Standards bei den Bauern verbessern

17. Juni 2018 09:57; Akt: 17.06.2018 10:25 Print

Coop erhöht die Milchpreise

Bis Ende Jahr wird die Pastmilch im Coop 5 Rappen teurer. Damit will der Detailhändler den Standard für das Tierwohl anheben.

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Coop plant eine grosse Umstellung im Milch-Sortiment. «Ende Jahr gibt es in unseren Regalen bereits keine herkömmliche Pastmilch mehr», sagt Coop-Chef Joos Sutter im Interview mit der «SonntagsZeitung». Der Detailhändler will den Tierwohl-Standard für die konventionelle Past-Konsummilch und von der UHT anheben. Zusammen machen sie 60 Prozent des Milchsortiments aus.

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Bis anhin galten für die Lieferanten dieser Milchprodukte keine speziellen Anforderungen. Neu müssen die Kühe regelmässigen Auslauf im Freien haben sowie einen weiteren Standard der Tierwohlprogramme des Bundes erfüllen.

Migros geht in ähnliche Richtung

Bauern, die dem Folge leisten, bekommen 4 oder 6 Rappen mehr pro Kilogramm Milch. «Wer die Standards nicht einhält, darf nur noch so lange liefern, bis alles umgestellt ist», sagt Sutter. Er glaube, dass die Landwirte motiviert seien, die Kriterien zu erfüllen, «da ihnen dann mehr Gewinn bleibt».

Auch für die Kunden hat die Umstellung Folgen: Die Pastmilch bei Coop wird 5 Rappen teurer. Die Konkurrentin Migros geht in eine ähnliche Richtung. Auch ihre Bauern müssen neue Anforderungen erfüllen und bekommen dafür ab 2019 einen Zuschlag, dessen Höhe noch nicht definiert ist. Der Milchpreis für die Kunden soll aber gleich bleiben.

(bee)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bauernfreundin am 17.06.2018 10:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist ja schön und gut...

    ...wenn denn die Rappen auch wirklich bei den Bauern ankommen und nicht irgendwo im Zwischenhandel hängenbleiben.

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  • Hinterschinken am 17.06.2018 10:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verkraftbar

    Wenn ich die Garantie habe, dass es den Tieren verhältnismässig gut geht, zahle ich gern etwas mehr.

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  • Michi am 17.06.2018 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Wenn sich der Milchpreis etwas bewegt entsteht ein Erdbeben. Wenn das Benzin steigt und steigt wird das stillschweigend hingenommen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • E.T. am 22.06.2018 15:49 Report Diesen Beitrag melden

    Aus Prinzip......

    .....kaufe schon lange keine Schweizer Milchprodukte mehr. Die Schweizer Bauern unterstütze ich nicht mehr, auch wenn ich 50% mehr für ausländische Produkte zahlen müsste. Aus Prinzip. Die Schweizer übertreiben es masslos mit der Liebe zu den Bauern.

  • Adrian auf dem Turm am 20.06.2018 05:25 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Coop halt

    Preiserhöhungen sofort an die Kunden weitergeben und Preissenkungen dem Unternehmensgewinn zuführen. Verkauft wird das Ganze dem Kunden als Dienst an der Umwelt. Alles nur falsche Heuchelei! - finde ich persönlich.

  • nepo am 19.06.2018 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    Coop & Migros

    sind Kostentreiber. Die Margen welche diese beiden Grossverteiler generieren sind die höchsten auf der Welt. Die Produkte sind aber qualitativ nicht über alle Zweifel erhaben. Beispiel: Barilla Sauce mit getrockneten Tomaten. Ablaufdatum 4.2019. Am Wochenende frisch aufgemacht, oben grau. Frischwaren, wie Avocados, meistens innen bereis faulig (gleicher Tag gekauft/zubereiten). Selection Käse (teurer Brand) darf wegen Salmonellen nicht mehr gegessen werden, Papayas meistens bitter, Mangos unreif oder faulig, Bananen im Geschmack eine Katastrophe, mariniertes Fleisch beim Verbrau stinkt, usw.

    • Fritzli Huber am 22.06.2018 15:17 Report Diesen Beitrag melden

      Barilla ist eine Italo-Marke, Käse wird

      meist vom Hersteller eingekauft. Die Verantwortung für das Produkt liegt beim Hersteller, nicht beim Verkäufer. Unreife Bananen, Papayas und Mangos (Geschmack!) aus dem Grossverteiler kann und vor allem soll! man selber nachreifen lassen und im richtigen Stadium geniessen. Leider hat der Kunde das heute nicht mehr im Griff. Wer wirklich nichts von Warenkunde verstehen will, sollte ins Restaurant essen gehen.

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  • toni am 19.06.2018 06:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Subventionen

    Die grossen Milchverarbeiter wie zum Beispiel Emmi solten keine Subvention mehr bekommen dan kan man die Millionen wo die in den Hintern geblasen bekommen anders verteilen und die Milch müsste nicht teurer werden

  • Alice23 am 18.06.2018 23:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An alle Jugendliche mit Hautproblemen!

    Falls jemand hier Probleme mit der Haut hat dann bitte sowieso Finger weg von den Milchprodukten! Besser auf eine Alternative umsteigen - meine wäre Haferdrink. Wers nicht glaubt mal 1-2 Wochen verbringen ohne Milch zu konsumieren und ihr werdet staunen. Bitte googeln für mehr Infos. Ich hatte mir lange gewünscht das früher gewusst zu haben da ich lange Akne hatte und keinen blassen Schimmer hatte was die Milch mit der Haut anrichtet. Von Ärzten und der Werbung wird einem sonst was versprochen mit Cremes und Tabletten und weiss ich nicht was. Liebe Grüsse

    • Dr. Sterilium am 19.06.2018 07:11 Report Diesen Beitrag melden

      yeap....

      ...kann ich nur beistimmen. Seid ich keine milch mehr trinke geht es mir blendend.

    • nepo am 19.06.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

      weniger Alkohol & Co.

      weniger Alkohol, Soft- und Energy Drinks, das wäre auch was

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