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30. November 2018 20:57; Akt: 30.11.2018 21:05 Print

Das sind die speziellsten Reichen der Schweiz

Unter den 300 Vermögendsten in der Schweiz gibt es einige, die hervorstechen. Eine Auswahl – von glamourös bis bescheiden.

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Der deutsche Modedesigner Philipp Plein hat mit seinem eigenen Label ein Vermögen gescheffelt. Dieses soll sich auf 150 bis 200 Millionen Franken belaufen. Seine Luxuskleider sind vor allem in Asien der Renner. Die Firma des 39-Jährigen hat ihren Sitz im Tessin. Auf Instagram postet er gern Bilder aus seinem Luxusleben, gern auch mit Freundin Justyna Gradek. Die Deutsche Stella Ahlers steht seit 13 Jahren an der Spitze der Männermodefirma Ahlers. Im Portfolio hat sie Marken wie Pierre Cardin oder Baldessarini. Ahlers hat an der Universität Luzern in Theologie promoviert und lebt am Zürichsee. Das Thema ihrer Dissertation war die Gleichstellung der Frau in Staat und Kirche. In der «Zeit» beschreibt sie sich selber als unauffällig. Ihr Vermögen wird auf 100 bis 150 Millionen Franken geschätzt. Andreas Jacobs (54) will sich von Albert Darboven, Chef der gleichnamigen Hamburger Kaffeerösterei, adoptieren lassen, um die Führung von dessen Firma übernehmen zu können. Jacobs ist bereits selbstständiger Unternehmen und sitzt im Verwaltungsrat und Beirat von Firmen wie Dr. Oetker und Louis Dreyfus. Das Vermögen der Familie Jacobs wird auf 12 bis 13 Milliarden Franken geschätzt. Michelle und Tomaso Trussardi-Hunzikers Familienvermögen wird auf 250 bis 300 Millionen Franken geschätzt. Dies vor allem dank Tomasos Beteiligung am Modekonzern Trussardi. Aber auch Michelle ist unter die Unternehmerinnen gegangen. Sie ist an The Good Vibes Company beteiligt. Diese stellt Naturkosmetik und Babyprodukte her. Robert Heuberger ist mit seinen 96 Jahren der älteste unter den 300 Reichsten. Sein Sohn Günter räumt im Immobilienkonzern kräftig auf, das Vermögen ist inzwischen auf 100 bis 150 Millionen Franken geschmolzen. Marina Ruiz-Picasso ist die Enkelin von Pablo Picasso und verkauft regelmässig Werke ihres berühmten Künstlergrossvaters, den sie kaum kannte. Ein grosser Teil des Verkaufserlöses fliesst in Wohlfahrtsprojekte. Gegenüber dem «Guardian» sagte sie, dass der Verkauf der Kunst für sie «heilend» sei. Er helfe ihr, ihre traumatische Kindheit zu verarbeiten: Ruiz-Picassos Eltern waren Alkoholiker. Ihr Vermögen wird auf 1,5 bis 2 Milliarden Franken geschätzt. Neu in der Liste ist Urs Hölzle. Seit 20 Jahren ist der Schweizer Technologiechef von Alphabet, dem Mutterkonzern von Google, und hat dabei über Aktien und Optionen ein geschätztes Vermögen von 900 bis 1000 Millionen Franken angehäuft. Hölzle ist nach den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin der dienstälteste Mitarbeiter im Google-Konzern, wie die «Bilanz» schreibt. Er war der siebte Mitarbeiter der Suchmaschine. Dieter Meiers Vermögen wird auf 150 bis 200 Millionen Franken geschätzt. Zu verdanken hat er dies vor allem geerbten Wertpapieren. Meier investiert das Geld fleissig in verschiedene Projekte wie seine Musik, aber auch Nussplantagen und seit neustem sein Schokoladenlabel «Oro de Cacao».

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Die Superreichen der Schweiz sind mehr als steinreich. Einige von ihnen zeichnen sich durch ihre Familiengeschichte, ihren Einfallsreichtum oder ganz einfach durch ihr Alter aus. 20 Minuten hat die Liste, die das Schweizer Wirtschaftsmagazin «Bilanz» jährlich zusammenstellt, genauer angeschaut und jene Reichen herausgepickt, die besonders auffallen:

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Der Instagram-Poser
Der deutsche Modedesigner Philipp Plein hat mit seinem eigenen Label ein Vermögen gescheffelt. Dieses soll sich auf 150 bis 200 Millionen Franken belaufen. Seine Luxuskleider sind vor allem in Asien der Renner. Die Firma des 39-Jährigen hat ihren Sitz im Tessin. Auf Instagram postet er gerne Bilder aus seinem Luxusleben, gern auch mit Freundin Justyna Gradek.

Der Frühreife
Noah Liebherr aus der Familie rund um den gleichnamigen Baumaschinenhersteller eifert schon mit 18 Jahren dem Unternehmergeist seines Urgrossvaters Hans Liebherr nach. Der Teenager hat eine App namens ClassOwl mitentwickelt. Sie hilft Lehrern dabei, Hausaufgaben digital zu verteilen. Das Vermögen seiner Familie wird auf 300 bis 350 Millionen Franken geschätzt.

Das Tech-Urgestein
Neu in der Liste ist Urs Hölzle. Seit 20 Jahren ist der Schweizer Technologiechef von Alphabet, dem Mutterkonzern von Google, und hat dabei über Aktien und Optionen ein geschätztes Vermögen von 900 bis 1000 Millionen Franken angehäuft. Hölzle ist nach den Gründern Larry Page und Sergey Brin der dienstälteste Mitarbeiter im Google-Konzern, wie die «Bilanz» schreibt. Er war der siebte Mitarbeiter der Suchmaschine.

Der Jüngste
Der 27-jährige Maurice Burger leitet als VR-Präsident der PKZ Holding das Modeunternehmen seines vor drei Jahren verstorbenen Vaters Olivier Burger. Die Familie besitzt ein geschätztes Vermögen von 150 bis 200 Millionen.

Der Risiko-Profi
Mit einem Klavier aus einem Flugzeug springen – für Ariel Lüdi ist das kein Problem. Der Ex-Stuntman hat diesen Job zwar schon lange an den Nagel gehängt, aber das Risiko ist sein Beruf geblieben: Lüthi zählt zu den gefragtesten Wagniskapitalgebern der Schweiz. Sein Vermögen wird auf 150 bis 200 Millionen Franken geschätzt.

Der Findige
Andreas Jacobs (54) will sich von Albert Darboven, Chef der gleichnamigen Hamburger Kaffeerösterei, adoptieren lassen, um die Führung dessen Firma übernehmen zu können. Jacobs ist bereits selbstständiger Unternehmer und sitzt im Verwaltungsrat und Beirat von Firmen wie Dr. Oetker und Louis Dreyfus. Das Vermögen der Familie Jacobs wird auf 12 bis 13 Milliarden Franken geschätzt.

Die Bescheidene
Die Deutsche Stella Ahlers steht seit 13 Jahren an der Spitze der Männermodefirma Ahlers. Im Portfolio hat sie Marken wie Pierre Cardin oder Baldessarini. Ahlers hat an der Universität Luzern in Theologie promoviert und lebt am Zürichsee. Das Thema ihrer Dissertation war die Gleichstellung der Frau in Staat und Kirche. In der «Zeit» beschreibt sie sich selber als unauffällig. Ihr Vermögen wird auf 100 bis 150 Millionen Franken geschätzt.

Der Ideenreiche
Dieter Meiers Vermögen wird auf 150 bis 200 Millionen Franken geschätzt. Zu verdanken hat er dies vor allem geerbten Wertpapieren. Meier investiert das Geld fleissig in verschiedene Projekte wie seine Musik, aber auch Nussplantagen und seit neustem seine Schokoladenlabel «Oro de Cacao». Mit diesem ist ihm, wie die «Bilanz» schreibt, nun ein Coup gelungen. Starbucks will seine zuckerarme Schokolade in Edelfilialen anbieten und Unilever seine Magnum-Glacés damit überziehen.

Die traumatisierte Erbin
Marina Ruiz-Picasso ist die Enkelin von Pablo Picasso und verkauft regelmässig Werke ihres berühmten Künstlergrossvaters, den sie kaum kannte. Ein grosser Teil des Verkaufserlöses fliesst in Wohlfahrtsprojekte. Gegenüber dem «Guardian» sagte sie, dass der Verkauf der Kunst für sie «heilend» sei. Er helfe ihr, ihre traumatische Kindheit zu verarbeiten: Ruiz-Picassos Eltern waren Alkoholiker. Ihr Vermögen wird auf 1,5 bis 2 Milliarden Franken geschätzt.

Das Glamourpaar
Michelle und Tomaso Trussardi-Hunzikers Familienvermögen wird auf 250 bis 300 Millionen Franken geschätzt. Dies vor allem dank Tomasos Beteiligung am Modekonzern Trussardi. Aber auch Michelle ist unter die Unternehmerinnen gegangen. Sie ist an The Good Vibes Company beteiligt. Diese stellt Naturkosmetik und Babyprodukte her.

Der Älteste
Robert Heuberger ist mit seinen 96 Jahren der älteste unter den 300 Reichsten. Sein Sohn Günter räumt im Immobilienkonzern kräftig auf, das Vermögen ist inzwischen auf 100 bis 150 Millionen Franken geschmolzen.

(vay)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karl Mark am 30.11.2018 21:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder..

    nicht dass ich von Neid getrieben wäre, aber ernsthaft: wie vielr Berichte folgen noch basierend auf der 300er Bilanz. Und wen interessiert sowas eigentlich? Fände eine Liste der 300 grosszügigsten Spendern lieber. ;)

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  • lars am 30.11.2018 21:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    feierabend

    Es reicht jetzt mit den Superreichen. Sofern sie mir keine 6-stellige Spende überweisen wollen, interessieren sie mich auch nicht!

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  • Dumby am 30.11.2018 21:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Von speziellen Speziellen

    Und die speziellsten Ärmsten? Ganz vergessen, interessiert eh niemanden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Moment am 11.12.2018 22:55 Report Diesen Beitrag melden

    Zurück zum Wesentlichen

    Schaue man sich genau die Herkunft dieser "Superreichen" an und wer im Hintergrund die Fäden zieht und es ist gar nicht mehr so erstaunlich. Lasst Euch von so einer Mogelwelt nicht blenden. Viel wichtiger wäre es zu beziffern, wie die Armut auf dem Erdball zugenommen hat. Schaut Euch an wie die Menschen immer dümmer, unselbstständiger und oberflächlicher werden. Wie die Menschen immer mehr von der digitalen Welt gesteuert werden.Hinzu kommt unser katastrophaler Umgang mit Mutter Natur. Ignoriert einfach mal die "Superreichen" und deren Produkte, denn es geht auch ohne!

  • Lexx Luthor am 04.12.2018 05:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einen Riegel schieben

    Damit wir es alle gut haben muss weltweit eine Vermögensbegrenzung eingeführt werden. Gemäss der Weltgesundheitsorganisation können 30 Milliarden Dollar pro Jahr den Welthunger neutralisieren. Es darf nicht sein, dass z.B. ein Blocher mit 10'000 x 1 Million (!!) hier die Massen beeinflusst und mit Geld destruktiv agiert, wie er es in den 80ern in Südafrika getan hat (Rundschau 2003: Blocher und Südafrika)

  • Dumby am 03.12.2018 23:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Reich sein ist speziell

    Wenn das die speziellsten Reichen sind, sind dann die anderen Reichen nur speziell!

  • Mr. Jister am 03.12.2018 13:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Heuberger

    96 Jahre ? Der hat sich aber gut gehalten.

  • Xenia am 03.12.2018 07:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist langsam gut

    Ach Ihr Neider. Steht auf und tut was. Dann habt Ihr zumindest eine Chance, reich zu werden. Vom Kommentarposten wird niemand Millionär