Schweizer Börse

14. Mai 2012 11:34; Akt: 14.05.2012 12:07 Print

Eurokrise drückt auf Bankaktien

Die Aktien der Schweizer Grossbanken gehörten am Montagmorgen zu den grossen Verlierern im Schweizer Börsenindex SMI. Sie verloren über 2 Prozent.

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Die Griechenlandkrise verdüstert die Stimmung am Zürcher Paradeplatz. (Bild: Keystone)

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Die Aktien der beiden Schweizer Grossbanken werden erneut von der Unsicherheit bezüglich der Zukunft Griechenlands gedrückt. Übers Wochenende hatten sich vermehrt Stimmen gemeldet, die mit einem Ausscheiden von Griechenland aus der Euro-Zone als unausweichlichen Schritt rechnen. Aber auch der jüngste Vorfall bei JPMorgan dürfte erneut die Unsicherheit gegenüber Grossbanken geschürt haben.

Die Aktien der UBS B”rsenkurs büssten bis kurz vor Mittag 2,3 Prozent auf 11.20 Fr. ein und CS B”rsenkurs verloren 2,2 Prozent. Der SMI gab 1,3 Prozent ab. Die Titel von Julius Bär B”rsenkurs standen dagegen 2,2 Prozent im Plus.

Die Privatbank wird morgen Dienstag ein Update zum Neugeldzufluss und den verwalteten Vermögen in den ersten vier Monaten 2012 geben.

Nachfolgersuche für CS-Chef

Fundamental haben die Schweizer Grossbanken seit der Publikation der Erstquartalsresultate keine neue Bewertung durch die Analysten erfahren. Einzig der CS, beziehungsweise deren Chef Brady Dougan, zollte die Wochenendpresse höhere Aufmerksamkeit.

Gemäss einem Artikel soll der Verwaltungsrat über einen Wechsel an der Konzernspitze debattieren. Interner Favorit für die Nachfolge von Dougan ist gemäss der Zeitung Walter Berchtold, derzeit Chairman der Abteilung Private Banking.

In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Gerücht herumgereicht, Grossaktionäre würden ihre Unzufriedenheit bezüglich der schwachen Kursentwicklung der CS-Aktien immer lauter zum Ausdruck bringen und den Kopf von Dougan fordern.

(sda)

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