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18. März 2011 10:39; Akt: 18.03.2011 13:20 Print

Entlassungen im grossen Stil bei Goldman Sachs

Die weltgrösste Investmentbank Goldman Sachs trennt sich von den Angestellten, die in der Vergangenheit die schlechteste Leistung gezeigt haben.

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Fünf Prozent der Händler von Goldman Sachs müssen ihr Pult räumen. (Bild: Keystone)

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Nicht nur bei den Händlern, auch in anderen Abteilungen sei Mitarbeitern gekündigt worden, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. In den kommenden Wochen seien weitere Entlassungen geplant. Das US-Institut beabsichtige, sich von den fünf Prozent der Belegschaft zu trennen, die in der Vergangenheit die schlechteste Leistung gezeigt hätten, hiess es weiter. Die Bank wollte sich zunächst nicht dazu äussern.

Es blieb damit unklar, wie viele Mitarbeiter insgesamt von den Kündigungen betroffen sind. Zum Jahresende hatte Goldman insgesamt 35 700 Mitarbeiter - fünf Prozent davon wären 1785 Beschäftigte.

Die Entlassungen kommen in einer Zeit, in der die Einnahmen aus dem Handel bei Goldman und anderen grossen Banken wegen geringerer Volumina und zurückhaltenden Kunden hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zum kotzen am 18.03.2011 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Bilanzoptimierung

    auf Kosten entlassener Mitarbeiter. Das wird den Managern sicher einen Extrabonus bringen.

  • peter der grosse am 18.03.2011 15:08 Report Diesen Beitrag melden

    Hellseher....

    Goldman Sachs hatte Glück im Unglück. Wie jetzt bekannt wurde, verkaufte die Bank knapp 50 Prozent ihrer BP-Aktien. Nicht ungewöhnlich, doch der Verkauf ereignete sich wenige Wochen vor der Horizon Katastrophe. Tony Howards, seiner seits Chef des BP Konzerns, hatte auch Glück.Auch Howards stieß ca. einen Monat vor der Explosion seine Aktien ab. Welche Tatsache brachte Goldman Sachs und Howards dazu, die Aktien abzustoßen? Nach dem Unglück brach die Aktie von BP um über 30 Prozent ein.

  • Julian A. am 18.03.2011 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Profitgier

    Hier zeigt sich wieder einmal der Unterschied zwischen profitgierigen Grossbanken und kleinen, aber "sozialen" Banken wie z.B. den Kantonalbanken. Die Grossen möchten Renditen um jeden Preis, die Kleinen kümmern sich auch um ihre Mitarbeiter.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ein Bänkler am 18.03.2011 15:50 Report Diesen Beitrag melden

    Grosse Staunen

    Es erstaunt mich sehr, dass GS Leute entlässt. Bei fast 12Mrd, Nettoumsatz! CEO Lloyd Craig Blankfein ist zudem mit 67,9 Millionen gut bezahlt, man könnte fast 500 Stellen damit sichern...

  • peter der grosse am 18.03.2011 15:08 Report Diesen Beitrag melden

    Hellseher....

    Goldman Sachs hatte Glück im Unglück. Wie jetzt bekannt wurde, verkaufte die Bank knapp 50 Prozent ihrer BP-Aktien. Nicht ungewöhnlich, doch der Verkauf ereignete sich wenige Wochen vor der Horizon Katastrophe. Tony Howards, seiner seits Chef des BP Konzerns, hatte auch Glück.Auch Howards stieß ca. einen Monat vor der Explosion seine Aktien ab. Welche Tatsache brachte Goldman Sachs und Howards dazu, die Aktien abzustoßen? Nach dem Unglück brach die Aktie von BP um über 30 Prozent ein.

  • Zum kotzen am 18.03.2011 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Bilanzoptimierung

    auf Kosten entlassener Mitarbeiter. Das wird den Managern sicher einen Extrabonus bringen.

  • Julian A. am 18.03.2011 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Profitgier

    Hier zeigt sich wieder einmal der Unterschied zwischen profitgierigen Grossbanken und kleinen, aber "sozialen" Banken wie z.B. den Kantonalbanken. Die Grossen möchten Renditen um jeden Preis, die Kleinen kümmern sich auch um ihre Mitarbeiter.