Bagelstein

02. Oktober 2016 16:19; Akt: 02.10.2016 17:40 Print

Französische Bagelkette will die Schweiz erobern

In nur fünf Jahren hat Bagelstein Frankreich erobert. Nun wagt das Bagel-Sandwich-Restaurant den Gang in die Schweiz. Partner ist die Migros Genf.

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Bagelstein kommt in die Schweiz. Die französische Sandwichkette ist für ihren frechen Stil bekannt. Ihr Motto: «Hören Sie auf, Scheisse zu essen!» (im Original: «Arrêtez de manger de la merde!»). In Nyon im Kanton Waadt hat nun die erste Bagelstein-Filiale ihre Tore geöffnet. Als Franchisenehmerin tritt die Migros-Genossenschaft Genf auf.

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Und bei einer Filiale soll es keineswegs bleiben: «In den nächsten fünf Jahren möchten wir in der Schweiz rund zwanzig Restaurants eröffnen», sagte Migros-Sprecherin Isabelle Vidon zur Zeitung «Schweiz am Sonntag». Bereits Ende 2017 sollen auch in der Deutschschweiz erste Filialen stehen.

Genfer gehen in die Deutschschweiz

Um dieses Ziel zu erreichen, müsste die Migros Genf allerdings über ihre Genossenschaftsgrenze hinaus expandieren. Grund: Auch in der Deutschschweiz würde die Genfer Migros als Franchisenehmerin und Betreiberin der Restaurants auftreten. Damit würde Bagelstein aber andere Migros-Schnellverpflegungskonzepte konkurrieren, wie die Zeitung schreibt.

An erster Stelle sind das zum Beispiel die klassischen Migros-Restaurants. Sie machen immerhin 60 Prozent des Gastroumsatzes der verschiedenen Migros-Genossenschaften aus. Doch das ist noch nicht alles. Nach dem starken Ausbau der Tankstellen- und Bahnhofshops in den letzten Jahren führe die Migros derzeit eine Fast-Food-Offensive durch, was sich an Restaurants wie Chickeria oder Kaimug-Box zeige, die ebenfalls von der Migros betrieben werden.

Gastronomie Sache der Genossenschaften

Die Gastronomie ist bei der Migros Sache der zehn regionalen Genossenschaften. Das hat Vor- und Nachteile. Der grösste Vorteil sei, dass Innovationen in den einzelnen Genossenschaften gefördert würden. Tatsächlich weise die Migros im Gegensatz zu Coop ein wahres Potpourri an Formaten auf (siehe oben). Der Nachteil sei, dass es zu Überschneidungen und Doppelspurigkeiten kommen könne.

(kwo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jim Knopf am 02.10.2016 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bagel

    Und wieder so ein möchtegern Globalplayer nach amerikanischem Vorbild, der meint,mit seinen aggressiven Marketing Methoden den Markt aufmischen zu müssen.Der bezieht doch wie andere für seine pampigen Sandwiches die Zutaten von den ausgelagerten Industrie Food Anbietern.

  • Peter Müller am 02.10.2016 17:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komisch

    Halbes Jahr später bringt coop eine Baguette Kette aus whatever in die Schweiz. Sag mal checkt ihr es hier in der Schweiz. Ich?

  • Alles wird gut am 02.10.2016 17:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Brauchen wir nicht!

    Genau auf einen weiteren Junk Food haben wir gewartet, Hurra!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nachdenklicher Kunde am 03.10.2016 23:40 Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder?

    Bald Diktiert uns nur noch Migros und Coop. Wacht endlich auf, dies ist der Moderne Sklavenhandel in dem man jegliche Konkurrenz Aufkauft bis man Konkurrenzlos ist, danach kann man die Löhne und die Einkaufspreise machen wie man will. Manchmal frage ich mich warum das Kartellamt nicht eingreift, diese zwei Riesen haben ein Monopol wovon die meisten nicht wirklich eine Ahnung haben wie weit dies schon fortgeschritten ist. Fast Konkurrenzlos Abzocken mit maximaler Gewinnmaximierung, Tiefe Löhne und Hohe Preise. Welch eine Zukunft.!?

  • Minnie Mouse am 03.10.2016 14:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht noch mehr Migros! Nein danke!

    Und wieder hat diese Migros die Finger drin! Es geht mir sowas von auf den Senkel, dass Coop und Migros meinen, überall mitmischen zu müssen! Warum widersetzt sich diesen Beiden niemand? Ist das Konzept so schlecht, dass sich kein unabhängiger Franchisenehmer findet? Ich wohne in der Nähe von Nyon und habe überlegt, meine Kinder mal mit frischen Bagels zu überraschen, aber nachdem ich den Artikel gelesen habe, ist mir die Lust vergangen!

    • Jean Droz am 03.10.2016 16:54 Report Diesen Beitrag melden

      Genf eben

      Der Schwachsinn ist von Migros Genf und die anderen Migros Genossenschaften wird es nicht freuen.

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  • Annette am 03.10.2016 12:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fast Food sollte nicht mehr unterstützt werden!!

    In Anbetracht, dass wir alle wissen , dass wir uns alle uns alle gesünder ernähren sollten und weniger Weiten und Gluten einnehmen sollten, verstehe ich nicht, dass man eine solche Kette in die Schweiz holt. Ich finde Migros sollte sich für Fast Food nicht stark machen. Aber eben, wenn man auf Kosten der Gesundheit Geld machen kann, dann zögert man nicht . ....,

  • pia s am 03.10.2016 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    swiss fastfood

    wie wärs mal mit fast-food röschti+spiegelei, gmüessuppe, polätebrösml, heuvogl oder original buure ankezopf geräucherte forelle? wäre alles genauso nahrhaft (fettig), aber gesünder.

  • CSC am 03.10.2016 09:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aus Frankreich?

    Wieso brauchen wir Bagels bzw. ein Konzept aus Frankreich? Wenn schon, denn schon aus dem Originalland, den USA...

    • R. Klappholz am 03.10.2016 14:11 Report Diesen Beitrag melden

      Osteuropäische Herkunft

      Ursprünglich kommen die Bagel (Beygl) nicht aus den USA, sondern aus Europa. Sie sind jüdischer Herkunft.

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