SBB bringt Neuerungen

09. Dezember 2018 09:58; Akt: 09.12.2018 18:41 Print

Das müssen Sie zum Fahrplanwechsel wissen

Ab heute Sonntag gibt es Änderungen im öffentlichen Verkehr. Neu verkehren während der Hauptverkehrszeiten zwischen St. Gallen und Zürich vier Züge pro Stunde.

Bildstrecke im Grossformat »
Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember sollen die neuen Fernverkehrs-Doppelstockzüge endlich in den regulären Einsatz kommen. Anzutreffen sind sie dann voraussichtlich auf diesen Linien: ... ... auf dem , und zwar mit Abfahrt in St. Gallen um 11.42 Uhr und 14.42 Uhr, sowie auf dem IR 37 zwischen Zürich und Basel mit Abfahrt um 7.08 Uhr, 19.08 Uhr und 22.08 Uhr. In der Gegenrichtung werden die Züge auf der Linie auf den Zügen mit Abfahrt in Basel um 14.47 Uhr und 17.43 Uhr zu finden sein, zudem auf den IR 37 zwischen Basel und Zürich mit Abfahrt um 11.47 Uhr und 20.43 Uhr. Auch auf der «Paradestrecke» des IC 1,, sollen die neuen Züge verkehren, mit Abfahrt in St. Gallen um 9.25 Uhr, 13.25 Uhr und 18.25 Uhr. Auch der IC 1 Zürich–Genf Flughafen mit Abfahrt um 5.09 Uhr und Zürich–Freiburg mit Abfahrt um 21.32 Uhr soll aus den neuen Zügen bestehen. In der Gegenrichtung fährt der IC 1 um 8.32 Uhr und 13.32 Uhr in Genf Flughafen mit den neuen Zügen los, von Freiburg nach St. Gallen mit Abfahrt um 6.04 Uhr und von Genf Flughafen nach Zürich um 17.32 Uhr. Auch der IC 1 von Lausanne nach Zürich, Abfahrt 22.20 Uhr, erhält einen neuen Zug. Der neue erhält ebenfalls neue Züge, und zwar auf den Verbindungen mit Abfahrt in Chur um 6.12, 7.12, 8.12, 10.12, 11.12, 13.12., 14.12, 16.12, 17.12, 19.12 und 20.12 Uhr, zudem auf dem IR 13 zwischen Sargans, St. Gallen und Zürich (Abfahrt 5.36 Uhr), dem IR St. Gallen–Zürich (Abfahrt 5.37 Uhr und 23.38 Uhr) sowie dem IR zwischen St. Gallen und Wil (Abfahrt 00.38 Uhr). In der Gegenrichtung: Abfahrt in Zürich nach St. Gallen und Chur um 8.09, 10.09, 11.09, 13.09, 14.09, 16.09, 17.09 und 19.09 Uhr. Neue Züge gibts auch auf dem IR 13 Zürich–St. Gallen mit Abfahrt um 20.09, 22.09 und 23.09 Uhr sowie dem IR 13 Wil–Chur, Abfahrt 4.56 Uhr und 5.56 Uhr. Dabei handle es sich aber noch nicht um definitive Daten, die Einsätze könnten sich noch ändern, wie SBB-Sprecherin Franziska Frey sagt.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ab (heute) Sonntag gilt der neue SBB-Fahrplan. Ganz grosse Veränderungen bleiben aus. Und auch die neuen Doppelstockzüge des Typs FV-Dosto, die mehr Sitzplätze pro Zug bieten sollen, verkehren vorerst nur zwischen Chur, St. Gallen, Zürich und Basel.

Passagiere auf der Hauptlinie IC1 zwischen Genf und St. Gallen müssen voraussichtlich noch bis Weihnachten auf den Einsatz der neuen Züge warten, weil noch nicht alle Kompositionen betriebsbereit sind und noch verschiedene Störungen bei Klimaanlagen und Kundeninformationssystemen behoben werden müssen.

Mehr Züge zwischen St. Gallen und Zürich

Ansonsten verkehren ab dem Fahrplanwechsel während der Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend von Montag bis Freitag zwischen St. Gallen und Zürich neu bis zu vier Fernverkehrszüge pro Stunde und Richtung. Auch im Regionalverkehr im Raum Zürich und in der Ostschweiz kommt es zu Angebotsverbesserungen.

Die Zentralschweiz profitiert neu von einer direkten Verbindung von Luzern über Zürich nach Winterthur. Auf der Nord-Süd-Achse verkehren die frühen Direktverbindungen von Basel über Luzern durch den Gotthard-Basistunnel nach Locarno neu täglich. In der Westschweiz wird mit der Einführung des Viertelstundentakts zwischen Lancy-Pont-Rouge und Coppet die erste Etappe des Léman Express realisiert.

Im grenzüberschreitenden Personenverkehr werden zehn Zugspaare pro Tag auf der Linie Biel–Delle bis nach Belfort-Montbéliard TGV verlängert. Dort besteht in der Regel Anschluss an den TGV nach Paris, Lyon, Luxemburg oder Marseille.

Ab dem Fahrplanwechsel weitet die SBB zudem ihr Service-Angebot aus. So werden alle Fernverkehrszüge von Zugpersonal begleitet. Den Reisenden steht auf allen IC- und EC-Züge von 6.30 bis 21 Uhr ein Catering-Angebot zur Verfügung.

Baustellen mitten im Betrieb

Der Fahrplan ist aber auch geprägt von temporären Veränderungen. Ursache dafür sind Baustellen, auf denen das SBB-Netz mitten im Betrieb ausgebaut oder saniert wird.

Die Grösste betrifft den Doppelspurausbau auf Ostseite des Zugersees, wo normalerweise der Zugverkehr zwischen Zürich/Zug und dem Gotthard abgewickelt wird. Zwischen Mitte 2019 und Ende 2020 müssen deshalb sämtliche Züge via Rotkreuz beziehungsweise die Westseite geführt werden, was die Reisezeit teilweise bis zu 15 Minuten verlängert.

Damit die Betriebsstabilität während der Hauptverkehrszeiten möglichst wenig beeinträchtigt wird, verlängert die SBB die nächtlichen Zeitfenster für die Bau- und Unterhaltsarbeiten. Im neuen Fahrplan wird das Angebot auf den Strecken Lausanne–Genf-Flughafen und und Lausanne–Brig von Sonntag bis Donnerstag in den Randstunden mit geringerem Passagieraufkommen ab 20 Uhr reduziert.

(bee/sda)

sentifi.com

20min_ch_app Sentifi Börseneinblicke aus den sozialen Medien

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luna am 09.12.2018 10:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer freundlich

    Ich bin auf den ÖV angewiesen darf nicht Autofahren gehe auch wie alle andern zur Arbeit. Was nützt es hier den Frust ablassen, das lesen sicher nicht die es angeht. Und irgendwie muss es immer an einem Ort nicht ganz funktionieren Das ist ein grosses Netz . Und die es ausführen können am wenigsten etwas machen! Also seit immer freundlich zum ÖV Personal auch mal Winken oder lächeln würden sich auch andere freuen !

    einklappen einklappen
  • Edgar Lewis am 09.12.2018 11:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stolz...

    ...ich war dieses Weekend in Deutschland unterwegs und das was ich sah, war erschreckend. sogenannte Grossstädte wie Freiburg und Karlsruhe (200000/300000 Einwohner) haben Bahnhöfe wie bei uns in Rorschach HB (10000 Einwohner) stehen. Geschweige von der Infrastruktur die Skandalös sind in Deutschland. Auch die 1.Klasse in der Schweiz sind der 1.Klasse in Deutschland Meilenweit voraus. Ein Hoch auf unsere SBB....

    einklappen einklappen
  • Marco am 09.12.2018 10:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nie zufrieden

    Ich lese bei all diesen Kommentare etwas negatives!!! Trauriges Volk!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Pan am 11.12.2018 08:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    3. Klasse

    Das ich weiterhin stehen muss würde ich ein Billett 3. Klasse begrüssen

  • Oli am 10.12.2018 22:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mi,mi,mi,mi.....

    Die SBB kann einfach nicht für jeden ein persönlichen Fahrplan erstellen. Seit doch froh, dass wir so ein gutes Verkehrsnetz haben. In Indien, China, Südamerika usw. hat es überfüllte Züg. Bei uns ist dies harmlos. Was die Kosten anbelangt. Da sind WIR als Benützer selbst schuld. Verkratze Scheiben, Abfall (Man könnte sein Abfall am Bahnhof oder zu Hause entsorgen)etc. Das schlimme ist, dass Passagiere was bemerken, aber den Mum nicht haben am anderen Passagier was zu sagen. =Die Bevölkerung von Heute. : ( Ein Tipp für Alle: Nicht dort einsteigen, wo alle warten. ; )

  • ÖV am 10.12.2018 21:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zeit

    In der Stadt St..Gallen ist alles neu die Linien sind zum Teil ganz neu und die Nummern auch. Von Wechsel von Stadtbus zum Postauto und umgekehrt. Linien zusammen gehängt. Die Stadt ist oft mit Verkehrsüberlastung geplagt . Das Fahrpersonal kann nicht mal die Pausen einhalten! Wo führt das hin? Dan müssen sie immer freundlich sein! Nur Stress....

  • Ida am 10.12.2018 21:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zeit

    Viele meinen in der Ostschweiz sei alles viel besser und schneller! Wir haben mehr Möglichkeiten,aber leider weniger Anschlüsse. Da gibt es oft mal 20 Minuten warten oder Umwege fahren! Das kostet Nerven! Da wird vielleicht auch solche geben die auf das Auto umsteigen! Es sind sicher auch Orte da klappt es super! Alle wo nicht in der Ostschweiz wohnen es ist für viele schlechter mit mehr Zeit geworden

  • m.r. am 10.12.2018 17:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Katastrophe für winterthur seen

    von winterthur seen nach dübendorf ist der neue fahrplan furchtbar. Längere Reisezeit, volle Züge und mehr umsteigen. Petition für s12 zurück nach seen!

    • Mostinder am 11.12.2018 14:22 Report Diesen Beitrag melden

      @Katastrophe

      dann zieh doch nach Frauenfeld! da stimmen die Verbindungen!;)

    einklappen einklappen