71 Rappen pro km

12. Februar 2020 21:28; Akt: 12.02.2020 21:28 Print

Elektroautos sind günstiger als Benziner

Elektrofahrzeuge sparen bis zu 20'000 Franken Tankkosten gegenüber Benzinfahrzeugen ein. Grund dafür sind die tiefen Kilometerkosten, wie eine neue Berechnung zeigt.

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71 Rappen pro Kilometer: Das sind die durchschnittlichen Kilometerkosten eines Elektroautos, wie eine neue Berechnung des TCS zeigt. Zudem wurden erstmals auch die Gesamtkosten der 2019 fünf meistverkauften PKWs und Elektroautos berechnet. Dabei zeigte sich: Je höher die Laufleistung, desto grösser ist das Einsparpotenzial bei Elektrofahrzeugen.

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Laut TCS haben Elektroautos auch sehr tiefe Energiekosten, weil sie meist über Nacht zu Hause geladen werden. So ist es möglich, bis zu 20'000 Franken Tankkosten gegenüber vergleichbaren Benzin- oder Dieselfahrzeugen einzusparen, wie die Kostenberechnung auf 10 Jahre und 150'000 Kilometer Laufleistung zeigt.

Weitere Einsparungen sind durch geringere Servicekosten und tiefere Motorfahrzeugsteuern in einzelnen Kantonen möglich. Damit lassen sich die höheren Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen teils kompensieren, wie die Tabelle zu den Gesamtkosten der fünf meistverkauften Elektroautos und jener Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zeigt.

(bsc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heinz Meier am 12.02.2020 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten

    die Einnahmen die dem Bund wegen der fehlenden Mineralölsteuern fehlen, werden in Kürze wieder hereingeholt. Sei es durch spezielle Stromtarife oder Abgaben über die Kilometerleistung.

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  • PJ. Strebel am 12.02.2020 21:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Günstiger aber nicht klimaneutraler

    Ganz klar ja, doch nicht klimaneutraler obwohl es überall gelogen wird, dazu kommt wie lange ist es günstiger, der Strompreis wird steigen denn die Profitgier schläft nicht.

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  • Lokmo am 12.02.2020 21:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wers glaubt wird seelig.

    Was kostet die Entsorgung der Batterie?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Argumenzler am 13.02.2020 22:41 Report Diesen Beitrag melden

    Finger weg von Verbrennern!

    An Autos mit Verbrennungsmotor verdienen die Hersteller viel mehr. Sie benötigen viel mehr Einzelteile und haben deutlich höhere Wartungskosten als E-Autos. Auch Tankstellen braucht es nicht mehr... Das sind auch die Hauptgründe, weshalb man da und dort noch versucht, die E-Mobilität zu verhindern!

    • Petrolkopf am 13.02.2020 22:59 Report Diesen Beitrag melden

      @Argumenzler

      Verhindern lässt sich die E.Mobilität nicht mehr. Höchstens noch verzögern.

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  • M.Buchs am 13.02.2020 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aha

    10 jahre mit den gleichen Batterien?Die vom TCS kann man auch nicht mehr ernst nehmen.....

    • @M.Buchs am 13.02.2020 22:46 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht nur TCS!

      Forscher des Paul Scherrer Instituts in Villigen AG (Schweiz) wollten es genau wissen. Sie haben in einem Life-Cycle-Assessment untersucht, wie sich die Produktion von Strom UND BATTERIE auf die Umweltbelastung auswirken. In der Schweiz hat ein Mittelklasse-Elektrofahrzeug nach rund 50'000 gefahrenen Kilometern die Emissionen durch die Herstellung der Batterie kompensiert. Bei einem E-Kompaktwagen mit kleinerer Batterie sieht es sogar noch deutlich besser aus!

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  • Hägar am 13.02.2020 22:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meiner ist günstiger...

    Mein Seat Leon ist nur 8-Jährig, hat 130'000km kostet aber nur 46 Rappen und nicht 71!

    • Leon Huber am 13.02.2020 22:32 Report Diesen Beitrag melden

      @Hägar

      Wie die Allermeisten, haben auch Sie keine Vollkosten-Rechnung gemacht. Ein Smart kostet ja mehr als 46 Rp!

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  • Infogeber am 13.02.2020 17:03 Report Diesen Beitrag melden

    Bye bye Verbrenner

    Forscher des Paul Scherrer Instituts in Villigen AG (Schweiz) wollten es genau wissen. Sie haben in einem Life-Cycle-Assessment untersucht, wie sich die Produktion von Strom UND BATTERIE auf die Umweltbelastung auswirken. In der Schweiz hat ein Mittelklasse-Elektrofahrzeug nach rund 50'000 gefahrenen Kilometern die Emissionen durch die Herstellung der Batterie kompensiert. Bei einem E-Kompaktwagen mit kleinerer Batterie sieht es sogar noch deutlich besser aus! :-)

    • Dani am 13.02.2020 19:23 Report Diesen Beitrag melden

      altes Fahrzeug

      Wie lange darf ich meinen alten Kleinwagen noch fahren? 10000-12000 Km /pro Jahr. 6l auf 100km.

    • Infogeber am 13.02.2020 21:54 Report Diesen Beitrag melden

      @Dani

      Was hat Deine Frage mit meiner Info zu tun? Für die Umwelt wäre es besser, je schneller Du auf emissionsfreie Fortbewegung setzst, desto besser. Zwingen dazu kann Dich niemand.

    • Dani am 13.02.2020 22:04 Report Diesen Beitrag melden

      glaub ich nicht deshalb Frage

      Die Herstellung eines Neuwagens egal Benziner oder Elektro verbraucht Energie von Rohstoffgewinnung zur Produktion inklusive der Produktionsmitarbeiter, die mit Auto zu Arbeit fahren. Ist es nicht sinnvoller alte, schon produzierte Autos bis ans Lebensende zu nutzen statt ständig neue zu produzieren und die Alten zu verschrotten? Sind Umweltprämien für Neuwagen am Ende nicht schädlicher als die Lebensdauer von Fahrzeugen zu verlängern?

    • Infogeber am 13.02.2020 22:19 Report Diesen Beitrag melden

      @Dani

      Dein Denkansatz ist falsch. Wie Du sagst, wurde das Auto ja bereits produziert. Du kannst also die Produktion nicht mehr rückgängig machen. Wenn Du es jetzt noch lange fährst, verpestest Du auch noch lange die Luft damit. Wenn Du es aber sofort verschrotten lässt (verschrottet wird es ja sowieso einmal...) und stattdessen ab sofort mit einem emmissionsfreien Auto rumfährst, ist das für die Umwelt weniger giftig. Folglich: besser!

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  • Vanessa am 13.02.2020 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Statistik läst sich immer so darstellen wie man mö

    tya hoffe das es mal soweit kommt das ein E-Fahrzeug 10Jahre ohne merkliche einbuse der akukapazität schafft... alle Litium Akkus die ich bisher angewendet habe sind nach 2 jahren merklich bis bedeutend schwächer ... z.B im Modellbau...zu beginn gehts um die 5 Min und nach 2 Jahren mit glück noch 3.5 Min...mir ist klar das ich in diesem Beispiel bei jedem Einsatz die Höchstleistung abruffe...beim Händi yedoch nicht und da ist es noch fast schlimmer... Ich denke das ein Akkuersatz in die Berechnung einfliessen sollte...denn 10 Jahre werden nicht ohne grosse einbusen in der Leistug vergehen und verkaffen wird nach diesen jahren schwer mit einem erst Akku... Ich fahre noch einen Benziner... dr Wagen hat 20 Jahre auf dem Buckel und machte bisher nur Geringe Kosten im ServiceUnterhalt...denke das waren unter 3000 insgesammt ohne Reifen.....Tia leider war vor 20J um die 8l/100Km noch normal ...dehalb kann mein Audi nur bedingt mithalten...doch über alles gesehen und mit der Rechnung auf 20Jahre werde ich immer noch besser dastehen als die erwähnten E-Autos von heute.. Mein nächstes Auto das das Zweitauto zu meinem wird, wird sicherlich auch ein Akku und E Motor haben...jedoch nicht rein E da Reichweite und eigene Lademöglichkeit nicht für rein E genügend wär

    • Bartli am 13.02.2020 18:11 Report Diesen Beitrag melden

      Über alles gesehen? Wirklich?

      Je mehr Elektronik, um teuerer die Reparaturen, wenn die Teile austeigen. Was solls, wahr ist es trotzdem. Ich steh eher auf mechanische, alte gute Arbeit.

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