Max Havelaar

12. April 2013 10:56; Akt: 12.04.2013 13:02 Print

Fairtrade-Produkte sind immer beliebter

Bananen und Blumen, aber auch Kaffee und Schokolade aus fairem Handel sind bei Schweizer Konsumenten beliebt. 2012 stieg der Umsatz von Fairtrade-Produkten um 14,3 Prozent.

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Die am meisten verkauften Produkte sind weiterhin Bananen und Blumen, deren Anteil an im Schweizer Detailhandel und in der Gastronomie erzielten Umsatz mit Fairtrade-Produkten 44 Prozent ausmacht. (Bild: Keystone/AP)

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Schweizer Konsumenten und Konsumentinnen haben auch 2012 wieder mehr Produkte aus fairem Handel eingekauft. Pro Kopf legten sie gemäss Max Havelaar Fairtrade-Produkte im Wert von 47 Franken in den Einkaufswagen.

2011 betrug die Summe erst 41 Franken. Insgesamt belief sich der Umsatz von Produkten mit dem Fairtrade-Label in der Schweiz 2012 auf 375,5 Mio. Franken, wie die Max Havelaar Stiftung am Freitag an einer Medienkonferenz bekannt gab. Der Umsatz ist damit 14,3 Prozent höher ausgefallen als 2011.

Bananen und Blumen haben die Nase vorn

Die am meisten verkauften Produkte sind weiterhin Bananen und Blumen, deren Anteil an im Schweizer Detailhandel und in der Gastronomie erzielten Umsatz mit Fairtrade-Produkten 44 Prozent ausmacht. Stark gestiegen ist 2012 der Umsatz mit fair gehandeltem Kaffee und mit Schokolade.

Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Coop bei diesen Produkten ihr Eigenmarken-Sortiment vollständig auf Fairtrade umgestellt hat, wie Max-Havelaar-Geschäftsführerin Nadja Lang sagte.

Wirkung auf Produzenten zeigen

Mit einer Kampagne will die Max Havelaar Stiftung nun dafür sorgen, dass Schweizer Konsumenten bewusster wahrnehmen, welche Wirkung der Kauf von Fairtrade-Produkten auf die Produzenten in den Entwicklungsländern hat.

Ziel der Stiftung ist es, dass pro Kopf und Jahr bald schon Max-Havelaar-Artikel im Wert von 100 Franken gekauft werden. An der Kampagne, die unter anderem einen Fairtrade Friday propagiert, beteiligen sich zahlreiche Detailhändler und Gastronomen in der Schweiz, unter anderem auch Migros und Coop.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • walter gerber am 12.04.2013 11:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Augenwascherei

    Es ist Augenwascherei, weil Produkte mit Schweizermilch als Fairtrade-Produkte verkauft wirt und nicht ist.

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  • Gabriela Sturzenegger am 12.04.2013 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so!

    Weiter so - der faire Handel hat noch so viel Potential und ist notwendig!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Gabriela Sturzenegger am 12.04.2013 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so!

    Weiter so - der faire Handel hat noch so viel Potential und ist notwendig!

    • Ruth Stubner am 14.04.2013 14:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      weiter so!

      Stimme ich voll zu! Nur so können wir die Welt verändern.

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  • walter gerber am 12.04.2013 11:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Augenwascherei

    Es ist Augenwascherei, weil Produkte mit Schweizermilch als Fairtrade-Produkte verkauft wirt und nicht ist.

    • R. Hood am 12.04.2013 16:36 Report Diesen Beitrag melden

      Wo brauchts Max Havelaar?

      Was ist denn Augenwascherei? :) Ich denke der Fokus von Max Havelaar gilt den Bauern in den armen Ländern und nicht den hochsubventionierten Bauern in der Schweiz. Dort geht es darum ob die Leute zu essen haben und nicht ob sie sich noch einen grösseren Traktor leisten können...

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