Credit Suisse

24. März 2011 09:13; Akt: 24.03.2011 09:41 Print

CS-Chef Dougan verdiente fast 13 Millionen

Credit-Suisse-Konzernchef Brady Dougan hat 2010 weniger verdient, gehört aber weiterhin zu den Top-Verdienern unter den Schweizer Spitzenmanagern.

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Credit-Suisse Konzernchef Brady Dougan. (Bild: Keystone)

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An die 16-köpfige Geschäftsleitung der Credit Suisse B”rsenkurs wurden für 2010 total 160,3 Millionen Franken ausgeschüttet, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Konzernchef Dougan erhält eine Gesamtvergütung von 12,8 Millionen Franken, im Vorjahr war seine Lohntüte noch mit 19,2 Millionen Franken gefüllt.

Höchstbezahltes Mitglied der Geschäftsleitung war 2010 indes nicht der Konzernchef, sondern der CEO der Region Americas Antonio C. Quintella. Er erhielt für das abgelaufene Jahr insgesamt 15,6 Millionen Franken.

Sechs Millionen für Rohner

Dougans Vergütung ist aufgeteilt in ein Grundsalär von 2,5 Mio. Franken, eine variable Vergütung (Aktienansprüche und Adjustable- Performance-Plan-Ansprüche) von 9,7 Mio. sowie andere Vergütungselemente von 0,5 Mio. Franken. Quintella erhielt ein Basissalär von 0,8 Mio. Franken, eine variable Vergütung von 13,9 Mio. Fr. sowie andere Vergütungselemente von 0,9 Mio. Franken.

Höchstbezahltes Mitglied des Verwaltungsrat war 2010 erneut Präsident Hans-Ulrich Doerig mit einer Gesamtentschädigung von 6,3 Mio. Franken, davon 4,3 Mio. Fr. in bar. Auch er verdiente damit weniger als die 6,5 Mio. Fr. im Vorjahr. Der designierte neue Präsident Urs Rohner erhielt 6,0 Mio. Fr. nach 3,3 Mio. Fr. im Vorjahr.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans-Peter am 24.03.2011 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    Löhne von Gottheiten oder was?

    Mitmenschenverachtender kann Einzelpersonen nicht monetäre Wertschätzung verliehen werden.

  • Saimir am 24.03.2011 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Manager lassen Volk ihren Lohn blechen!

    Sich Geld auszahlen für die Arbeit, für die das Volk mit dem eigenen Steuergeld haftet, ist eine FRECHHEIT! Man sieht die CS-Krise schon kommen. Vor ein paar Jahren griff die USA die UBS an, und jetzt folgt der Schlag gegen die CS. Und die Herren Manager sichern sich noch schnell ihre Zukunft mit mehr Kapital ab!

  • Silver am 24.03.2011 10:43 Report Diesen Beitrag melden

    Neid - wieso nur bei Banken

    Jetzt kommen sie wieder, die neidischen Kommentare. Komisch nur, dass wenn ein Fussballer oder Tennisspieler 30 Millionen verdient, kein Hahn danach kräht. Dabei bezahlen wir mit unseren horrenden Eintrittspreisen deren Ferraris, Porsches, Luxuslofts und Luxusweiber. Ich weiss, es sind nur wenige Sportler, die soviel verdienen - genau wie bei der Bank auch! Aber eben Spitze wird bezahlt. Im Sport wie im Beruf, wobei das das Gleiche sein kann.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Stuber Manfred am 27.04.2011 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    cs-Milliardengewinn

    Es ist keine Kunst, Milliardengewinne zu erwirtschaften, wenn man den Kunden Lehmann-Ramschpapiere aufschwatzt, und dann die Verantwortung verweigert !

  • redcloud1 am 24.03.2011 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    arme Sau :-)

    wenn das alles wäre! Aber solche Leute wohnen dann noch in einer Gemeinde mit Flatrate :-) und haben noch irgendwelche sonstige Einkommen.

  • Fischer Pierre am 24.03.2011 14:29 Report Diesen Beitrag melden

    Kontogebühren

    Mit 12.000.000 könnte man doch ungefähr 30000 im Ausland wohnhaften Bankkunden die jährlichen Kontogebühren schenken. Nicht nötig, dass man bei denen ein Konto hat.

  • Peter Lüscher am 24.03.2011 14:20 Report Diesen Beitrag melden

    Geld abzügeln und weg damit

    Wenn ich mein Geld bei CS oder UBS hätte ich würde es so schnell wie möglich holen und bei der Raiffeisenbank deponieren. Gier kennt keine Grenzen, Gebühren über alles und nichts für den Kunden. Wie schön doch gibts noch Raiffeisen.

  • Zopa am 24.03.2011 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Um was geht es!?!

    Natürlich ums Geld, ums Geld und zum Schluss wieder ums Geld. Oder geht jemand von euch zu Arbeit nur zum Spass und minimaler Entlöhnung? Sind die Profisportler, Profis geworden wegen des Sports oder wegen des Geldes? Ich finde es richtig, dass er so gut verdient. Weiter so Hr. Dougan, Sie machen gute Arbeit!