Geschäftszahlen

12. Februar 2020 15:09; Akt: 13.02.2020 16:38 Print

CS schreibt im 2019 3,4 Milliarden Franken Gewinn

Letzter grosser Auftritt von Tidjane Thiam: Der scheidende CS-Chef präsentiert fürs abgelaufene Jahr einen Gewinn von 3,4 Milliarden Franken.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Credit Suisse hat im vierten Quartal den Gewinn auch dank Sonderfaktoren deutlich gesteigert. Damit verdiente die Grossbank auch im Gesamtjahr deutlich mehr als noch im Vorjahr.

Im vierten Quartal 2019 erzielte die Grossbank einen Vorsteuergewinn von 1,21 Milliarden Franken nach 595 Millionen, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Der Reingewinn stieg auf 852 Millionen nach 259 Millionen. Unter anderem die Neubewertung der Beteiligung an der Schweizer Börse SIX spülte einen hohen Einmalgewinn in die Kasse.

Im Gesamtjahr 2019 erzielte die Grossbank damit einen Vorsteuergewinn von 4,72 Milliarden nach 3,37 Milliarden im Vorjahr. Der Reingewinn erreichte 3,42 Milliarden nach 2,02 Milliarden. 2018 war es der erste Gewinn seit 2014, der nun noch einmal deutlich gesteigert werden konnte.

Die Aktionäre sollen in den Genuss einer Ausschüttung in bar von 0,2776 Franken je Aktie kommen nach 0,2625 Franken im Vorjahr.

«Ich bin stolz darauf, was die Credit Suisse während meiner Zeit bei der Bank erreicht hat», liess sich CEO-Tidjane Thiam, für den es der letzte Tag im Amt ist, in der Mitteilung zitieren. Die Ergebnisse für 2019 würden zeigen, dass die Bank nachhaltig profitabel sein könne.

Markterwartungen nicht ganz erreicht.

Mit Blick auf das laufende Jahr hiess es zudem, dass alle Divisionen einen sehr erfreulichen Jahresauftakt verzeichnet hätten. Die Aussichten für das Jahr 2020 würden daher vorsichtig optimistisch eingeschätzt. «Die zugrundeliegenden Fundamentaldaten der Weltwirtschaft sind unserer Ansicht nach trotz der zahlreichen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten, unter anderem in Bezug auf die Auswirkungen des Coronavirus, nach wie vor intakt», so die CS.

Vor einer Woche gab die CS bekannt, dass Konzernchef Tidjane Thiam per 14. Februar zurücktritt. Die Beschattungsaffäre um Starbanker Iqbal Khan kostete Thiam seinen Sessel. In seine Fussstapfen tritt der derzeitige CS-Schweiz-Chef Thomas Gottstein.

(fpo/fss/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • cs am 13.02.2020 07:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gewinn? Woher

    Woher kommt der Gewinn? - Mitarbeiter entlassen - Informatik nach Indien ausgelagert - Mehrleistung von Mitarbeiter verlangen, bei gleichem Lohn - ältere Mitarbeiter (teuer) durch junge (billiger) ersetzen. - keine Teuerung weitergeben - Negativ Zins - Gebühren Erhöhen Das ist die Credit Suisse!

    einklappen einklappen
  • Steffi am 13.02.2020 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zum Glück

    Zahle ich noch Negativzinsen... . Es fragt sich schon, was ethisch verwerflicher ist, ein Bank zu überfallen oder eine Bank zu besitzen....

    einklappen einklappen
  • AndyLyss am 13.02.2020 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    30 Millionen zum Abgang? Schön für ihn ein Schlag ins Gesicht der Angestellten

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Der 3. Mann am 14.02.2020 09:38 Report Diesen Beitrag melden

    Standesgemäss

    Mit 30 Kisten ab zurück in den Senegal, merci Switzerland Top of the World!

    • Schweiz. Depechenagentur am 14.02.2020 09:42 Report Diesen Beitrag melden

      @Der 3. Mann

      Ich denke er wird dort zum König ernannt :OD

    einklappen einklappen
  • Jule am 14.02.2020 08:02 Report Diesen Beitrag melden

    Waruuum???

    Hier lauf etwas falsch! Wir werdern so verarscht, es ist unglaublich. Sie machen MIA Gewinn und wir müssen noch Jahres Gebühren zahlen, damit wir ein Konto haben können! Negativen Zinsen, es ist noch schlimmer! Hier werden tatsäclich mit Niveau verarscht!

    • Heinz Maier am 15.02.2020 22:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jule

      Was denken sie verdient die bank mit ihrem sparbüchlein im heutigen zinsumfeld? Nichts, ein verlust sogar. Korrekt betrachtet müssten sparguthaben mit negativzinsen belastet werden - macht aber aus politischen gründen wenig sinn

    einklappen einklappen
  • F. Schirm am 13.02.2020 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genau das ....

    ... muste jetzt noch publiziert werden. Nun kann man ihm noch einen dicken, goldigen Fallschirm in die Hände drücken ohne schlechtes Gewissen...

    • Heinz Maier am 15.02.2020 22:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @F. Schirm

      Es gibt keine fallschirme. Es gibt nur vertragliche bestandteile. Seine gesperrten aktienoptionen haben nun mal diesen wert

    einklappen einklappen
  • G.Ott am 13.02.2020 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sell

    Hahahaha 2% Dividendenrendite und Kursverlust. Die CS Aktie wünscht du nicht mal deinem schlimmsten Feind.

    • Jule am 14.02.2020 08:03 Report Diesen Beitrag melden

      Rendite

      Immerhin 2%!

    einklappen einklappen
  • Ricol am 13.02.2020 18:20 Report Diesen Beitrag melden

    Austauschen

    Ubs ist systemrelevant. Der VR-Präsi muss ein CH sein. Bitte austauschen.

    • Lena am 13.02.2020 18:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ricol

      Gegen einen anderen Schweizer?

    einklappen einklappen