Wegen WEF

22. Januar 2013 14:55; Akt: 22.01.2013 15:24 Print

Flughafen Zürich schaltet die Webcam aus

Am Flughafen Zürich herrscht Hochbetrieb. Wegen des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos landen heute über 120 Privatjets. Aus Sicherheitsgründen wurden alle Airport-Webcams ausgeschaltet.

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WEF-Flugzeuge, für die nicht einer der 52 Standplätze am Flughafen reserviert wurde, müssen nach einer maximal dreistündigen Ausladezeit den Flughafen wieder verlassen. (Archivbild flughafen-zuerich.ch)

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Am Flughafen Zürich treffen am Dienstag rund 120 Privatflugzeuge mit Gästen für das am Mittwoch beginnende Weltwirtschaftsforum WEF in Davos ein. Für Mittwoch rechnet der Flughafen mit einer ähnlichen Anzahl. «Viele Gäste kommen aber auch mit normalen Linienflügen», sagt Flughafensprecherin Sonja Zöchling im Gespräch mit 20 Minuten Online.

Wer sich die zuweilen aussergewöhnlichen Privatjets über eine der vier Webcams des Flughafens anschauen möchte, guckt aber in die Röhre. «Während des WEF werden die Kameras abgestellt», sagt Zöchling. Dahinter stehen Sicherheitsüberlegungen. Die Sicherheitsmassnahmen wurden aufgrund der WEF-Gäste angepasst, heisst es beim Flughafen - wie genau will man aber nicht sagen.

Aussichtsplattform offen

Trotz der um Diskretion bemühten Gäste bleibt die Airport-Zuschauerterrasse offen. Zudem hat der Flughafen Zürich erneut rund hundert sogenannte «Spotter-Touren» organisiert. Mit Bussen werden die Flugzeugfans in die Nähe der aussergewöhnlichen Maschinen gefahren, damit diese die Jets bzw. deren Immatrikulationsnummern fotografieren können.

Neben den zahlreichen Kleinflugzeugen kommen auch einige grössere Maschinen - wie Boeing 767 oder 757 - mit WEF-Delegationen nach Zürich. Viele Gäste lassen sich vom Flughafen Zürich per Helikopter nach Davos GR transportieren. Da keine hochrangigen US-Gäste ans WEF kommen, sind dieses Jahr keine grossen amerikanischen Transporthelikopter eingeflogen worden.

In Dübendorf parken

Der Flughafen rechnet mit rund 1000 zusätzlichen Flugbewegungen während des Weltwirtschaftsforums. Darin eingeschlossen sind auch die Helikopterflüge.

WEF-Flugzeuge, für die nicht einer der 52 Standplätze am Flughafen reserviert wurde, müssen nach einer maximal dreistündigen Ausladezeit den Flughafen wieder verlassen. Am Flugplatz Dübendorf gibt es beispielsweise Gelegenheit, die Maschinen während des Aufenthalts der WEF-Gäste in den Bündner Bergen zu parkieren.

(sas/sda)