kommentiert das deutsche Analysehaus. Weitere Beobachter verwiesen derweil auf Meldungen in den sozialen Medien: Der Sturz auf das Jahrestief sei nach Twitter-Meldungen gefolgt, wonach die für den Derivatehandel auf Kryptowährungen genutzte Handelsplattform Bitmex zeitweise «offline» gewesen sei.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jonas am 13.03.2020 07:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die Experten

    Ich muss schmunzeln, wenn ich daran denke, wie all die selbst-ernannten Experten immer erklärt haben, dass sowas unmöglich sei und dass der Bitcoin gerade im Kriesenfall soo viel stabiler sei als eine Landeswährung. Bestimmt wird er bald wieder an Wert gewinnen... Der jetzige Einbruch zeigt aber, dass der Bitcoin in Wirklichkeit eben doch keine Währung, sondern ein hochrisiko-Invest ist.

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  • Fritz am 13.03.2020 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    Bald bei 0

    BTC hat keinen Gegenwert. Nur viel Strom verbraten. Es ist nur eine andere Form von Schneeballsystem.

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  • XC 90 am 13.03.2020 07:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum?

    Warum wundert mich das nicht?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • A. Huber am 24.03.2020 15:44 Report Diesen Beitrag melden

    Schlecht recherchiert

    Am 12.3.2020 war der Bitcoin 4857 USD, somit nicht unter 4000.- NB. Vor ziemlich genau einem Jahr war er letztmals unter 4000.-

  • B. Anker am 22.03.2020 10:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das gleiche mit dem hoch gelobten Gold

    In einer Krise geben die Leute sogar noch lieber mehr Geld für Konservendosen, Teigwaren und Toilettenpapier als für Edelmetall. :-)

  • Finanz Berater am 18.03.2020 13:51 Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe mal gehört

    Frage der Schüler an unseren damaligen Lehrer:" Wie können wir uns vor einem Crash schützen? wie weit soll man Diversifizieren?" Lehrer:" Bei einem Finanzcrash crasht alles, also bringt in dem Fall die Diversifikation nichts." Hat er recht behalten, hat man auch beim letzten Crash beim Gold gesehen und sieht man jetzt bei Gold und Kryptos. Ob die Kryptos sich wie gold verhalten, werden wir in den nächsten Wochen sehen wo Gold an wert gewinnen wird.

  • Banker am 17.03.2020 20:29 Report Diesen Beitrag melden

    Wer hoch fliegt, fällt tief !

    Jaja die Bitcoin Enthusiasten, wo bleiben nun eure abgehobenen Kommentare. Wer hoch fliegt, fällt auch tief!

  • Seppi-NW am 16.03.2020 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    Bitcoin ist nur Glaube und Hoffnung

    Der Bitcoin ist nur ein virtuelle Währung und dahinter steckt kein echter Wert, wie bei Aktien, Fonds oder echtem Bargeld. Bitcoin Hype erinnert mich an die Tulpenmanie im 17. Jahrhundert in Holland in der Tulpenzwiebeln zum Spekulationsobjekt wurden und pro Zwiebel über ein Jahresgehalt eines Arbeiters bezahlt wird. Gier ist im Investment der schlechteste Berater!