2208 Franken im Monat

03. Juli 2018 09:18; Akt: 03.07.2018 09:18 Print

Die Mieten in der Schweiz steigen doch wieder an

von R. Knecht - Nach einer Verschnaufpause im Mai steigen die Mieten wieder. Grund dafür ist vor allem das teure Zürich. In anderen Regionen sinken die Mieten sogar.

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Die Mieten in der Schweiz sind im Juni gesamtschweizerisch um 2 Prozent gestiegen. Ein Quadratmeter Mietfläche kostet jetzt im Jahr 265 Franken, wie es im Swiss Real Estate Offer Index (SREOI) von Immoscout24 heisst. Für eine Mietwohnung mit 100 Quadratmetern Fläche bezahlen Schweizer im Schnitt somit 2208 Franken pro Monat.

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Vor einem Monat sanken die Mieten erstmals seit Jahresbeginn. Das sei nur eine Verschnaufpause gewesen, schreibt der Immobilienvermittler in einer Mitteilung. Zudem sei Ende Juni der Hauptumzugstermin, was den Anstieg der Mieten begünstige.

Zürich ist schuld

Die Region Zürich war im Juni der Haupttreiber der Mietpreise. Der Quadratmeter kostet dort 324 Franken pro Jahr, also rund 60 Franken mehr als im Schweizer Schnitt. In Zürich liegt die Monatsmiete für eine Wohnung mit einer Fläche von 100 Quadratmetern damit bei 2700 Franken.

Ebenfalls gestiegen sind die Mieten in der Nordwestschweiz auf 245 Franken pro Quadratmeter – das ist aber immer noch unter dem durchschnittlichen Preis pro Quadratmeter.

Ostschweiz am günstigsten

Alle anderen Grossregionen verzeichneten hingegen sinkende Mieten im Juni. Allen voran die Ostschweiz. Hier sanken die Mieten um 0,8 Prozent auf jährlich 220 Franken pro Quadratmeter. Das ist der schweizweit tiefste Wert. Eine 100-Quadratmeter-Wohnung kostet im Monat rund 1840 Franken.

Die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen blieben im vergangenen Monat relativ konstant. Ein Quadratmeter Einfamilienhaus kostete 6174 Franken, bei einer Eigentumswohnung waren es 7024 Franken.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • wert am 03.07.2018 09:31 Report Diesen Beitrag melden

    Das wollen wir doch auch hoffen,...

    Mieten rauf, Krankenkassenprämien rauf, Steuern rauf. Dafür Lohn runter... Geht auf, oder?!

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  • Grisuu am 03.07.2018 09:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut getroffen

    Ich darf nicht jammern. Komplett Sanierte 4.5 Zimmer auf 110qm für 1436.- sind fair. Da kenn ich viele die locker 600.- mehr bezahlen.

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  • Vladimir am 03.07.2018 09:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Günstig

    Seit 1998 in 4-1/2 Zimmerwohnung Kanton Solothurn mit Einstellhallenplatz 980.- im Monat

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Martial2 am 06.07.2018 23:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was tun dagegen?

    Früher rechnete man mit einem Drittel des netto Salärs für den Mietzins! Wie siehts aus heute? Bald umgekehrt... Ein Ding der Unmöglichkeit mit der Zeit!

  • Martial2 am 06.07.2018 23:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Schweizer zahlt bis zu Vergasung...

    Gemäss all diesen lamentierenden Kommentare à propos Salär/Lebenskosten, Mietzins usw. Wenns irgendwie geht ins Ausland ausziehen, selbst über die Grenze Elsass, Badisches Gebiet, wohnt sich viel billiger, selbst die Lebenskosten sind nicht zu verachten... Diese liebe teuere Schweiz kann uns mal...!

  • Büetzer am 05.07.2018 07:58 Report Diesen Beitrag melden

    Ansprüche

    Ich werde es nie verstehen: Bei Mieten macht man ein riesen Brimborium wenn sie steigen. Bei all den überteuerten Leasingfahrzeugen ist der gleichen Klientel aber die Leasingrate egal, Hauptsache man kann protzen, möge es noch soviel kosten. Mich nervt die Anspruchshaltung gewisser Kreise. Wer wenig verdient, kann halt nicht alles haben (ich zähle da auch dazu). Viele finanziellen Probleme sind schlicht selbstverschuldet, weil man nie gelernt hat, Prioritäten zu setzen resp. zu verzichten.

    • Sandro Clem am 06.07.2018 16:09 Report Diesen Beitrag melden

      Wers glaut

      "Ich zähle da auch dazu". Wers glaubt. Hört sich nach den Reichen an die sagen "Geld macht nicht glücklich.

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  • I_AM_VAMPIRE am 04.07.2018 19:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aha

    Immer mehr Leute gehen nach Deutschland einkaufen. Nicht nur Lebensmittel. Auch Reperatur an Auto, Zahnarzt besuche usw. Sollte unserrn Politiker nicht längst mal die Alarmglocken kliengen?

  • Daniel am 04.07.2018 15:50 Report Diesen Beitrag melden

    aufgepasst

    Inländer sollten immer den Vorrang erhalten für günstige Wohnungen in der Stadt, bevor man die neuen Gäste im attraktiven Zentrum einnistet. Auch muss gewährt sein, dass Prozentual zum Ausländeranteil ausreichend Schweizer eine Wohnung in der Stadt erhalten. Sonst sagt man uns bald wir sollen flexibel sein und die Neuzuzüger werden bevorzugt.