Brot-Abo

12. Februar 2019 10:13; Akt: 12.02.2019 10:58 Print

Die Post bringt jetzt auch Brot in den Briefkasten

von R. Knecht - Ausser Briefen und Päckli bringt die Post jetzt auch Brot. Damit will das Unternehmen die schrumpfende Zahl an Briefsendungen wettmachen.

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Weil die Schweizerische Post immer weniger Briefe auszuliefern hat, schaut sie sich nach neuen Produkten um. Neu mit dabei: Brot. Wie die Post mitteilt, arbeitet sie mit der Berner Confiserie Eichenberger zusammen und bringt in der Hauptstadt und Umgebung seit Anfang Februar Brot in die Briefkästen der Kunden.

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Wer jeden Werktagmorgen frisches Brot geschickt bekommen will, muss ein «Brot-Post-Abo» bei der Confiserie Eichenberger abschliessen. Kunden können festlegen, welche Grösse und Sorte sie wollen sowie an welchen Tagen sie es benötigen. Wer in die Ferien geht oder sonst nicht zu Hause ist, kann das Abo pausieren.

Vollzeitstellen erhalten

«In den letzten 10 Jahren ging die Menge der adressierten Briefe um fast einen Drittel zurück», begründet die Post die Ausweitung des Angebots. Das Unternehmen erhalte so Vollzeitstellen, indem es die Pöstler auf den Zustell-Touren weiterhin auslaste. Damit stütze die Post ihr Kerngeschäft.

Auf Anfrage von 20 Minuten sagt ein Sprecher der Post, dass die Erfahrungen der Brot-Post im Raum Bern ausschlaggebend dafür sein werden, ob es einen schweizweiten Service mit anderen Partnerbäckereien geben werde.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Remo Bäcker am 12.02.2019 10:43 Report Diesen Beitrag melden

    Brot käme zu spät :(

    Sorry was nützt es wenn die Post erst um 14.00 Uhr kommt?

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  • Didi am 12.02.2019 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Widersprüchlich

    Moooment... chlönt die Post nicht immer darüber dass die ganzen Online Bestellungen und Briefsendungen aus China den Postboten Dienst überfordern? Jetzt müssen sie auf einmal mit Brot Lieferungen die Auslastung erhöhen?? Das soll mal noch einer verstehen...

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  • tschern obyl am 12.02.2019 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    wenn das so funktioniert...

    ...wie mit der Paketpost, na dann viel spass beim essen... anstatt zu klingeln wird das packet einfach vor der türe deponiert... im regen... toller Service den die schweizer post uns da zu bieten hat... und nun wollen die uns noch Brot an die frische luft liefern?!? irgendwie sind die alle nicht mehr ganz gebacken!!! es wäre an der zeit, alle Manager zu entmachten, in die wüste zu schicken... und dann wieder von vorne anfangen!!! und zwar auf sozialer Basis und nicht wie bis jetzt dem aktionär soviel Rendite wie möglich in den Schlund zu stecken!!! aber das ist wohl Wunschdenken... :-(

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Die neusten Leser-Kommentare

  • beni am 16.02.2019 09:52 Report Diesen Beitrag melden

    einfach nur bireweich!

    post ist post und sie soll sich auf ihre aufgabe konzentrieren und diese super gut erledigen. als gemischtwarenladen wird die post zur konkurrenz der örtlichen kmu-betriebe und das muss unbedingt unterbunden werden. post soll einfach ihre hausaufgaben machen. punkt.

  • Marc Messmer am 14.02.2019 19:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Töffli-Pöstler

    Ja ja die Post. Wieso bringt sie überhaupt noch etwas? Sollen doch die Leute ihr Zeug am Schliessfach holen, inkl. Brot. All die Armen Töffli-Pöstler wären erlöst. Welch unglaubliche Rendite ergäbe sich da!

  • Weddykind am 13.02.2019 20:41 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    Die Post bringt jetzt auch CBD Gras in den Briefkasten

  • Postwich am 13.02.2019 20:34 Report Diesen Beitrag melden

    Der Füfer und s'Weggli

    Das finde ich also eine patente Idee! Natürlich müssen die Gipfeli aber pünktlich zum Zmorge dasein... Und wenn man die Leute heutzutage so kennt, wie sie eben sind, würde wohl das eine oder andere Mal kein Brot (mehr) im Milchkasten vorzufinden sein, denke ich mal.

    • Willy Swiss am 14.02.2019 10:30 Report Diesen Beitrag melden

      Brot Post

      und ein prariserbrot wird gedrittel damit es in den Briefkasten passt. absolut hirnverbeannte idee.

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  • sarita b. am 13.02.2019 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Kopfschütteln

    Ein feiner Service Public- Poststellen abbauen weil sie zuwenig ausgelastet sind- aber natürlich zuvor immer überall andere Öffnungszeiten machen. Wahrscheinlich hat der Chef von Volg zum Postchef gesagt: wir machen DEN Superdeal! Ihr verteilt unser Brot, wir nehmen eure Pakete... Früher im Emmental hat auch der Pöstler den Einkauf vom Dorf gleich mitgebracht. Glaub, die Post kommt zurück zu den Wurzeln...