Rund um die Uhr

09. Oktober 2013 18:19; Akt: 10.10.2013 01:27 Print

Der Paketautomat der Post kommt aus Österreich

Die Schweizer Post hat sich für Paketautomaten des österreichischen Herstellers Keba entschieden. Ein Gerät kostet 60'000 Franken.

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Post-Chefin Susanne Ruoff kauft die Paketautomaten in Östereich ein. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

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Schon in den nächsten Wochen wird die Post in Bern den ersten sogenannten «My Post 24»-Paketautomaten installieren. Er macht es möglich, Päckli rund um die Uhr aufzugeben oder abzuholen. Ein zweiter Standort ist in Zürich geplant.
Wie die «Handelszeitung» schreibt, hat sich die Post für ein Modell der Linzer Technologiefirma Keba entschieden. In der Endausmarchung war auch ein polnisches Modell. Die Post hat bei Keba vorerst 40 Paketautomaten bestellt, die bis Ende 2014 installiert werden. Kostenpunkt pro Automat: rund 60 000 Franken. Die Post wird die Paketautomaten in Innenstädten, Shoppingzentren und an gut frequentierten Tankstellen aufstellen.

Die auf Bank- und Postautomaten spezialisierte Firma Keba bringt laut «Handelszeitung» viel Erfahrung in der Logistik mit. Mit ihren Automaten beliefern die Österreicher seit zehn Jahren Postgesellschaften in der halben Welt, darunter jene in Deutschland, Litauen, der Türkei und Russland. Bereits 3000 Automaten im Betrieb hat die Deutsche Post DHL.

Die Paketautomat der Post ist eine Reaktion auf die vielen Onlineshops. Sie sind der Hauptgrund, weshalb der Paketmarkt derzeit jährlich um rund 5 Prozent wächst. Mit den boomenden E-Commerce-Angeboten hat sich auch das Kundenverhalten geändert: Gefragt sind mehr und bessere Onlinedienstleistungen, kürzere Lieferzeiten und eine möglichst planbare und flexible Zustellung, wie Post-Chefin Susanne Ruoff im Juni mitteilte.

(sas)