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20. Juni 2019 03:59; Akt: 20.06.2019 22:17 Print

Slack hebt an der New Yorker Börse ab

Die berühmte Büro-Chat-App begeistert die Anleger. Das Unternehmen wählt – wie einst Spotify – eine riskante Platzierung.

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Slack Wird täglich von zehn Millionen Mitarbeitern benutzt. Logo an der NYSE. (20. Juni 2019) Bild: Brendan McDermid/Reuters

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Anleger haben sich beim Debüt an der New Yorker Börse um die Aktien des Bürokommunikations-Dienstes Slack gerissen. Der Kurs schoss zum Handelsstart am Donnerstag um rund 50 Prozent in die Höhe und eröffnete bei 38,5 Dollar. Der Referenzkurs war am Vorabend auf 26 Dollar festgesetzt worden. Die Papiere wurden unter dem Tickerkürzel «WORK» an der New York Stock Exchange gelistet.

Slack wählte beim Börsengang den Weg einer Direktplatzierung, bei der die Papiere ohne Begleitung durch Investmentbanken gelistet werden. Das spart Gebühren, gilt aber als riskanter, da die Banken als Zwischenhändler und Kursstabilisator ausfallen. 2018 hatte bereits der Musikdienst Spotify auf das ungewöhnliche Verfahren gesetzt.

Wert: 16 Milliarden Dollar

Bei der letzten Finanzierungsrunde im August wurde Slack laut US-Medien mit gut 7 Milliarden Dollar bewertet. Vorm Börsendebüt waren es schon fast 16 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal stieg Slacks Umsatz im Jahresvergleich um 67 Prozent auf 134,8 Millionen Dollar, es fiel aber ein operativer Verlust von 38,4 Millionen an.

Slack wird täglich von rund zehn Millionen Mitarbeitern verschiedener Firmen benutzt. Mehr als 85'000 Unternehmen sind zahlende Kunden. Zugleich bieten unter anderem Microsoft, Google und Facebook Konkurrenzprodukte an. Seit dem Start 2013 besorgte sich Slack laut Medienberichten rund eine Milliarde Dollar bei Geldgebern.

(chk/oli/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zlad Kow am 20.06.2019 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Welche Konkurrenzprodukte sind gemeint?

    "Microsoft, Google und Facebook Konkurrenzprodukte" MS Teams... na ja. Und welches Google Produkt ist hier gemeint? Ganz zu schweigen, dass Facebook gar kein solches Produkt hat (und es mit Messenger zu vergleichen zeugt von Ahnungslosigkeit). Ja, es gibt sogar eine ganze Menge ähnlicher Produkte, nur halt nicht von Google und Facebook. Vielleicht nochmal recherchieren?

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  • Helene am 20.06.2019 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na und

    Eine Blasenentzündung mehr.

  • Uwe-Andreas Hennecke am 20.06.2019 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Spekulationsblasen

    Firmen an der Börse zu platzieren, die Verluste machen, und deren Wert dann auf mehrere Milliarden festzulegen, halte ich für sehr bedenklich. Es gibt keinen Gegenwert wenn die Kunden abspringen. Das sind reine Spekulationsobjekte. Aber so funktioniert das heute. Solche Firmen können genauso von heute auf morgen keinen Wert mehr haben. Darunter sind auch Firmen wie Facebook, Amazon und und und

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Zlad Kow am 20.06.2019 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Welche Konkurrenzprodukte sind gemeint?

    "Microsoft, Google und Facebook Konkurrenzprodukte" MS Teams... na ja. Und welches Google Produkt ist hier gemeint? Ganz zu schweigen, dass Facebook gar kein solches Produkt hat (und es mit Messenger zu vergleichen zeugt von Ahnungslosigkeit). Ja, es gibt sogar eine ganze Menge ähnlicher Produkte, nur halt nicht von Google und Facebook. Vielleicht nochmal recherchieren?

    • Simon am 21.06.2019 09:06 Report Diesen Beitrag melden

      An der eigenen Nase nehmen

      Vielleicht selber nochmals recherchieren. Klar hat Google ein ähnliches Produkt, nennt sich Hangouts und wird von sehr vielen Unternehmen genutzt.

    • Zlad Kow am 22.06.2019 11:44 Report Diesen Beitrag melden

      @Simon

      Leider scheinen Sie die diversen Produkte selbst nicht genutzt zu haben bzw. machen es nur an der Chat Funktion abhängig. Zum Funktionsumfang von Slack (& Co) verweise ich Sie gerne auf deren Homepage. Aber geben Sie gerne Bescheid, sobald Hangouts (und Facebook Messenger ;) ) in CI/CD Infrastruktur/-prozesse eingebunden werden können und diverse APIs anbietet. Abgesehen davon, selbst wenn man es lediglich auf die Chat Funktion limitieren würde - die Möglichkeiten bei Slack sind immens. Also einfach selber nochmal studieren gehen, gell? ;-)

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  • Helene am 20.06.2019 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na und

    Eine Blasenentzündung mehr.

  • Uwe-Andreas Hennecke am 20.06.2019 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Spekulationsblasen

    Firmen an der Börse zu platzieren, die Verluste machen, und deren Wert dann auf mehrere Milliarden festzulegen, halte ich für sehr bedenklich. Es gibt keinen Gegenwert wenn die Kunden abspringen. Das sind reine Spekulationsobjekte. Aber so funktioniert das heute. Solche Firmen können genauso von heute auf morgen keinen Wert mehr haben. Darunter sind auch Firmen wie Facebook, Amazon und und und

    • Bölimaa am 22.06.2019 09:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Uwe-Andreas Hennecke

      Durch die Nennung von Amazon scheinst Du nicht gerade Ahnung zu haben. Amazon ist sehr breit aufgestellt und verfügt über beträchtliche Mittel um bei einer Änderung des Marktes, schnell reagieren zu können. Auch da gilt, zu gross um zu scheitern

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  • Freddy vo Basel am 20.06.2019 07:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In welchem Land war das nochmal?

    Ist das nicht auch so eine Bude von Übersee irgendwo welche nicht weit weg von Google, Amazon, Facebook, Insta, Twitter, Snapchat, Cisco, Microsoft, Visa, Uber und Apple sitzt?

    • Cindy Lauper am 20.06.2019 09:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Freddy vo Basel

      Die App überhaupt mal ausprobiert? Mach das doch bevor du ein Urteil fällst. Gibt eine Gratisversion. Super für Gruppenarbeiten anstelle einer Mailflut...

    • Anders Rum am 20.06.2019 10:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Freddy vo Basel

      Schau's von der anderen Seite an. Slack bietet ne gute Plattform um sich auszutauschen. Und für mich am wichtigsten: Weder Facebook, noch Microsoft oder Google haben die Finger im Spiel

    • Klaus07 am 21.06.2019 06:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Anders Rum

      Dafür die nächste Datenkrake! Ist doch egal wen man seine Daten in den Rachen wirft! Die Ami Geheimdienste freuen sich, da ist es egal welche Firma dahinter steckt.

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