«10vor10»-Bericht

19. Juni 2018 19:22; Akt: 19.06.2018 19:44 Print

Bündner Baukartell zockte auch Swisscom ab

Baufirmen in Graubünden verteilten auch Swisscom-Aufträge untereinander. Das berichtet die SRF-Sendung «10vor10». Es geht um mehrere Millionen Franken.

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Im Unterengadin manipulierten Bauunternehmen über Jahre hinweg Beschaffungen im Hoch- und Tiefbau. Die Wettbewerbskommission (Weko) hat sieben Firmen mit rund 7,5 Millionen Franken gebüsst. Die Firmen sprachen die Preise ab und legten fest, wer den Zuschlag erhalten soll.

Dabei ging es auch um Aufträge der Swisscom, berichtet die SRF-Sendung «10vor10» am Dienstagabend. Dokumente sollen Preisabsprachen bei Arbeiten im Umfang von mehreren Millionen Franken zeigen. Darunter etwa Bauarbeiten für Kabelleitungen.

Die Absprachen fanden laut der Weko von 1997 bis 2012 statt. Die Preisabreden könnten zu Preisaufschlägen von bis zu 45 Prozent geführt haben. Laut «10vor10» prüfe die Swisscom nun den möglichen Schaden. «Gegebenenfalls werden danach die notwendigen, auch rechtlichen Schritte eingeleitet», wird der Telekomanbieter zitiert.

(hvw)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jacques Meierhofer am 19.06.2018 19:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Interessant, dass ...

    ... das nur im Engadin gelaufen sein soll, bzw. läuft.

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  • mafiosi am 19.06.2018 19:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nur der anfang

    da kommt noch sicher mehr zum vorschein.

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  • Michel am 19.06.2018 19:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Trau schau wem...

    Die Herren haben eh alle gemeinsame Sache gemacht....ich würde die Geldflüsse auch bei den zuständigen Swisscomleuten genauer unter fmdie Lupe nehmen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ex-Studierer am 21.06.2018 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    Abreden

    Kartelle, Wettbewerbsabreden wickeln sich nicht in speziellen zugeordneten benannten Organen ab sondern verstecken sich in verschiedenen Organisationen in einem Netzwerk. Selbst üben sie keinen positiven Einfluss aus oder besitzen keine aktiven Haupt-Entscheidungsorgane betreffend Entwicklung/Innovation. Sie beurteilen oder manipulieren Innovationen.

  • A.F am 21.06.2018 08:40 Report Diesen Beitrag melden

    Einflussübung

    Bei Innovationen werden ebenfalls Kartelle betrieben . 3.Personen bauschen Konfliktprozesse durch Aktionen und Gegenaktionen mittels Handlungen in verbalen und nonverbalen Verhaltensweisen auf. Das sind strategische Vorgehen für Konfrontationen für eine aktive Auseinandersetzung gegen den Innovator. Da darf nie von Verharmlosung ausgegangen werden. Das kann sogar sehr pervers vonstatten gehen, bis der Ideenentwickler mundtot gemacht wird oder finanziel ruiniert ist. (Ämter) Vorstellbar sind Blockierung oder Abtun eines Projektes für die spätere Abwicklung einer Firma für deren Nachkommen etc.

  • Rolf am 20.06.2018 22:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zocke

    Finde ich super und brache Tips. Wer kann mir helfen.

  • marko 33 am 20.06.2018 22:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Das ist doch super

  • Sunflower am 20.06.2018 19:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genervt

    Also echt jetzt, in dem Beitrag wie Artikel geht es um unter anderen auch Swisscom und nicht NUR Swisscom, also haut nicht alle in die gleiche Kerbe.