Jungunternehmen

09. September 2019 20:03; Akt: 09.09.2019 20:03 Print

Das sind die besten Start-ups der Schweiz

von Dominic Benz - Jedes Jahr kürt eine Jury die innovativsten Schweizer Jungunternehmen. Gewonnen hat dieses Mal ein Hersteller von Drohnen.

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Die Schweiz gehört weltweit zu den innovativsten Volkswirtschaften und führt regelmässig entsprechende Ranglisten an. So tummeln sich hierzulande auch Hunderte Start-ups. Die Organisation Venturelab hat kürzlich in Zürich zum 9. Mal die 100 besten Schweizer Technologie-Start-ups aus den Bereichen Software, Drohnen, Biotech sowie Fin- und Medtech gekürt.

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In der Jury sitzen 100 Investoren und Start-up-Experten und wählen die vielversprechendsten Jungunternehmen. Die gekürten Firmen der letzten Jahre haben insgesamt über 4 Milliarden Franken bei Investoren gesammelt und generierten 8700 Jobs. Das sind die diesjährigen Gewinner:

AKW-Inspektionen mit Drohnen

Den ersten Platz belegt Flyability. Das 2014 gegründete Lausanner Start-up entwickelt spezielle Drohnen, die in engen und unzugänglichen Räumen geflogen werden können. Mit den Fluggeräten lassen sich so Inspektionen in Höhlen oder an Gebäuden wie Kernkraftwerken sowie Energie-, Chemie- und Bergbauanlagen durchführen, ohne Menschen zu gefährden. Die Gründer Adrien Briod und Patrick Thévoz haben bisher über 15 Millionen Franken Investitionsgelder gesammelt und beliefern weltweit mehr als 350 Kunden.

Geräte für Diagnose von Krebsgewebe

Auf dem zweiten Platz ist das Lausanner Start-up Lunaphore. Es entwickelt Geräte für die Diagnose von Krebsgewebe. In diesem Jahr hat das 2014 gegründete Unternehmen mit 30 Mitarbeitern das erste Gerät auf den Markt gebracht. Damit sollen Gewebetests ganz einfach und innert kurzer Zeit durchgeführt werden können. Das Start-up hat bereits 15 Millionen Franken Fremdkapital aufgenommen und kooperiert etwa mit dem amerikanischen Medtech-Konzern Perkins Elmer.

Armband gibt die fruchtbaren Tage an

Das Zürcher Start-up Ava belegt Rang drei. Es stellt ein Armband her, mit dessen Hilfe Frauen ihre fruchtbaren Tage tracken können. Ebenso gibt das Band Auskunft über die Schwangerschaft und die allgemeine Gesundheit. In einer App werden die Infos angezeigt. Zwei Jahre nach der Gründung brachte Ava das Armband 2016 in den USA auf den Markt. Mittlerweile kann man das Gerät auch in der Schweiz und 35 weiteren Ländern kaufen. Mitgründerin Lea von Bidder wird Anfang nächsten Jahres neue Chefin des Unternehmens.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ladina Badner am 10.09.2019 08:01 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Schelm..

    Achtet euch mal genau, es werden immer nur Unternehmen gekürt, die von der ETH oder einer Grossunternehmung wie Swisscom, CS etc. Millionen erhalten haben.

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  • Horber Sepp am 09.09.2019 22:52 Report Diesen Beitrag melden

    Crowdfunding

    Suche Geld für meinen Blitzableiter! Im Prinzip eine lange Antenne, die ich mir im Gewitter mitsamt Helm auf den Kopf schnalle! Zwei Mal hat es schon geklöpft, aber ich kann den Strom noch nicht speichern

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  • Babette B. am 09.09.2019 21:03 Report Diesen Beitrag melden

    Brauche kein Armband

    Ich kenne meine fruchtbaren Tage auswendig.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Motzki am 10.09.2019 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Lustige Dinge mit Motörli

    Und wo bleiben die Preise für innovative Dienstleistungs-Startups? Lustige Dinge mit Motörli machen ja Spasse, aber die Schweiz verdient ihr Geld vor allem im Dienstleistungssektor. Sind Innovationen in diesem Bereich nichts wert - oder werden sie halt einfach nicht so gern prämiert, weil die lustigen Dinge mit Motörli einfacher zu zeigen sind?

  • Werner Inler am 10.09.2019 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    Armband für fruchtbare Tage?

    Sowas kaufen sich nur geistige Tiefflieger aus Amerika. Die Trefferquote über eine Schwangerschaft - gemessen am Handgelenk - dürfte bei 0 komma gar nicht liegen. Wenn es nur darum geht, die auf herkömmliche Art erhaltenen Daten zu tracken, dann darf das Armband keine 5 Franken kosten. Das kann mein Notizblock oder mein Handy schon seit deren Erfindung.

  • Ladina Badner am 10.09.2019 08:01 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Schelm..

    Achtet euch mal genau, es werden immer nur Unternehmen gekürt, die von der ETH oder einer Grossunternehmung wie Swisscom, CS etc. Millionen erhalten haben.

    • Dick S. Ding am 10.09.2019 10:13 Report Diesen Beitrag melden

      vielleicht schon zuvor erfolgreich?...

      ein schlechtes startup wird wohl vorgängig kaum schon investoren überzeugen können, grosse mengen an geld in den aufbau zum pumpen

    • Aluhutfritz am 10.09.2019 10:24 Report Diesen Beitrag melden

      Logischer Zusammenhang

      Mir scheint, dass dir das mit den logischen Zusammenhängen nicht ganz klar ist. Die Grossunternehmen püfendie Starups auf Entwicklungspotential und investieren letzten Endes da, wo es am ehesten zu Erfolg führt. Mag daran liegen, dass die Idee besonders gut ist, realistischere Chancen für eine Umsetzung usw. bestehen. Und du wunderst dich nun ernsthaft warum da ein Zusammenhang besteht??

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  • Boris am 10.09.2019 07:05 Report Diesen Beitrag melden

    Beste Start up Unternehmer in den USA.

    Walt Disney, Bill Gates, Steve Jobs, Mark Zuckerberg, Elon Musk, nicht zu vergessen Ronald Mc Donald und der andere Donald der im Weissen Haus residiert, um nur einige ganz wenige zu nennen. Ich denke die Schweiz hat da noch Luft nach oben.

    • Navaho am 10.09.2019 15:09 Report Diesen Beitrag melden

      Donald wer?

      Nun ja, ganz besonders der Donald im Weissen Haus ist weder ein Start Up Gründer noch ein erfolgreicher Unternehmer. Der Typ hat vier Mal Konkurs gemacht und nur Dank den 3-stelligen Millionenspritzen von seinem Daddy überlebt. Zudem hinterliess der Donald mit seinen Konkursen weit über eine Milliarde Schulden. Seine Gläubiger warten heute noch auf ihr Geld.

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  • Boris am 10.09.2019 06:34 Report Diesen Beitrag melden

    Radioaktivität vs. Elektronik

    In Tschernobyl hatten sie auch eine Drohne aber keine fliegende. Die hat genau mal ein paar Minuten lang funktioniert. Die oben gezeigte würde dort drin keine 10 Sekunden überleben.