Leser-Aufruf

26. Februar 2019 10:23; Akt: 26.02.2019 10:32 Print

Was bezahlen Sie mit einem 1000er-Nötli?

Haben Sie schon einmal mit einem Tausender bezahlt? Oder nutzen Sie die Note zum Sparen? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen mit dem Nötli.

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Viele zweifeln am Sinn der 1000er-Note. Doch der 1000er bleibt im Programm der SNB. Diese Note werde von der Bevölkerung als Zahlungsmittel weiter genutzt, sagte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg. (Archivbild) Die Sujets der neuen Noten in einer Übersicht. Für die gesamte neue Schweizer Banknotenserie ist die Luzerner Designerin Manuela Pfrunder zuständig. Im November 2005 präsentierte die Nationalbank die Entwürfe für die neue Notenserie. Obwohl der Zürcher Grafiker Manuel Krebs den Designwettbewerb gewonnen hatte, wurde die Zweitplatzierte Manuela Pfrunder mit der Gestaltung der neuen Noten beauftragt. Die Schweizer Banknoten-Geschichte ist von vielen Sonderheiten geprägt. Die 5-Franken-Note wurde 1914 produziert, um die aus Silber bestehende 5-Franken-Münze im Kriegs- oder Krisenfall zu ersetzen. Sie wurde erst auf 1980 zurückgerufen, und ist damit eine der am längsten im Umlauf gewesenen Noten. Die Exotische: Die 40er-Note der Serie von 1911 mit Arnold von Winkelried wurde als Reservenote gedruckt, kam aber nie in Umlauf. Zurückgehaltene: Während der zwei Weltkriege druckte man zahlreiche Reservenoten, die im Falle von Fälschungen hätten eingesetzt werden können. Hier eine von drei 20er-Noten der Ausgabe von 1918. Die Geburtsstunde: Die ersten Banknoten der Schweiz waren ein Provisorium. Der Zeitraum zwischen dem Erlass des Notenbankgesetzes 1905 und der Öffnung der Nationalbank 1907 war nicht ausreichend, um eigene Banknoten zu kreieren. Die von Ferdinand Hodler gestaltete 100er-Note mit dem Mäher blieb besonders in Erinnerung. Sie wurde erst 1958 zurückgerufen. Die Kriegsserie: Zwischen 1918 und 1930 wurden zwei 100er-Noten und drei 20er-Noten entworfen. Davon ging jeweils nur eine Version in Umlauf. Hier die bis 1945 gültige 100er-Note mit Wilhelm-Tell-Motiv. Die Ungedruckte: Während die 1000er-, 100er- und 50er-Noten gedruckt und eingelagert wurden, blieb es bei der 500er-Note beim Probedruck.

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Mitte März kommt das neue 1000er-Nötli. Die Schweizerische Nationalbank wird das neue Design am 5. März offiziell vorstellen.

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Aber wer braucht eigentlich die «Ameise»? Haben Sie schon einmal etwas mit einer so grossen Note bezahlt? Was genau war es und wurde der Tausender überhaupt akzeptiert? Oder haben Sie eine Ladung solcher Noten unter der Matratze? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen mit dem grössten Schweizer Nötli:

(rkn)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ....... am 26.02.2019 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Seid auf der Hut

    Man wird uns die grossen Noten weg nehmen wollen. Es soll verhindert werden, dass wir uns eigenverantwortlich für eine Krise absichern können. Das Ziel ist, dass wir dem Staat absolut ausgeliefert sind, völlig gläsern sind und auch, dass wir bei der nächsten, absichtlich herbei geführten Krise alles verlieren werden. Es wird dann das gesamte Weltvermögen nach oben fliessen. Die 10% die wir haben, will man uns auch noch weg nehmen.

    einklappen einklappen
  • Ändu am 26.02.2019 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Was ich damit bezahle:

    Vieles wie Auto, Motorrad, Fahrrad, Wohnwagen etc. Meist Occasionen.

    einklappen einklappen
  • Esel75 am 26.02.2019 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht?

    Ich tapeziere mir den Keller damit.

Die neusten Leser-Kommentare

  • MadChengi am 27.02.2019 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    Praktische Tausendernote

    Die "Ameise" (hiess sie mal) zücke ich gerne beim Einkauf des Znünis, 1 Joghurt, 1 Brötli und 1 Mineral. Ab und zu zahle ich schon mal einen fabrikneuen Lamborghini oder eine Villa/Finca in Südeuropa damit es einfacher geht! ;OD

  • MadChengi am 27.02.2019 15:23 Report Diesen Beitrag melden

    Schritt für Schritt Richtung Abgrund

    Die Politik der kleinen Schritte zur Abschaffung des Bargeldes, ein weiterer wichtiger Sargnagel zur Beendigung der Freiheit des Individuums.

  • Mike am 27.02.2019 12:02 Report Diesen Beitrag melden

    Edelmetall kaufen

    Habe erst gestern meine zwei Palladiumunzen, für die ich vor zweieinhalb Jahren eine Tausendernote und vier Hunderternoten hinlegte, gegen drei Tausendernoten und einer Zweihunderternote eingetauscht. Davon habe ich wiederum gleich drei Nötchen und etwas Münz wieder in Gold- und Platinunzen eingetauscht. Ein gutes Gefühl!

  • Helen am 27.02.2019 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Detailhandel..

    Viele unserer achso schlauen Kunden kommen um 9:00 Morgens mit einem 1000 Nötli und wollen ihr Gipfeli und Energydrink damit bezahlen. Sorry not sorry aber da hat keiner genug Geld in der Kasse damit wir euch das wechseln können. Und wer sonst kein Geld dabei hat ja der hat pech gehabt ;)

  • Jimmy am 27.02.2019 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    Zugbillett

    Ich hatte meine Lehre fertig und den ersten richtigen Job, wo ich das erste gute Geld verdiente. Also wollte ich an einem Samstag nach Zürich shoppen gehen. Budget 1'000. Um nach Zürich zu kommen musste ich den Zug nehmen und ein Billett lösen. Da sich der Bahnhof im Umbau befand, war der Billettautomat ausser Betrieb, daher konnte ich nicht mit der Karte zahlen. Long story, short: Ich musste an den Schalter und ein Billette für 4.15 (oder so ähnlich) mit einer 1000-Note bezahlen..