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23. Juni 2011 15:25; Akt: 23.06.2011 15:26 Print

Euro fällt auf Rekordtief

Schlechte Nachrichten für die Exportwirtschaft. Der Euro hat gegenüber dem Franken erstmals unter 1.19 Franken notiert.

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Der Euro ist am Donnerstagnachmittag erneut deutlich unter Druck gekommen. Erstmals war die EU-Währung weniger als 1.19 Franken wert. Der Euro sank auf einen Tiefststand von 1.1876 Franken. Kurz nach 15.00 Uhr notierte der Kurs wieder bei 1.1904 Franken.

Analysten begründeten den Kursrutsch mit schwachen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone sowie schlechte Daten vom US- Arbeitsmarkt. Zudem werde der Kurs des Euro nach wie vor durch die schwelende Griechenland-Krise belastet, hiess es.

Zweifel an Griechenland

Am Markt gebe es weiter Zweifel, dass die Regierung in Athen in der kommenden Woche die Zustimmung des Parlaments für ein neues Sparprogramm erhalten wird. Das verschärfte Sparpaket ist die Voraussetzung für weitere internationale Hilfe für das hoch verschuldete Eurozonen-Land.

Die Exportunternehmen geraten wegen des starken Frankens immer stärker unter Druck, wie die Preisentwicklung zeigt: Die Preise der Exportgüter sanken im Mai um 4,8 Prozent, ohne die Pharmabranche betrug der Rückgang sogar 5,7 Prozent. Viele Unternehmen müssen offensichtlich mit tieferen Margen vorliebnehmen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sandra am 23.06.2011 12:41 Report Diesen Beitrag melden

    Aufwachen Leute

    Hört doch auf zu jammern. Das es so kommt wussten wir schon seit Jahren. Alles bewusst hausgemacht. Die Inflation ist das beste Mittel des Staates zur Vermögensenteignung des Bürgers. Wacht endlich auf.

  • Jimmy am 23.06.2011 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Und?

    Mir soll's recht sein. Von mir aus können der USD und EUR noch weiterfallen. Mir als Konsument kommt das nur entgegen. So lohnt sich das shoppen im Internet resp. aus der USA und aus DE erst recht. Keep it going..

  • Der Retter am 23.06.2011 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    Zwangsumtausch sofort

    Wenn der starke Franken denn so schlecht für unsere Wirtschaft ist, dann sollten wir schnellstmöglich den Euro einführen. Am besten über Nacht ohne Vorwarnung die Konten in Euro umwandeln, damit niemand sein Schäfchen vorher ins trockene bringen kann. Wer nichts hat, dem ists egal, den Reichen gehts an den Kragen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sichere Seite am 12.07.2011 19:22 Report Diesen Beitrag melden

    CH-Exportwirtschaft am jammern, aber

    niemand spricht von den, mit Euro und Dollar eingekauften Rohmaterialien und Halbfabrikaten. Die Gewinnspanne der Schweizer Produktion für den Export wird dadurch massiv grösser. Eine Preisanpassung nach unten für den Export, kann deshalb ohne grosse Verluste erfolgen.

  • fabian am 11.07.2011 17:37 Report Diesen Beitrag melden

    super eoro 1.16

    ja jetzt euro holen kurs 1.16 und ins ausland einkaufen.die zwingen einem ja dazu,der euro, wird sicher auch jetzt nicht an unseren preisen angepasst

  • andrea am 11.07.2011 16:45 Report Diesen Beitrag melden

    euro 1.17 gefallen förder eink.im ausl

    super der euro fählt,und fählt und wir als konsumenten bekommen wieder nichts ab davon.und einge provitieren unenendlich hohe margen.konkret noch mehr im ausland erinkaufen

  • denise am 11.07.2011 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    eu chaos perfekt

    euro sinkt und sinkt.dänemark wollen grenzen schliessen,östreich will eigene währung zurück und eu austritt..und italien steht heute zur diskussion in der eu.italien gedenkt 1.sparpaket anzufordern.super

  • Viel Spass am 23.06.2011 19:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann werten wir eben ab!

    An all die Unwissenden/Vergesslichen: In den 30er Jahren wurde der CHF mal ohne grössere Vorwarnung um 1/3 abgewertet! Da aber heutzutage eh die meisten kein Vermögen mehr haben, dürfte es auch die Wenigsten interessieren, wenn sich ein Teil davon von heute auf morgen in Luft auflöst, sollte sich dieses Szenario demnächst mal wiederholen!

    • Supermario am 24.06.2011 11:57 Report Diesen Beitrag melden

      Wie denn?

      Und wie soll das bitte, konkret gehen? Ne Abwertung besorgt idR der Markt von selbst. Zu erzwingen ist eine solche normalerweise nicht! Kannst aber gerne freiwillig mithelfen und jede Banknote in der Mitte durchschneiden und eine Hälfte fortwerfen!

    • Antonio am 25.06.2011 21:48 Report Diesen Beitrag melden

      So zum Beispiel ;)

      Supermario: Druckt die Nationalbank 7 Mio. x 10'000 Fr. und verschenkt sie an jeden Schweizer, dann werten diese 70 Mia. den SFr. automatisch ab und kurbeln den Binnenmarkt an.

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