Boeing

11. Januar 2020 02:56; Akt: 11.01.2020 06:44 Print

Gefeuerter Chef erhält 62 Millionen Dollar

Im Dezember musste Dennis Muilenburg seinen Posten räumen - muss sich finanziell aber keine Sorgen machen. Auch ohne Abfindung und Bonus.

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Der von Boeing gefeuerte Vorstandschef Dennis Muilenburg verlässt den krisengeplagten US-Flugzeugbauer mit 62 Millionen Dollar. Boeing teilte am Freitag in Börsenunterlagen mit, Muilenburg bekomme die ihm vertraglich zustehenden Leistungen, aber keine Abfindung und auch keinen Bonus für 2019. Die 62 Millionen setzen sich unter anderem aus Aktienvergütungen und Pensionsansprüchen zusammen. Zunächst war laut «ABC News» noch zusätzlich von einem goldenen Fallschirm über 39 Millionen Dollar die Rede gewesen.

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Sind 62 Millionen Dollar gerechtfertigt?

Muilenburg wurde im Dezember wegen der folgenschweren Probleme des Airbus-Rivalen entlassen. Zwei Abstürze von Boeing-737-MAX-Maschinen in Indonesien und Äthiopien mit zusammen 346 Toten haben den Ruf des Konzerns beschädigt. Die Produktion der Serie ist seitdem ausgesetzt, bereits aufgelieferte Jets dürfen nicht mehr starten.

Nachfolger von Muilenburg wird ab nächstem Montag der Sanierungsexperte David Calhoun. Der 62-Jährige war früher unter anderem für den Mischkonzern General Electric tätig. Er bekommt in seiner neuen Funktion ein Grundgehalt von 1,4 Millionen Dollar im Jahr, kann aber über langfristige Anreize 26,5 Millionen Dollar einnehmen.

(roy)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Simba74 am 11.01.2020 04:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    alle Flugzeuge am Boden

    aber fett kassieren. Warum sowas zugelassen wird, kann nie jemand verstehen.

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  • Ernesto Bueli am 11.01.2020 04:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egal

    Super, jetzt kann er nach Davos zum WEF und für CHF 64'524 mit anderen Nichtsnutzen palavern.

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  • s'Mänätscherli am 11.01.2020 05:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zocken was das Zeug hält

    Mit dieser Abgangsentschädigung ist er eher bescheiden. Andere erhalten vielmehr. Und über die mehreren hundert Menschenleben welche ausgelöscht wurden redet auch niemand mehr. Einfach hirnrissig!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • martin am 20.01.2020 12:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke und weg

    Geld scheinen sie ja zu haben. wenn für sowas 62 Mille übrig sind.

  • Alex Meyer am 14.01.2020 08:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    62

    Da würde ich glatt ein Burnout bekommen. Keine Abfindung? Keine Boni? Aber 62 Mio.? Brutaler Stress.

  • Zürcher am 13.01.2020 22:29 Report Diesen Beitrag melden

    Monopoly

    Und dann fragt sich die Chefetage, warum die Leute immer demotivierter sind und immer mehr Probleme auftauchen. Für die grosse Mehrheit von uns ist anscheinend nie was da. Unsere Kosten steigen, die Löhne stagnieren;( Genau solche Aktionen sind ein Faustschlag für alle treuen, zuverlässigen Mitarbeiter, welche jeden Tag ihr Bestes geben. Ihr verratet uns.. Spart auf unsere Kosten die Firma zu Tode, zugunsten von Aktionären und euch selbst. Das Traurigste; Verglichen mit anderen Teilnehmer in eurem kranken globalen Sparmichtot Monopoly Spiel, geht es uns in der Schweiz noch gut. Traurig

  • nikotin am 13.01.2020 17:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    skandal

    Skandal hinter skandal... mit tut der Kopf schon weh, wegen vielen Kopf schütteln, so etwas gibt es doch nicht!

  • Wodoomaster am 13.01.2020 10:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    62 Millionen pro Todesopfer

    Kriegt auch jedes Todesopfer, durch die Abstürze, 62 Millionen? Das wäre das mindeste um dies nicht als Witz auffassen zu müssen.