SNB-Umfrage zur Konjunktur

24. Juni 2011 12:33; Akt: 24.06.2011 13:13 Print

Den Schweizer Firmen geht es gut

Die Unternehmen konnten in den letzten drei Monaten ihre Umsätze steigern und auch die Aussichten sind positiv. Wermutstropfen: Die Gewinnmargen sind unter Druck gekommen.

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Kräne über Zürich: Auf dem Bau setzte sich die dynamische Entwicklung fort. (Bild: Keystone)

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Die Schweizer Wirtschaft sendet positive Signale: Im zweiten Quartal haben sich die Geschäfte der Industrie-, Bau- und Dienstleistungsunternehmen verbessert, wie die Umfrage der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ergab.

In der verarbeitenden Industrie stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal und zu den ersten drei Monaten 2011. Der Anstieg gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres war sogar deutlich, wie die SNB-Delegierten erfuhren.

Zufriedene Personalvermittler

Auf dem Bau setzte sich die dynamische Entwicklung fort. Die Umsätze erhöhten sich innert Jahres- und Monatsfrist. Die Baufirmen profitierten dabei auch vom milden Winter und vom schönen Frühling.

Im Dienstleistungssektor verbesserten sich die Umsätze ebenfalls gegenüber dem Vorjahresquartal und dem Vorquartal. Besonders zufrieden zeigten sich Personalvermittler, das Transportgewerbe und die Gastronomie. Detailhändler im Grenzgebiet spürten zunehmend dem Einkaufstourismus im Ausland.

Leichte Trübung wegen Margen

Die Delegierten der Nationalbank befragten im April und Mai total 211 Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Die Unternehmen waren gesamthaft besser ausgelastet, und auch der Personalbedarf erhöhte sich, wie es im am Freitag veröffentlichen Quartalsbericht heisst.

Leicht getrübt wird das Bild durch die Margenentwicklung: Insgesamt blieben die Gewinnspannen unterhalb der gewohnten Werte - hier zeigte sich der Effekt des starken Frankens und der steigenden Rohwarenpreise. Besonders unter Druck sind die Margen der Industrie - bei Unternehmen aus dem Bau- und dem Dienstleistungssektor war die Höhe der Margen hingegen annähernd normal.

Positive Aussichten

48 Prozent der Unternehmen waren negativ von der Frankenaufwertung betroffen (Vorquartal: 47 Prozent). Bei den Industriefirmen waren 58 Prozent (Vorquartal: 51 Prozent) deutlich negativ tangiert. Keine Belastung war der hohe Kurs für 37 Prozent aller Unternehmen. 15 Prozent profitierten vom starken Franken.

Die Aussichten sind positiv: In der Befragung äusserten sich die Unternehmensvertreter optimistisch zum künftigen Geschäftsgang, der Beschäftigung und der Investitionstätigkeit. Sorgen macht den Unternehmen die Entwicklung der Margen, mögliche Engpässe beim Personal sowie eine weitere Aufwertung des Frankens.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sebastian am 25.06.2011 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Umsatz ist noch lange nicht Gewinn

    Die Schweiz sollte nicht noch mehr Risiko aufbauen. Früher oder später fällt das Kartenhaus sowieso zusammen - Umdenken ist angesagt, und bescheidener auftreten ist die Devise. Die weltweite Diktatur verspricht nicht's gutes.

  • r.ado am 24.06.2011 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    die Schere

    Den Firmen schon - aber den Arbeitern?

  • Armin am 24.06.2011 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    mir aber nicht

    ja ja den firmen gehts wohl gut, aber dem normalbürger wohl eher nicht, jeden rappen muss mann spahren damit ende monat nichts mehr übrig bleibt....

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sebastian am 25.06.2011 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Umsatz ist noch lange nicht Gewinn

    Die Schweiz sollte nicht noch mehr Risiko aufbauen. Früher oder später fällt das Kartenhaus sowieso zusammen - Umdenken ist angesagt, und bescheidener auftreten ist die Devise. Die weltweite Diktatur verspricht nicht's gutes.

  • Armin am 24.06.2011 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    mir aber nicht

    ja ja den firmen gehts wohl gut, aber dem normalbürger wohl eher nicht, jeden rappen muss mann spahren damit ende monat nichts mehr übrig bleibt....

  • r.ado am 24.06.2011 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    die Schere

    Den Firmen schon - aber den Arbeitern?