«Forbes»-Liste

25. Juli 2014 05:47; Akt: 25.07.2014 08:55 Print

Diese Musiker unter 30 sahnen ab

Jedes Jahr wählt das «Forbes»-Magazin Künstler unter 30, die die Musiklandschaft am stärksten prägen. Was sie neben ihrem Talent gemeinsam haben: Sie sind unverschämt reich.

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Die Gaga hängt sie alle ab: Mit ihren 27 Jahren verdiente Lady Gaga allein im letzten Jahr rund 80 Millionen Dollar und führt die Liste der Grossverdiener unter den jungen Musikern damit an. Dicht auf den Fersen ist ihr Skandalnudel Miley Cyrus. Laut der «Daily Mail» machte die 21-Jährige im letzten Jahr rund 76,5 Millionen Dollar. Ohne Skandalimage, dafür mit Songs über ihre Verflossenen kassierte Taylor Swift ordentlich ab: Die 24-Jährige scheffelte 2013 unter anderem mit Werbeverträgen mit Diet Coke, Sony und Covergirl rund 55 Millionen Dollar. Rund 43 Millionen Dollar verdiente die barbadische Schönheit Rihanna. Die 26-Jährige soll pro Konzert knapp eine Million erhalten. Knapp noch in den U-30-Klub schafft es Katy Perry. Die 29-Jährige kassierte 2013 rund 40 Millionen Dollar. Auffallend: Unter den jungen Topverdienern tummeln sich viele Künstlerinnen. Doch auch die männliche Konkurrenz nagt nicht am Hungertuch. Beispiel gefällig: Der 19-jährige Justin Bieber verdiente in den letzten zwei Jahren rund 113 Millionen Dollar. Ebenfalls dick im Geschäft sind die Jungs von One Direction: Harry (20), Louis (22), Liam (20), Zayn (21) und Niall (20) machten 2013 rund 43 Millionen Dollar. Zwei Platinalben, 18 Grammy-Nominationen und einen Auftritt beim Super Bowl: Bruno Mars hat mit seinen 28 Jahren musikalisch bereits eine Menge erreicht. Und nebenbei laut der «Daily Mail» 2013 rund 38 Millionen Dollar eingesackt. 2013 war eindeutig das Jahr des kanadischen Musikers Drake: Seine zahlreichen Hits, Konzerte und Werbeverträge mit unter anderem Sprite und Kodak bescherten dem 27-Jährigen Einnahmen von rund 30 Millionen Dollar. Ein Aufsteiger in der Musikszene ist Rapper Wiz Khalifa: Rund 14 Millionen Dollar. Auch Rapper und Songschreiber Kendrick Lamar schaffte 2013 seinen endgültigen Durchbruch und heimste für seine Musik sieben Grammy Nominationen ein. Dies schaffte neben ihm nur Jay-Z. Geschätzes Einkommen des 27-Jährigen 2013: Neun Millionen Dollar. Die erst 17-jährige Newcomerin Lorde bescherte uns 2013 mit ihrem Hit «Royals» einen Ohrwurm. Die Neuseeländerin darf sich über einen 2,5 Millionen Dollar dotierten Plattenvertrag freuen. Hierzulande noch eher unbekannt ist der 24-jährige Musikproduzent und DJ Zedd, der bereits mit Künstlern wie Justin Bieber und Lady Gaga arbeitete. 2013 verdiente der russisch-deutsche Doppelbürger rund vier Millionen Dollar. Überhaupt mischen die DJs in der Liste ganz vorne mit. Ein weiteres Beispiel ist der Schwede Avicii. Der 24-Jährige scheffelte 2013 rund 20 Millionen Dollar. Von allen DJs am meisten verdient der Schotte Calvin Harris, der seit Veröffentlichung der Liste mittlerweile 30 geworden ist. Mit 46 Millionen Dollar heimste er 2013 mehr ein als Katy Perry und Jay-Z.

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Mithilfe von Musikexperten veröffentlicht das «Forbes»-Magazin jährlich eine Liste von Musikern unter 30, die ihre Branche in einer entscheidenden Art und Weise prägen. Dabei fällt auf: Die Künstler sind nicht nur jung, sondern dürfen sich trotz ihres Alters bereits über Einnahmen in Millionenhöhe freuen.

Ganz vorn mit dabei bei den Grossverdienern sind wenig überraschend Popgrössen wie Justin Bieber, Lady Gaga und Miley Cyrus. Sie alle verdienten mit Konzerten, Plattenverkäufen und Werbeverträgen allein im letzten Jahr weit über 50 Millionen Dollar. Mit der Neuseeländerin Lorde und dem russisch-deutschen DJ Zedd haben es aber auch zuvor eher unbekannte Künstler in den auserwählten Zirkel der einflussreichsten Musiker geschafft.

Welche Namen sonst noch auf der «Forbes»-Liste stehen und wie viel die Musiker verdienen, sehen Sie in der Bildstrecke oben.


(ame)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sunnshine am 25.07.2014 07:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schön

    Jetzt weiss ich wieder warum ich für meine Musik nichts zahlen werde. Abgesehen von Auftritten ;)

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  • ch boy am 25.07.2014 06:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aso nai.

    Da soll einer sagen Downloads wären schädlich für die Musiker. Bei allem Respekt vor der Arbeit aaaaber das ist zu viel..

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  • Teri am 25.07.2014 06:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lady Gaga?

    Die Dame ist so was von Out und von gestern.

Die neusten Leser-Kommentare

  • James Sander am 25.07.2014 18:33 Report Diesen Beitrag melden

    Warum der Hass gegen Musikkauf?

    Ich verstehe einige Kommentare hier nicht ("deshalb zahle ich nicht für Musik" etc.). Musik ist immer noch ein hergestelltes Produkt, das nun mal einen Preis hat wie jedes andere! Würden alle, die so denken, auch z.B. im Coop ihre Einkäufe einfach nicht bezahlen, weil Coop "ja sowieso genug Geld hat"? Bei illegalen Downloads sind aber hauptsächlich vor allem die unbekannten Musiker die gelackafften.. aber die interessieren ja wieder niemanden, oder?

  • Sil Foiera am 25.07.2014 17:52 Report Diesen Beitrag melden

    SUISA Gebühren

    Und da fliessen dann auch meine SUISA Gebühren hin. ...statt zu den Musikern die ich höre und gerne mit diesem Betrag unterstützen würde.

  • M.S. am 25.07.2014 17:18 Report Diesen Beitrag melden

    Downloads

    Und wieso heisst es dann immer, dass durch illegale Downlaods die Künstler leiden müssen? Ich glaubs einfach nicht, ich werde ab heute keinen Rappen mehr zahlen für Musik!!!

    • Luna am 28.07.2014 13:57 Report Diesen Beitrag melden

      @M.S.

      Unter den illegalen Downloads leiden vor allem kleine Bands und Musiker, die noch auf Plattenverkäufen angewiesen sind, weil sie keine Geld durch Werbung einnehmen können und ihre Konzerttickets günstig sind. Die oben genannten Künstler machen ihr Geld längst nicht mehr nur durch Plattenverkäufe, sondern vor allem durch Live-Auftritte und Werbung. Daher schaden ihnen gratis-Downloads auch nicht besonders.

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  • DiMaio am 25.07.2014 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    So viel Geld, nur für das Singen?

    Mit dieser Menge Geld kann man allen armen Menschen helfen.

  • Sascha am 25.07.2014 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tja

    so nun wissen alle warum ich musik und zwar alles gratis downloade...die musiker verdienen eh viel zu viel...und ich kann mir nicht mal die musik von ihnen leisten :)