Alternatives Wohnen

25. Oktober 2019 08:27; Akt: 25.10.2019 08:30 Print

Diese drei Wohnformen gewinnen an Akzeptanz

von Raphael Knecht - Wohn-Sharing, Cluster-Wohnungen und Serviced Apartments – Schweizer können sich zunehmend vorstellen, alternative Wohnformen zu nutzen.

Die Kosten für Wohneigentum steigen – dafür dürften die Mieten bald sinken. (Video: RKN)
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Die Mietpreise klettern ungebremst in die Höhe, Wohneigentum können sich die meisten sowieso nicht leisten. Dafür kommen zunehmend neue Wohnformen auf, wie es im aktuellen Immo-Monitoring von Wüest Partner heisst. Diese drei Arten des Wohnens gewinnen besonders in der Schweiz an Akzeptanz:

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Wohn-Sharing

Airbnb hats populär gemacht: Viele Schweizer vermieten einzelne Zimmer ihrer Wohnung oder ihres Hauses an Drittpersonen. Es wird auch immer üblicher, seine Wohnung während Ferienabwesenheiten komplett weiterzuvermieten. Das ist eine willkommene Gelegenheit, sich etwas dazuzuverdienen – gerade bei den hohen Immo-Preisen. Ein Drittel der von Wüest Partner befragten Personen kann sich gut vorstellen, mindestens ein Zimmer tageweise über Sharing-Plattformen zur Verfügung zu stellen.

Lebst du auch in einer ungewöhnlichen Wohnsituation? Was ist speziell daran? Warum hast du sie gewählt – wenn du überhaupt eine Wahl hattest? Was sind spezielle Vorteile oder Ärgernisse?

Cluster-Wohnung

Cluster-Wohnungen sind eine Art des gemeinschaftlichen Wohnens, bei der Bereiche wie Koch-, Ess- und Hobbyräume von mehreren Mietern geteilt werden. Privat nutzt man in der Regel ein eigenes Schlaf- und Badezimmer. Manchmal ist das Konzept auch mit Mobilitätsleistungen wie Carsharing oder E-Bike-Verleih verbunden. Ein Gemeinschaftsgarten gehört oft auch zu einer Cluster-Wohnung. Besonders Städter, die bereits in Mehrpersonenhaushalten wie etwa einer WG wohnen, können sich laut Wüest Partner vorstellen, in eine Cluster-Wohnung zu ziehen.

Serviced Apartment

Diese Wohnform bietet eher Komfort als Sparpotenzial und richtet sich vor allem an Kleinhaushalte: Den Bewohnern werden möblierte Wohnungen zusammen mit verschiedenen Services angeboten. Dazu gehören meist Wohnungsreinigungen, aber auch ein Abwesenheitsservice oder handwerkliche Dienstleistungen. Entscheidend für die Nachfrage nach solchen Serviced Apartments sei eine exzellente Anbindung an den öffentlichen Verkehr, schreibt Wüest Partner.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schneewittchen am 25.10.2019 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    bin ich altmodisch?

    vermutlich bin ich altmodisch, aber ich wohne doch gerne in meinen eigenen vier Wänden mit meinen Möbeln.

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  • Apokalypt am 25.10.2019 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    Unterschied?

    Also....WGs? Das gibts schon lange...

  • luca am 25.10.2019 08:47 Report Diesen Beitrag melden

    bald nicht mehr

    in der schweiz ist alles zu teuer! Iregenwann dreht sich der Spiess und dann gehts bachab, ich hoffe es. PS: habe letztens für meine familie am flughafen 3 sandwich und 3 wasserflaschen gekauft. 50 Franken!!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mirco Casablanca am 26.10.2019 18:33 Report Diesen Beitrag melden

    Alternative Wohnformen

    Ich habe mich wegen den immer höheren Mieten für Wohnungen dazu entschlossen, mein zukünftiges Leben auf einem Campingplatz zu verbringen. Vorteile: Deutlich tiefere Mieten, soziale Anschlüsse zu Gleichgesinnten und deutlich weniger Verbrauch von Ressurcen. Nachteile: Leben auf engem Raum, im Winter das Wasser selber holen und die Toilette entleeren. Das Problem dabei ist, dass es immer weniger Platzangebote gibt, da dieser Trend immer mehr zu nimmt.

  • TugasPro94 am 26.10.2019 15:39 Report Diesen Beitrag melden

    Normal

    ? Erwarten sie am flughafen zürich die selben preise wie in ihrem dorf? Natürlich ist das enorm viel, aber wieso müssen sie sich im restaurant/ edelbävker verpflegen? Auch im flughafen hat es eine migros/ einen coop wo sie für max 15.- das gleiche beziehen könnten.

  • Milliarden werden noch kommen am 26.10.2019 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    Auf was bereitet man uns vor?

    Wenn man mich nötigt Fremde in meiner Wohnung aufzunehmen, höre ich auf zu arbeiten und verweigere die Steuern! Dann ist fertig lustig.

  • Cavi33 am 26.10.2019 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wohnform aus wirtschaftlichen Gründen

    Also das ist wohl kaum die Zukunft, trotzdem ich mit einer Vermietung eines Zimmers mehr einnehmen würde als mein monatlicher Mietzins beträgt. Solange es geht will ich meine eigenen Möbel und mein eigenes Gaus nicht missen.

  • Timo am 26.10.2019 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Klagen auf hohem Niveau..

    du wünscht, dass es in der Schweiz bachab geht? sehr merkwürdige Einstellung.. es ist hier alles teuer, aber der Lebensstadard ist enorm hoch. ärmere Leute gibt es halt auch hier, aus verschiedenen Gründen. Aber hungern muss niemand und auch jeder bekommt ein Dach über dem Kof.