Job-Index

08. April 2014 10:24; Akt: 07.04.2014 10:24 Print

Für Banker gibt es wieder viele offene Stellen

Die Boni sind abkassiert, nun wechseln viele Banker ihren Job. Die Zahl der offenen Stellen in der Finanzbranche ist deshalb so hoch wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.

storybild

Die Zahl der offenen Bankerstellen ist derzeit so hoch wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. (Bild: Keystone/Steffen Schmidt)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Gute Nachrichten für Stellensuchende in der Finanzbranche: Per Ende März waren 3880 Stellen bei Banken, Versicherungen und anderen Firmen im Finanzbereich ausgeschrieben. So viele offene Stellen gab es letztmals im September 2011, wie aus dem neusten Finews-Jobdirectory-Index hervorgeht. Anfang Jahr waren es erst 3601 gewesen. Das entspricht einem Plus von fast 8 Prozent im ersten Quartal.

Ein spezieller Grund für den Anstieg zum Jahresbeginn ist, dass nach Auszahlung der Boni in der Bankbranche eine rege Jobrotation einsetzt, wie die Index-Verfasser schreiben. Ende des ersten Quartals werden traditionsgemäss die Boni ausbezahlt. Weil sich die Aussichten verbessert haben, wagen Banker nun wieder einen Stellenwechsel.

Am meisten neues Personal suchen die Banken. Sie hatten Ende des ersten Quartals insgesamt 1338 Jobs ausgeschrieben – innert Jahresfrist entspricht diese einem Plus von 16 Prozent. Vor allem die Kantonal-­, Regional-­ und Raiffeisenbanken bauen ihre Kapazitäten und Kompetenzen aus. Gleichzeitig wird ersichtlich, dass die Grossbanken UBS und Credit Suisse das Feld im Retailbanking zunehmend den kleineren Finanzinstituten überlassen, während sie sich auf die Vermögensverwaltung für reiche Kunden konzentrieren.

UBS sucht mehr Personal als CS

Die UBS hatte laut der Erhebung 359 offene Positionen, 35 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Während sie in Kontroll-, Risiko- und Rechtsfunktionen Personal suche, scheine es in der Beratung vor dem Hintergrund der Konsolidierung in der Vermögensverwaltung eher noch ein Überangebot an Mitarbeitenden zu geben, heisst es in dem Bericht. Die Konkurrentin Credit Suisse wies Ende März 307 offene Stellen aus gegenüber 289 im Vorjahr (plus 6 Prozent).

Bei den Kantonalbanken hat die Zahl offener Stellen gar um 57 Prozent zugenommen. Bei den Privatbanken ist der Personalbedarf hingegen eingebrochen: Innert Jahresfrist fiel die Zahl der ausgeschriebenen Stellen um 27 Prozent auf noch 103.

Bei den Versicherungen waren Ende März 1197 Arbeitsplätze (plus 6,7 Prozent) unbesetzt, bei den übrigen Finanzfirmen 1344 (plus 20 Prozent). Während vor allem Sachversicherer und Krankenkassen Personal suchen, zeigen sich Zurich und Swiss Re zurückhaltender mit Einstellungen.

(hoy/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • abgezockt am 08.04.2014 18:11 Report Diesen Beitrag melden

    Unsinniger Untertitel

    Glaubt wirklich jemand, dass mehr Stellen geschaffen werden, weil die Leute innerhalb der Branche den Job wechseln?

  • Daniel am 08.04.2014 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Täuschung

    Die frohe Botschaft täuscht gewaltig. Die aufgeblasene Finanzbranche bietet keine neuen Arbeitsplätze an, sondern macht das bisherige Stellen-Streichkonzert teilweise rückgängig. Hier werden einfach Ressourcen zwischen den Bankinstituten ausgetauscht. Der Personalwechsel erfolgt meist aus grosser Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeber. Aber ausserhalb seiner Branche hat der Banker keine grosse Chance.

  • Dan King am 08.04.2014 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    habe Job für euch

    ja, bei mir könnten ein paar noch das Auto waschen kommen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • abgezockt am 08.04.2014 18:11 Report Diesen Beitrag melden

    Unsinniger Untertitel

    Glaubt wirklich jemand, dass mehr Stellen geschaffen werden, weil die Leute innerhalb der Branche den Job wechseln?

  • technicker am 08.04.2014 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    arme banker

    sie verdienen soooo wenig dass sie wollen stelle jedes jahr wechseln.... und miete steigen, bahnpreis steigt... normale lohne aber nicht!

  • toni am 08.04.2014 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Geizhälse

    Juhu gehe in die Bank nix machen und viel verdienen

  • Daniel am 08.04.2014 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Täuschung

    Die frohe Botschaft täuscht gewaltig. Die aufgeblasene Finanzbranche bietet keine neuen Arbeitsplätze an, sondern macht das bisherige Stellen-Streichkonzert teilweise rückgängig. Hier werden einfach Ressourcen zwischen den Bankinstituten ausgetauscht. Der Personalwechsel erfolgt meist aus grosser Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeber. Aber ausserhalb seiner Branche hat der Banker keine grosse Chance.

  • Dan King am 08.04.2014 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    habe Job für euch

    ja, bei mir könnten ein paar noch das Auto waschen kommen.