Model 3

25. März 2016 20:51; Akt: 25.03.2016 20:51 Print

Der schnellste Weg zum neuen Tesla ist teuer

Kommende Woche stellt Tesla sein neues, billiges Elektroauto vor. Wer möglichst schnell eines haben will, muss aber trotzdem tief in die Tasche greifen.

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Am 31. März präsentiert der US-Elektroautobauer Tesla das neue Model 3. Konzernchef Elon Musk setzt grosse Hoffnungen in das neue Auto. Damit will Tesla den Massenmarkt erobern und der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen. Denn das neue Auto soll für jedermann erschwinglich sein und rund 35'000 Dollar kosten – deutlich weniger als die Luxus-Limousine Model S oder der Geländewagen Model X, die 75'000 Franken und mehr kosten.

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Zunächst wird aber wohl erst ein funktionierender Prototyp präsentiert. Die Produktion für das Model 3 beginnt laut Tesla nicht vor Ende 2017. Gut möglich, dass es sogar noch etwas länger dauert. Die Lancierung der Vorgängermodelle wurde jeweils mehrmals verschoben.

Tesla-Besitzer haben Vorrang

Bis das neue Gefährt des kalifornischen Unternehmens dereinst über Schweizer Strassen rollt, dürfte es also noch einige Zeit dauern. Gemäss Tesla werden die ersten Modelle an der Westküste der USA ausgeliefert. Anschliessend folgt der Rest der USA und Europa.

Auch wenn der definitive Verkaufsstart noch nicht bekannt ist, lässt sich das neue Modell bereits ab kommender Woche vorbestellen. Dafür wird eine Anzahlung von 1000 Dollar fällig. Jene, die bereits heute einen Tesla fahren, können dabei eine «Priority Reservation» tätigen. Das bedeutet, sie erhalten als Erste das neue Modell. «Für jene, die noch keinen Tesla besitzen, bedeutet das, dass der schnellste Weg, um ein Model 3 zu kaufen, der Kauf eines Model S oder Model X ist», teilt Tesla mit.

Tesla als Börsenliebling

Laut Musk soll das neue Auto in der Grösse vergleichbar mit einer kompakten Limousine wie dem Audi A4 sein. Tesla liess bereits früher verlauten, dass das Model 3 rund 20 Prozent kleiner werde als das Model S.

Tesla hat im Jahr 2015 gut 50'000 Elektroautos verkauft, fast ausschliesslich vom Model S. Vom im Herbst 2015 lancierten SUV wurden bis Jahresende nur wenige hundert Stück produziert. In diesem Jahr will Tesla die Produktion deutlich steigern und zwischen 80'000 und 90'000 Autos ausliefern. CEO Musk versprach den Anlegern zudem, dass das Unternehmen in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben will.

Tesla wird zurzeit an der Börse mit gut 27 Milliarden Dollar bewertet. Zum Vergleich: US-Konkurrent Ford weist eine Börsenkapitalisierung von etwas mehr als 50 Milliarden Dollar auf. Allerdings verkaufte der zweitgrösste US-Autohersteller im vergangenen Jahr 6,635 Millionen Fahrzeuge und erwirtschaftete bei einem Umsatz von knapp 150 Milliarden Dollar einen Gewinn von 7,4 Milliarden Dollar.

(lin)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daniel Meier am 25.03.2016 22:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super verkaufsargument

    "Sie bekommen das neue Auto schneller wenn Sie erst mal das alte kaufen " Geil, so unverschämt ist nicht mal Apple !

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  • anonym am 25.03.2016 21:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gratis tanken

    tesla bietet den besitzern eine kostenlose möglichkeit ihre autos aufzuladen. dafür sind standorte an welchem das auto geladem werden kann systematisch verteilt, die standorte werden einem direkt über die board elektronik angezeigt (gps machts möglich) also man kann immer gratis "tanken"

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  • ... am 25.03.2016 21:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verbrenner fallen vom Himmel

    @Rocks Ja, in der Tat braucht die Produktion viel Energie. Verbrennerautos mit vielen verschidenen mechanischen Teile fallen im Gegensatz zu den grossen, schweren und bösen Batterien vom Himmel. Also ehrlich? Glauben Sie wirklich dass die Verbrenner, welche viel mehr ins Service (viel grösseren Verschleiss) müssen wirklich viel weniger graue Energie brauchen???

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Grün ist modern am 26.03.2016 23:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aus für den Verbrenner

    Das wird dem Verbrennungsmotor den Todesstoss versetzen. Wurde auch endlich Zeit die Dinosaurier abzulösen. Jetzt fehlt nur noch die Umrüstung aller Oldtimer auf Elektroantrieb und die Erde kann durchatmen.

  • Rocco am 26.03.2016 22:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Problematik

    Jeder will ein Elektroauto.. Wie kommen wir von den AKW's weg, wenn wir dann so viel Strom brauchen?

    • Sonnige Grüsse am 27.03.2016 00:22 Report Diesen Beitrag melden

      AKW: Schalter einfach auf OFF umlegen

      Indem wir die Ölraffinerien stilllegen und Sonnenenergie tanken. Schon gewusst, dass ein Auto welches mehr als 7,5 Liter Benzin auf 100km verbraucht, mehr Strom benötigt als ein Elektroauto?

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  • Rein Faller am 26.03.2016 20:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoax

    Die Tesla-Jungs tun so, als hätten sie das Auto neu erfunden. Was für ein Hoax! Und alle fallen darauf rein. Plastik, wo man hinsieht. Da warte ich besser noch ein paar Jahre.

  • Bürger am 26.03.2016 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine Bedingung

    Keine fix verbauten Akkus, sondern tauschbare Akkupacks, dann werden emobile für mich eine alternative.

  • B.T am 26.03.2016 19:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Akku, nee danke....

    ..... E Auto ja aber ohne Akku bitte. Ich sage nur Flusszellengenerator, fahren mit Saltzwasser. Geile Erfindung mit sehr viel Power.