Fachkräfte-Index

20. November 2018 08:28; Akt: 20.11.2018 13:17 Print

In diesen Berufen finden Sie sofort einen neuen Job

Der Schweiz fehlt es an Ingenieuren, im Gastgewerbe herrscht dagegen ein Überschuss an Fachkräften. Das zeigt ein neuer Fachkräfte-Index.

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Die Schweiz leidet unter Fachkräftemangel. Dies zeigt der Fachkräftemangel Index der Adecco-Gruppe Schweiz, der zusammen mit dem Stellenmarkt-Monitor der Universität Zürich erstellt wurde. Darauf sind die Berufe aufgeführt, in denen der Fachkräftemangel in der Schweiz besonders akut ist.

Zuoberst auf dieser Liste stehen Ingenieursberufe. An zweiter Stelle ist das Treuhandwesen zu finden, gefolgt von Technikern.

«Unternehmen haben aktuell bei diesen Berufen Mühe, genügend und gleichzeitig passendes Personal zu finden», erklärt Nicole Burth, CEO der Adecco Gruppe Schweiz. Der Fachkräftemangel-Index für die Berufe der Technik und Naturwissenschaften ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent, für die Berufe der Informatik um 8 Prozent gestiegen. Auch in den Berufen von Finanz und Treuhand ist der Fachkräftemangel gross, bleibt aber stabil.

Für die Gesundheitsberufe ist der Fachkräftemangel überdurchschnittlich hoch, wie schon in den vergangenen zwei Jahren. In anderen Berufen ist hingegen ein entgegengesetzter Trend zu beobachten: So gibt es im Gastgewerbe und in den persönlichen Dienstleistungen deutlich mehr Stellensuchende als ausgeschriebene Stellen. «Dies führt angesichts der vergleichsweise hohen Personalfluktuation in diesen Berufen zu hoher Konkurrenz zwischen den Fachkräften», sagt Helen Buchs vom Stellenmarkt-Monitor Schweiz der Universität Zürich.

(doz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alain am 20.11.2018 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    Definition "Fachkraft"

    Gesucht Fachkraft, Maximalalter 25, min. 3 verschiedene Dipl.-ing. und 8 Doktortitel, 27 Sprachen fliessen, 10 Jahre Auslanderfahrung, mindestens 20 Jahre Erfahrung auf der ausgeschribenen Funktion für unbezahltes Praktikum mit 120 Stundenwoche. Nobelpreis ist kein Muss aber ein Vorteil. Bewerbungen bitte an...

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  • Thomas am 20.11.2018 08:42 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Job

    Bin selbst Masch. Ingenieur, 50 Jahre alt. Trotz bester Qualifikation und Master, ... kein Job. Meine Ansprüche sind bescheiden, auch an den Lohn. Trotzdem kein Job. Import aus dem Ausland.

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  • Fachkraft am 20.11.2018 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Fachkraft

    Es gibt genug gut ausgebildete und kluge Leute in der Schweiz für diese Berufe. Die Frage ist auch, dass die Firmen nicht ausbilden wollen und Druck auf die Gehälte machen wollen, um billig aus dem Ausland Fachkräfte "importieren" zu können. Sorry!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Schofför am 21.11.2018 02:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ex IT

    Bin gelernter IT Systemtechniker. Nach der Lehre wars extrem schwierig einen Job zu finden. Für den 1st Level Support war ich zu teuer, in der Ostschweiz gibts ja günstige Grenzgänger und für Systemadministrator oder ähnliches hatte ich zu wenig Berufserfahrung bzw. fehlten mir die extrem teuren Zertifikate. Mache jetzt ne zweite Lehre als Strassentransportfachmann (Chauffeur). Gefällt mir auch besser und ich muss mich mit weniger DAUs rumschlagen :P

  • HRmensch am 21.11.2018 01:32 Report Diesen Beitrag melden

    Nein, die Schweiz leidet nicht

    "Die Schweiz leidet unter Fachkräftemangel." Nein, tut sie nicht! Es gibt vielleicht einzelne Arbeitgeber, welche möglichst wenig Lohn bezahlen und möglichst wenige Mittel in die interne Aus- und Weiterbildung stecken und deshalb die Zuwanderung möglichst anheizen wollen. Mit Hilfe willfähriger Medien, die so einen Stuss verbreiten. Es leiden hingegen die vielen Ausgesteuerten, welche nun sogar noch höhere AHV-Abgaben leisten müssen (danke lieber Bundesrat...). Und es leiden die Arbeitnehmer, welche Lohn- und Zeitdruck haben.

  • Dagobert am 20.11.2018 23:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    günstige Griechen

    beschäftigen und Fachkräftemangel schreien! Schöne neue Welt...

  • Simplicissimus am 20.11.2018 22:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfluss der PK?

    Ich frage mich wieviel der Einfluss der Ü50 markant steigenden Arbeitgeberbeiträge an die PK auf die Ausrangierung der Ü50 mit viel Erfahrung, guten Zeugnissen und aktuellem Know-How (mal abgesehen von denjenigen Techniken für die es erst anerkannte Lehrgänge gibt; wer gibt schon gerne 10 kCHF für einen Kurs für einen Hype aus). Was ist die Begründung dass ein Ü50 ohne Beitragslücken prozentual mehr einzahlen muss als junger, nota bene wenn es sich um eine Beitragsorientierte PK handelt? Gibt es dazu eine unabhängige Studie & Nachvollziehbare Erklärung?

    • Paul am 21.11.2018 01:36 Report Diesen Beitrag melden

      grosser Einfluss - leider

      Die Löhne von älteren Arbeitnehmern sind im Schnitt höher, weil sie über mehr Erfahrung und Ausbildung verfügen. Das ist fair so. Dass leider auch die PK-Sätze von Älteren höher sind als bei Jüngeren ist halt einer der vielen Blödsinne unserer Politik (Art. 16 BVG). Sinnvoll wäre ein Einheitssatz für alle Altersstufen.

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  • Markus am 20.11.2018 22:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kann die ü50 Probleme nicht bestätigen

    Ich bin über 50 und arbeite im SAP Umfeld (Prozessberatung, auch Entwicklung). Bin selbständig und hatte noch nie ein Problem bzgl. neuer Aufträge. Im Gegenteil, kriege im Monat mindestens 2 bis 4 Anfragen.

    • Simplicissimus am 20.11.2018 23:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Markus

      Glückwunsch! Du hast die gefragte Nische gefunden. Das haben vor gefühlten 30 Jahren die Mainframer auch.... nichts gegen Mainframer, Caixa do Brasil hat gerade eben 20 Mainframes bei IBM gekauft, welch Ironie... und das haben alle Entwickler welche Apps für das Windows Phone geschrieben haben auch... die Liste ist endlos

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