Top 10

31. Juli 2018 21:31; Akt: 31.07.2018 21:31 Print

Das sind die beliebtesten Strände auf Instagram

Wer keine Ferien hat, kann wenigstens online massenweise Fotos vom Strand sehen. Das sind die Strände, die auf Instagram am meisten gezeigt werden.

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Lanikai Beach auf Hawaii, USA (122'881 Hashtags) Durdle Door Beach in Dorset, England (131'477 Hashtags) Playa del Inglés auf Gran Canaria, Spanien (133'305 Hashtags) Whitehaven Beach in Queensland, Australien (133'572 Hashtags) Nissi Beach, Ayia Napa auf Zypern (144'115 Hashtags) Copacabana in Rio de Janeiro, Brasilien (144'786 Hashtags) Cannon Beach in Oregon, USA (310'029 Hashtags) South Beach Miami in Florida, USA (388'512 Hashtags) La Barceloneta in Barcelona, Spanien (708'089 Hashtags) Bondi Beach, Australien (1'209'522 Hashtags) Schöne Flecken Strand sind heiss begehrt. An den folgenden 13 Orten sind es Flamingos, Schweine oder Hasen, die ebenfalls ein Wörtchen mitzureden haben. Die Tiere gehören heute zu einer der letzten wild lebenden Pferderassen. Von den Bewohnern der Camargue wird das Gestüt deshalb auch liebevoll als «weisser Schatz aus dem Meer» bezeichnet. In Gruppen von bis zu 50 Tieren leben die weissen Pferde der Camargue in den Sumpflandschaften und auf den Weideflächen an der Küste Südfrankreichs. Die Tiere können mit geschlossenen Nüstern unter Wasser weiden. Reiterhöfe in der Camargue bieten das ganze Jahr über Trails und Ritte durch die Camargue-Landschaft und die vielen Salzlagunen an. Rosa und schnuckelig zählen die Schweine auf den Bahamas zu den einzigen festen Bewohnern des Archipels im blauen Atlantik. Ihre Herkunft ist umstritten: Zwei Thesen halten sich die Waage. Einmal wird vermutet, dass die kleinen Ferkel einfach auf den Bahamas angesiedelt wurden, um Touristen anzulocken. Die andere These besagt, dass Seefahrer und Matrosen vor langer, langer Zeit eine Ladung Schweine auf den Bahamas vergessen hatten. Wahrscheinlich, so wird gemunkelt, war grad Happy Hour in der örtlichen Hafenkneipe. Auf der Nachbarinsel von Koh Phi Phi Le, auf der 2001 der Aussteigerfilm «The Beach» mit Leonardo DiCaprio gedreht wurde, herrscht am Monkey Beach ein Affentheater. Der Strand hat seinen Namen dank der freilaufenden Makaken erlangt. Doch Vorsicht, liebe Rucksacktouristen, die Affen beissen am liebsten dusseliges Fussvolk mit Smartphones. Auf der Karibikinsel Aruba gibt es den Flamingo Beach. Knallpinke Vögel staksen da in kleinen Gruppen durch den weissen Strand. Allerdings sind die Flamingos nicht frei auf Aruba bzw. auf den niederländischen Antillen zugegen. Nur am Flamingo Beach, der zur Privatinsel des Renaissance Aruba Resort & Casino gehört, gibt es die Vögel zu bestaunen. Das 4-Stern-Resort befindet sich im Westen der Insel, nahe der Hauptstadt Oranjestad. Sie hüpfen durch Dünen und lassen sich von menschlichen Besuchern nicht aus der Ruhe bringen. Wer sich an einem der Tausende von Kilometern langen Stränden Westaustraliens ein schönes Plätzchen sucht, kann den Beuteltieren nicht aus dem Weg gehen. Unter Menschen und Kängurus gleichermassen beliebt ist der Strand von Lucky Bay, etwa eineinhalb Flugstunden von Perth entfernt. Wer es tierisch lieber eine Nummer kleiner mag, dem sei Rottnest Island, eine ehemalige Gefangeneninsel im Meer vor Perth in Westaustralien, empfohlen. Die kleine Insel besticht vor allem durch seine Strände und putzigen Bewohner, den Quokkas, auch Kurzschwanzkängurus genannt. Nirgendwo sonst kommt man den Tierchen so nah wie hier. Schade nur, dass Touristen sie mit Süsswaren füttern. Ergebnis: Den Quokkas fallen die Haare aus. Die Kap-Halbinsel liegt im Südwesten von Südafrika. Dort tummeln sich seit 1982 kleine afrikanische Pinguine. Der afrikanische Pinguin ist die einzige in Afrika lebende Pinguinart. Er hat sich auf 24 vorgelagerten Inseln zwischen Namibia und Port Elizabeth angesiedelt. Von Kapstadt dauert es mit dem Auto ca. eine Stunde, um die Tiere zu sehen. Am Inselstrand von Itsukushima, nordwestlich von Hiroshima Bay, bewohnen Rehe und Hirsche den Strand und die umliegende Landschaft. Die Tiere gelten als heilig und zählen für ausländische Touristen, vor allem für die Japaner selbst, zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Gegend. Die dicken, lebenden Wollknäuel sind vor allem in Utakleiv an der norwegischen Westküste bei Vestvågøy zugegen. Statt Gras fressen die Tiere auch gerne mal etwas Seetang. Die Galapagos-Inseln im Pazifik sind wahrscheinlich das berühmteste Ziel für Wildbeobachtungen in der Welt. Dieser abgelegene Archipel ist ein Land mit imposanten Lavaformationen, Kakteenwäldern und Hochebenen. Sowohl an Land als auch am Ufer bei den Stränden tummeln sich Tiere. Unter anderem relaxte Seelöwen und Leguane. Am Strand der japanischen Insel Okunoshima wird es schnell einmal kuschelig. Laut dem «Daily Telegraph» wurden die Hasen dort für wissenschaftliche Experimente während des Zweiten Weltkrieges ausgesetzt, etwa für Untersuchungen mit Giftgas. Heute müssen die Häschen nichts mehr fürchten – weder Mensch noch natürliche Feinde. Zu Hunderten dienen sie den Touristen heute als beliebtes Fotosujet. Zugegeben, mit Wildnis haben diese Büsis auch nicht viel am Hut. Ein Amerikaner gründete vor ein paar Jahren ein Katzencenter direkt am Strand der malaysischen Insel Penang. Hier werden herrenlose Katzen gepflegt und aufgepäppelt. Das Katzenparadies lädt Besucher dazu ein, mit dem Mietzen zu spielen.

Zum Thema
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Gerade während der Sommerferien häufen sich die Fotos von Stränden auf Social Media. Aber welches Plätzchen in Sand und Sonne erhält online die grösste Aufmerksamkeit? Das Ferienhaus-Portal Holidu hat anhand von Instagram-Posts die beliebtesten Strände der Welt ermittelt. Die Firma hat gezählt, wie viele Fotos mit dem jeweiligen Hashtag eines Strandes markiert sind.

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Die Top 10 von Holidu – zusammen mit Bildern von den idyllischen Orten – sehen Sie in der Bildstrecke oben. Bei der Auswertung wurden übrigens alle Posts online berücksichtigt, nicht nur solche, die aus diesem Jahr stammen.


Vom beliebtesten Strand gibt es auf Instagram über eine Million Fotos. (Video: 20M)

Für Millennials und die jüngste Generation sei die «Instagrammability» eines Ortes mittlerweile eines der wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Reiseziels, sagt Heike Müller von Holidu. Sie ist überzeugt, dass Instagram schon einigen Regionen einen enormen touristischen Aufwind beschert hat.

(rkn)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jo am 31.07.2018 22:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schöne Ferien

    Es gibt tausende von idyllischen Stränden. Auf jene wo sich aber die Instagramer tummeln, kann ich gut verzichten.

  • Erdenbürger am 31.07.2018 21:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein Planet

    Dazu nur einen Komentar: Wie schön und vielfältig ist unser Planet. Tragen wir doch einfach Sorge dazu.

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  • Martalette am 31.07.2018 22:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bondi Beach Platz 1?

    Hätte ich nie erwartet, als ich dort war, war ich sowas von enttäuscht, der Beach ist restlos überfüllt gewesen und nichts aussergewöhnliches meiner Meinung nach... aber gut sind die wahren Schätze hier nicht aufgelistet.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sepp Trub am 02.08.2018 18:13 Report Diesen Beitrag melden

    schoenes Schwiizerlaendli

    Ja aber, ich sehe den Caumasee Strand und auch der Greifensee Strand der Badi Maur nicht. Wieso denn? und der Aegerisee?

  • Phil am 01.08.2018 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Verrückte Welt

    Platz 10 Typisch Generation Instagram. Möglichst viel Haut zeigen damit man mehr likes & Followers bekommt. Erotik Model ist heutzutage fast jeder.

  • LasstsMiInRua am 01.08.2018 11:09 Report Diesen Beitrag melden

    Soso, "Instagrammability"

    Dann weiss ich ja jetzt, wohin ich auf keinen Fall verreisen werde - fehlte noch, dass ich dieser selbstverliebten Selfie-Community begegnen möchte.

  • Grxxx am 01.08.2018 11:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Instagram als Indikator?

    Nein danke, so weiss man bloss wo sehr viele Menschen hingehen, mit Schönheit hat es weniger zu tun. Was ist mit Bora Bora? ...kostet halt ordentlich!

    • Freier Mensch am 01.08.2018 16:14 Report Diesen Beitrag melden

      Bora Bora wird neuerdings von

      Air Berlin nicht mehr angeflogen sofern es dies jemals gab. Die Insel ist nicht nur sauteuer sondern befindet sich viel zu weit weg für 2 Wochen Ferien. Wenn schon Südsee, dann mit Verbindung von anderen Inseln und insbesondere Australien wo sich IMO die schönsten Strände befinden. Die Südsee kann da mit Fiji, Rarotonga, Moorea nicht mithalten. Mind. 3 Monate Zeit sollte man sich zu sowas schon reservieren.

    • Sandrina am 01.08.2018 16:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Grxxx

      Ich lebte auf Bora Bora ! Ein Traum!

    • Trudi Trub am 02.08.2018 18:15 Report Diesen Beitrag melden

      schoenes Schwiizerlaendli

      @Sandrina: Ich lebe konstant oberhalb des Greifensee mit Sicht auf den Churfisten.

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  • socom am 01.08.2018 10:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    instagram

    das ist doch diese selbstdarsteller plattform, wo jeder sein gefaktes leben präsentieren kann ;-)

    • Courroxxi379 am 01.08.2018 11:16 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig - dies umso mehr,

      solange die alle ihre "Follower" um sich scharen, deren sinnfreies Leben offenbar darin besteht, jeden noch so trivialen Post heftig zu bewundern...

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