Neuer 9-Sitzer

01. November 2018 11:24; Akt: 01.11.2018 15:04 Print

Easyjet will 2019 elektrisch fliegen

Die Billig-Airline Easyjet will nächstes Jahr auf Kurzstrecken ein Mini-Elektroflugzeug testen.

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Die britische Fluglinie Easyjet plant, ihre Kurzstreckenflüge langfristig nur noch mit elektrischen Flugzeugen zu fliegen. Hierfür will sie 2019 einen Test mit einem Elektroflugzeug des Start-ups Wright Electric starten, das über neun Sitze verfügt.

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Das schreibt Easyjet in einer Mitteilung. Mit diesem Projekt mache man Fortschritte in der Strategie, die Luftverunreinigung und Lärmemissionen zu reduzieren.

London–Amsterdam im Visier

Dank eines neu patentierten Antriebskonzepts könnte das Elektroflugzeug für eine Reichweite von 500 km geeignet sein. Easyjet nennt in der Mitteilung die Strecke London–Amsterdam als Beispiel, die Nummer zwei von Europas gefragtesten Kurzstrecken.

Wright Electric ist Partner von Easyjet und entwickelte schon einen zweisitzigen Konzeptflieger mit einem Akku, der 272 Kilogramm schwer ist. Ausserdem plant das Start-up, ein batteriebetriebenes, 150-sitziges Flugzeug zu bauen, um mit Maschinen der Grösse 737 auf dem Markt für Kurzstreckenflüge zu konkurrieren.

E-Flugzeuge sollen zur Norm werden

Elektrisch angetriebene Flugzeuge sind laut Experten die Zukunft des Fliegens. «Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie Normalität sind», sagte Manfred Hader schon vergangenen Dezember zu 20 Minuten. Er ist Luftfahrtexperte beim Unternehmensberater Roland Berger.

Die gesamte Luftfahrtbranche werde sich stark verändern: Einerseits komme eine leisere, kerosinfreie Antriebstechnik, andererseits das weitgehend selbstgesteuerte Flugzeug. «Die Veränderungen werden in Stufen erfolgen», sagt Hader.

(vay)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Versucht mal am 01.11.2018 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    die beiden Begriffe

    elektrisch und elektronisch auseinander zu halten und sinngerecht zu verwenden...

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  • Iron Fist am 01.11.2018 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo Easyjet!

    Macht schön Druck auf die Alteingesessenen in der Branche, das gibt Schwung in die Bude!

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  • Benno am 01.11.2018 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Strom, Strom noch mehr Strom

    Die Idee an sich ist nobel, aber das Stromnetz in Europa ist jetzt schon überlastet und mit dem Abbau von KKWs wird das Problem auch nicht leichter. Alternative Energiequellen wie Wind und Solar sind nicht konstant genug. Schon der Ausfall eines Kraftwerks vor knapp einem Jahr in den Balkanstaaten führte zu Differenzen in der Frequenz und elektronische Uhren gingen nach. Ich bin jedenfalls skeptisch mit dem ganzen Elektrokram. Jedenfalls ist noch viel R&D notwendig.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • B.ER am 05.11.2018 19:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    der witz

    ja sie mussten ja am Berlin Schönenberg flughafen landen , beim BER geht es ja nicht .. mommentan aber ich denke bald einmal

  • BüMa am 05.11.2018 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Dauer am Boden

    Nur wir dann leider nichts daraus mit Landen, volltanken, Kabine reinigen und wieder los fliegen. Da bleibt jede Maschine mindestens 3h auf dem Boden, was wiederum für die Fluggesellschaften nicht rentabel ist!

    • Ikarus am 07.11.2018 12:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @BüMa

      Ist bei bisherigen Flugzeugen ja auch nicht anders. Dort dauert es auch mehrere Stunden bis eine Maschine wieder abhebt. Entladung, Reinigung, Betankung, Checks...halt.

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  • Dönerteller Versace am 05.11.2018 12:04 Report Diesen Beitrag melden

    Zu leise

    Nein, das geht doch nicht. Dann haben sich ja im Einzugsgebiet des Zürcher Flughafens wieder alle lieb. Worüber soll man sich dann aufregen?

  • lobo am 04.11.2018 23:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    easy

    na das ist doch kein Problem. Die können ja per Wireless Kabel nachladen und dann müssen natürlich Fluggeräusche per Lautsprecher simuliert werden damit Vögel sie hören.

    • Zukunftsforscher am 07.11.2018 08:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @lobo

      easy, gebautmit Leichtmetall leichter als Luft oder Stoffen für die Bespannung der Spanten, die als Photozellen benützt werden. Das Betriebshandbuch von Baron Münchhausen, damit sich die Piloten im Notfall an den Haaren aus dem Sumpf ziehen. Und das Beste, nach der Landung verkauft easy jet den überflüssigen Strom an den Flughafen, um die Abfertigungsgebühren zu bezahlen.

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  • Bettina am 04.11.2018 22:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles Quatsch

    Ryanair arbeitet im Geheimen am wiederentdeckten Tachyonen-Antrieb. Damit sind die Deutschen bekanntlich in den Vierzigern in den Weltraum vorgestossen.