Neujahrswünsche

30. Dezember 2011 12:48; Akt: 30.12.2011 12:48 Print

Das wünschen sich die Topshots für 2012

von Elisabeth Rizzi - Die Schweizer Konzernchefs sind beunruhigt: Für das kommende Jahr wünschen sich viele von ihnen eine Stabilisierung der Eurokrise – aber auch Schnee.

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«Für 2013 wünsche ich mir starke eidgenössische Politiker, die mit findigen Lösungen Stärken für die Schweiz und den Industriestandort herausarbeiten. Meinen Mitarbeitenden und deren Familien wünsche ich Glück, Erfolg und gute Gesundheit.» «Ich wünsche mir, dass die Politik für einen gerechten Generationenvertrag zwischen jüngeren und älteren Menschen sowie für die nachhaltige Finanzierung unseres weltweit besten Vorsorgesystems innovative und kompromissfähige Lösungen findet.» «2012 war für UBS ein herausforderndes Jahr mit vielen Hochs und einigen Tiefs. Ich wünsche meinen Kolleginnen und Kollegen einfach ganz schöne, erholsame und ruhige Festtage im Kreise ihrer Angehörigen. Erholt und voller Energie werden wir dann im neuen Jahr wieder für unsere Kunden da sein. Dies ist in anspruchsvollen Zeiten noch wichtiger als sonst. Der Schweizer Wirtschaft und der Politik wünsche ich darum wieder vermehrt Geschlossenheit bei der Gestaltung unserer Zukunft. Dank der Besinnung auf altbewährte Schweizer Tugenden wie Innovationskraft, Mut, Zuversicht, Fleiss und Sinn für Qualität werden wir das Jahr 2013 erfolgreich meistern!» «Ich wünsche mir für unsere Mitarbeitenden in erster Linie Gesundheit und Zufriedenheit bei ihrer Arbeit in einem Umfeld, das Eigenverantwortung, Zuversicht, Mut und Innovation ermöglicht und fördert. Im Interesse der Beschäftigten und damit des Landes wünsche ich mir für die Wirtschaft auch Wachstum, aber nicht um jeden Preis. Die Tourismusbranche leidet zwar unter dem starken Franken, aber nicht nur: Deshalb bitte mehr Selbstvertrauen, Zuversicht, Mut und Pioniergeist statt neuer Forderungen an den Staat!» «Ich wünsche mir, dass die Wirtschaft menschlicher wird. Nur wenn Menschen sich wohlfühlen, können sie kreative Ideen entwickeln und Herausforderungen erfolgreich meistern. Dafür zu sorgen, dass es den Mitarbeitenden gut geht, ist in Zukunft eine der wichtigsten Managementaufgaben.» «Für das neue Jahr wünsche ich der Schweizer Wirtschaft viel Vertrauen in die eigenen Kräfte, um die vorhandenen Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Die SBB trägt ihren Teil dazu bei, indem sie für die Kunden, das Land, die Regionen und die Mitarbeitenden ein verlässliches, attraktives Unternehmen ist. Unseren Mitarbeitenden wünsche ich, dass wir keine gravierenden Unfälle im Eisenbahnbetrieb haben und immer viel Freude bei der Arbeit.» «Für unsere Mitarbeitenden wünsche ich mir Gesundheit, Zufriedenheit und viele bereichernde Begegnungen. Zudem wünsche ich mir, dass unsere Politik wieder sachlicher und konsens- sowie lösungsorientierter wird. Dies würde auch zu besseren Rahmenbedingungen für die Wirtschaft führen.» «Der Schweizer Wirtschaft wünsche ich, dass sie ihre Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der Währungssituation nicht verliert. Unseren Mitarbeitenden wünsche ich für 2013 weiterhin so viel Leidenschaft für das Reisen, Innovationskraft und den Willen, offen für die sich verändernden Konsumentenbedürfnisse in einer turbulenten Welt zu sein.» «Die Schweizerische Post ist gesund, erarbeitet für den Bund jährlich einen Gewinn und ist für die Schweizer Wirtschaft und die Mitarbeitenden eine verlässliche Partnerin. 2013 stehen wir bei der Post vor grossen Herausforderungen, wie etwa die geplante Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Mein Ziel ist es, die Hebel zusammen mit den Mitarbeitenden im Unternehmen so zu betätigen, dass wir auch 2013 und in den folgenden Jahren eine starke Post in der Schweiz haben, eine gute Grundversorgung bieten und weitere innovative Lösungen für unsere Privatkundschaft, KMU und Grossunternehmen präsentieren können.» «Stabilität, Selbstbewusstsein und ein optimistischer Blick nach vorne: Das wünsche ich meinen Mitarbeitenden und der Schweizer Wirtschaft im gleichen Masse.» «Meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünsche ich, dass sie sich auch 2013 aufrichtig und unermüdlich für die Anliegen der Kunden von Helsana einsetzen. So wie sie das in diesem Jahr gemacht haben und damit die Kundenzufriedenheit messbar verbessert haben. Und der Schweizer Wirtschaft wünsche ich, dass sie sich ihre Wettbewerbsfähigkeit bewahrt und weiter fördert.» «Ich wünsche mir für die Mitarbeitenden persönliche und berufliche Zufriedenheit sowie eine Schweizer Wirtschaft, die trotz der Turbulenzen im Euro-Raum Stabilität und Solidität ausstrahlt.» «Wir befinden uns in der Telekombranche in einem zunehmend härteren Wettbewerb. Da ist es wichtig, dass wir uns als Anbieter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis treu bleiben und auch in Zukunft dynamisch, agil und innovativ sind. Das haben wir 2012 mit dem Einstieg in den Digital TV Markt oder der günstigsten Mobile Flatrate sunrise24.ch getan. Unsere Mitarbeitenden wissen, dass sich ihr Einsatz und ihre Motivation auch in Zukunft auszahlen werden. Ganz besonders viel Wert legen wir dabei im nächsten Jahr auf weitere Verbesserungen im Kundenservice und den zügigen Ausbau unserer Netzinfrastruktur.» «Ferien sind nicht nur unser Geschäft, sondern auch für alle Leserinnen und Leser wichtig, gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Mit grossem Einsatz und Qualitätsbewusstsein setzen sich die Mitarbeitenden von Hotelplan Suisse für die Erfüllung von Ferienträumen ein – und dafür danke ich allen ganz herzlich und wünsche auch weiterhin, beruflich und privat, viel Freude und alles Gute im neuen Jahr.» «Unseren Kundinnen und Kunden sowie unseren Mitarbeitenden wünsche ich von Herzen schöne und geruhsame Festtage sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr. Für die Schweizer Wirtschaft und für Coop wünsche ich mir, dass wir uns auf unsere Stärken besinnen und positiv in die Zukunft blicken. So wird auch der Erfolg nicht ausbleiben.» «2012 war das bisher erfolgreichste Jahr von upc cablecom. Ich gratuliere unseren 1500 Mitarbeiten zu diesem hervorragenden Ergebnis und danke allen Kunden für ihr Vertrauen. Wir freuen uns darauf, auch im nächsten Jahr für beste Kommunikation und Unterhaltung zu sorgen.» «Ich wünsche meinen Mitarbeitenden, dass sie, trotz anspruchsvollem Umfeld, den Optimismus, die Freude und den Humor bei der Arbeit nicht vergessen. Und dass sie auch abschalten können und Zeit finden für den Ausgleich. Für die Wirtschaft wünsche ich mir mehr Optimismus und Eigenverantwortung der verschiedenen Akteure und dass sie nicht gleich bei jeder Schwierigkeit in unnötige Regulierungshektik verfallen.» «Ich wünsche meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Gesundheit. Diese ist nicht käuflich und nicht planbar. Sie ist ein Geschenk. Auch der Wirtschaft wünsche ich gute Gesundheit, gesundes Denken und Handeln. Hier ist Gesundheit planbar.»

Zum Thema
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Was wünschen sich eigentlich die Schweizer Konzernchefs und -Chefinnen für 2012? 20 Minuten Online hat bei den wichtigsten Unternehmen im Land nachgefragt. Die Sorge um die Welt beschäftigt das Top-Management. Bei den 16 Befragten steht vor allem die Eurokrise im Vordergrund.

Hotelplan Suisse-Chef Thomas Stirnimann ist vergleichsweise bescheiden. Er wünscht sich zumindest eine Stabilisierung der Eurokrise. Mammut-Chef Rolf G. Schmid und Wicor-Chefin Franziska Tschudi würden sich dagegen einen Euro-Franken-Wechselkurs von 1.35 wünschen. Und Ems-Chemie-Chefin Magdalena Martullo-Blocher wünscht sich gar eine Umkehr der europäischen Schuldenpolitik. Kuoni-Chef Peter Rothwell nennt eine «nachhaltige Lösung in der europäischen Schuldenkrise» als seinen wichtigsten Wunsch. Und Implenia-Chef Anton Affentranger: «Eine Welt, die fokussiert die gewaltigen Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft anpackt. Es ist noch nicht zu spät.»

«Möglichst wenig Veränderung…»

Privat steht bei den Konzern-Chefs in der Schweiz Gesundheit an oberster Stelle. Auch Schnee steht auf der Wunschliste; und zwar nicht etwa bei den Reisebüro-Chefs, sondern bei Mammut-Chef Rolf G. Schmid und bei IBM-Schweiz-Chefin Isabelle Welton. Wenig erstaunt hingegen, dass Kuoni-Chef Peter Rothwell allen Ferien wünscht. Schliesslich lebt er davon, dass die Leute in Urlaub fahren. Valora-CEO Thomas Vollmoeller wiederum stellt sich gegen den Trend zu immer mehr Hektik und Flexibilität und spricht damit wohl vielen aus dem Herzen. Er wünscht sich: «Möglichst wenig Veränderungen, damit das private Glück noch lange anhält.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • FCZKB :-P am 30.12.2011 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    @M. Scholl sympathischer CEO

    cool... nicht gewusst dass mein oberster chef fcz-fan ist... hab ich noch gar nicht gewusst ;-) leider werde ich ihn wohl doch nicht direkt am match sehen... bei mir reicht es gerade für die saisonkarte in der südkurve... eine loge liegt für mich leider nicht drin ;-)

  • zero am 30.12.2011 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    koki koki

    natürlich wünschen die sich schnee was den sonst...

  • Andrea Illig am 30.12.2011 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Sind Top Shots bessere Menschen

    Eines haben sie alle gemeinsam diese "Top Shots". Sie wünschen besonders sich und ihren Mithelfern alles Gute und viel Erfolg, die Anderen sollen schauen wo sie bleiben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • mannhart monika am 04.01.2012 07:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leistung sollte zählen

    Ich wünsche mir mehr Ehrlichkeit und weniger um den Brei gerede egal wo Leute die seit Jahren Einsatz und Wille ( Chrampfe ) zeigen dies verdient haben weiter zu kommen und nicht diese die zu allem Ja sagen und wenig leisten..und dazu noch mehr verdienen und natürlich gesundheit...

  • 807687 am 30.12.2011 21:12 Report Diesen Beitrag melden

    Da Wunsch und Wirklichkeit weit...

    ...auseinanderklaffen, spreche ich schon gar nicht über Wünsche. Habe auch keine ausser jenem, dass wir 2012 überleben. Wie auch immer, sei dahingestellt.

  • FCZKB :-P am 30.12.2011 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    @M. Scholl sympathischer CEO

    cool... nicht gewusst dass mein oberster chef fcz-fan ist... hab ich noch gar nicht gewusst ;-) leider werde ich ihn wohl doch nicht direkt am match sehen... bei mir reicht es gerade für die saisonkarte in der südkurve... eine loge liegt für mich leider nicht drin ;-)

  • zero am 30.12.2011 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    koki koki

    natürlich wünschen die sich schnee was den sonst...

  • Andrea Illig am 30.12.2011 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Sind Top Shots bessere Menschen

    Eines haben sie alle gemeinsam diese "Top Shots". Sie wünschen besonders sich und ihren Mithelfern alles Gute und viel Erfolg, die Anderen sollen schauen wo sie bleiben.

    • Peter S. am 30.12.2011 17:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Genau lesen!

      Es hat auch niemand gefragt was sie sich für die Gesellschaft wünschen. Sonder was sie sich fü SICH wünschen. Und ich würde behaupten 90% der Menschen kümmert sich zuerst um das eigene Wohl..

    • beat am 30.12.2011 18:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      binsenwahrheit...

      Wenn jeder für sich sorgt, ist für alle gesorgt!!!

    • Ivan am 30.12.2011 20:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      was wünschen, wenn man schon alles hat?

      Ich wünsche meiner Freundin und mir eine neue gemütliche Wohnung und beruflich innovative Ideen, die echte Wertschöpfungen produzieren.

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