Einigung

22. Februar 2011 18:19; Akt: 22.02.2011 18:54 Print

Edgar Oehler zahlt 2,3 Millionen retour

Der Präsident und CEO von Arbonia Forster zeigt sich einsichtig. Edgar Oehler bezahlt dem Unternehmen 2,3 Millionen zurück. Er gönnte sich während Jahren Extras auf Firmenkosten.

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Edgar Oehler tritt im April als Konzernchef zurück. Den Sitz des Verwaltungsratspräsidenten gibt er aber nicht frei. (Bild: Keystone)

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Einigung zwischen Arbonia Forster und Edgar Oehler. Der 69-Jährige zahlt dem Unternehmen 2,3 Millionen Franken. Im Gegenzug erhält Oehler aber auch rund eine halbe Million Franken zurück für nicht bezogene Ferien.

Damit bezahlt Edgar Oehler dem Bauzulieferer unter dem Strich 1,8 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat und Oehler hätten sich über «die Übernahme von gemischt genutzten Vermögensgegenständen sowie die Übernahme eines Privatanteils an verschiedenen Leistungen» der AFG durch Edgar Oehler geeinigt, heisst es dazu in einer Mitteilung des Unternehmens vom Dienstagabend.

Demnach übernimmt Edgar Oehler für einen Gesamtbetrag von 1,2 Millionen Franken Innenausbau und Einrichtungen einer in seinem Eigentum stehenden Musterwohnung zu betriebswirtschaftlichen Buchwerten und erwirbt von der AFG Fahrzeuge zu Eurotaxwerten.

1,1 Millionen für Privatleistungen

Darüber hinaus entschädigt Edgar Oehler die AFG mit einer Zahlung von 1,1 Millionen als Privatanteil an verschiedenen Leistungen der AFG während seiner Amtszeit als Konzernchef. Demgegenüber entschädigt die AFG Edgar Oehler für nicht bezogene Ferien mit 509 000 Franken.

Oehler geriet im Zusammenhang mit seinem angekündigten Rücktritt als Konzernchef in Kritik, über Jahre Privates und Geschäftliches vermischt zu haben. Er bleibt nach seinem Rücktritt als Konzernchef ab April Präsident des Verwaltungsrats.

(sda)