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23. Oktober 2017 18:39; Akt: 23.10.2017 21:00 Print

Hast du die Lehre gekündigt und bist ratlos?

Jeder fünfte Lernende gibt seine Lehre auf. Bist du einer davon? Oder sind Sie als Elternteil betroffen? Unsere beiden Experten beantworten im Live-Chat Leserfragen.

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Stress mit dem Chef, den falschen Beruf gewählt oder der Eindruck, im Betrieb nicht ausreichend gefördert zu werden: Dies sind die am häufigsten genannten Gründe, warum Lernende ihren Lehrvertrag vorzeitig aufgelöst haben.

Davon dürften auch Lernende, die im August mit der Berufslehre begonnen haben, nun mit solchen Überlegungen konfrontiert sein, denn 56 Prozent der Jugendlichen, die ihre Lehre aufgeben, tun dies im ersten Lehrjahr. Davon gar ein Drittel während der Probezeit, die diesen Monat zu Ende geht.

Jeder fünfte Lernende wechselt die Stelle

Laut einer Studie des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung wechseln 20 Prozent der Lernenden während ihrer Lehrzeit die Stelle. Die häufigsten Lehrvertragsauflösungen gibt es im Coiffeurgewerbe (40 Prozent), im Gastgewerbe (35 Prozent) und im Bereich Pflanzenbau und Tierzucht (31 Prozent).

Spielst du mit dem Gedanken, deine Lehrstelle aufzugeben? Oder hast du deine Lehre in der Probezeit bereits gekündigt und suchst eine Anschlusslösung? Sind Sie als Eltern betroffen?

Am Donnerstag, 26. Oktober ab 11.30 Uhr, beantworten die Experten Giuliana Lamberti (Verein Starke Eltern – starke Jugend) und Andrea Ruckstuhl (Jobcaddie.ch) im Live-Chat die Fragen der Leserinnen und Leser.


(pam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Saa am 23.10.2017 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Lehrjahre sind keine Herrenjahre

    Ich erinnere mich oft an meine Schwester: Oft wollte sie die Lehre als Köchin hinschmeissen, mein Vater war strikt dagegen, er sagte immer was du Unterschrieben hast ziehst du durch, oft hat sie mit ihm gestriten, eigentlich immer wenn es um dieses Thema ging, heute ca. 7 jahre später, dankt sie ihm oft dafür, dass sie die Lehre fertig machen musste, es hat sie stärker, kritikfähier etc. gemacht! Natürlich ist es heute auch nicht mehr leicht, vernünftige Lernende zu finden, Mami und Papi mischen sich auch zu oft mit ein und nehmen ihre Kinder in Schutz!

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  • chrigu75 am 23.10.2017 19:19 Report Diesen Beitrag melden

    durchziehen!

    Früher hat man es einfach durchgezogen. Hatte damals 1992 -95 in meiner Lehre zum Bäcker -Konditor auch alles andere als ein Honiglecken. Aber man hat sich in den Hintern gekniffen, 100 % gegeben und gut war`s. Alles geht vorbei. Auch eine strenge und evt. unangenehme Lehre. Und das man nicht den falschen Beruf wählt. Empfehle ich ein paar Schnupperlehren zu absolvieren. Wenn man die Möglichkeit dazu bekommt.

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  • Im falschen Film am 23.10.2017 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    Mobbing vom feinsten

    Ein Bekannter wird gemobbt was das Zeugs hergibt. Die Arbeit gefällt ihm gut, aber die Vorgesetzten kann man einfach rauchen. Sie sind fies, werden beleidigend und bezichtigen ihn des Diebstahls und der Lügen. Bei wem kann man sich melden , dass das Ganze endlich aufhört? Nützen da Gespräche überhaupt oder wäre ein Lehrstellenwechsel besser?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Daaci am 24.10.2017 23:09 Report Diesen Beitrag melden

    Die Gesellschaft /Werte

    Wenn ein Lernender in der Berufswelt strauchelt wird er nicht getragen oder unterstützt. Heute muss alles Butter weich über die Bühne gehen, nur keine Probleme Es ist nicht angebracht früher und heute zu vergleichen, vieles ist zu verschieden: Wir hatten 1978 kein Internet oder anderen Medien die uns verunsicherten, wir hatten persönliche Kontakte. Dies ist heute leider anders. Früher Stolz+ Ehre/heute Ansehen und Schein. Früher Respekt und Anstand/Heute Dominanz und Unterwürfigkeit. Wir werden von den Medien/Werbung/Konsum auf völlige falsche Wege geleitet. "Konsumier und sei ein angepasst!

  • JG.97 am 24.10.2017 22:46 Report Diesen Beitrag melden

    Sache der Erziehung

    Ich habe in meiner 4Jährigen Lehre oft darüber nachgedacht abzubrechen. Jedoch haben mich meine Eltern so erzogen, dass ich durchziehe was ich angefangen habe. Heute habe ich mein EFZ im Sack und bin meinen Eltern dankbar dafür. Auch wenn mir mein jetziger Job nicht gefällt, mit einer abgeschlossenen Lehre fällt auch der Wechsel in eine andere Branche leichter sodass mir alle Wege offen stehen.

  • Arie am 24.10.2017 21:38 Report Diesen Beitrag melden

    Schlimm

    Habe meine lehre 1982 -1985 u.zusatzlehre v.1986 -1987 gemacht zuhause hiess es es gibt kein zurück ,hatte beidemale schlechte lehrmeister war schlimm aber ich wusste ich darf u.kann nicht abrechen so zwängte ich durch diese jahre.

  • Osef der Zimmermann am 24.10.2017 19:43 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Ich habe vier Berufe erlernt. Mich dünkt heute haben wir eine Generation von Jammeri und Weichbechern herangezogen. Mit dreissig noch an Mammis Rockzipfel. Und dies Männchen wie Weibchen.

  • Viktoria am 24.10.2017 14:41 Report Diesen Beitrag melden

    Prinzen

    Nun kommen eben die Prinzen in die Lehre, die jahrelang von den Müttern gehätschelt wurden. Logo schaffen die dan weder Lehre noch Leben. Gebt nicht immer nur den Lehrbetrieben die Schuld. Ursache liegt eher in der Familie.