Richemont

17. Januar 2011 10:31; Akt: 17.01.2011 10:31 Print

Heiss begehrte Luxusgüter

Keine Spur von Krise bei den Reichen. Der Luxusgüterkonzern Richemont - dazu gehören Cartier und Montblanc - hat seinen Umsatz um einen Drittel gesteigert.

storybild

Cartier-Schmuck auch in Krisenzeiten begehrt. (Bild: Reuters)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Luxusgüterkonzern Richemont hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 (Oktober bis Dezember) den Umsatz auf 2,1 Mrd. Euro gesteigert. Ohne den positiven Währungseffekt hätte das Wachstum 23 Prozent betragen.

Bereinigt um die Akquisition des im April 2010 gekauften britischen Internet-Modehauses Net-a-Porter.com betrug das Wachstum in Lokalwährungen 19 Prozent, wie Richemont am Montag bekanntgab. Der Umsatz wuchs in allen Regionen zweistellig, am stärksten im Raum Asien-Pazifik.

Das Weihnachtsgeschäft im Dezember sorgte für ein Wachstum um 17 Prozent zu konstanten Wechselkursen und akquisitionsbereinigt. Für das Schlussquartal bis Ende März sieht Richemont sich herausgefordert.

Produktion in der Schweiz

Zum einen dürfte die höhere Vorjahresbasis dazu beitragen. Zum anderen dürfte der starke Franken die Marge des überwiegend in der Schweiz produzierenden Konzerns drücken. Hinzu kommen Veränderungen in den Produktlinien.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs erreichten die Umsätze des Genfer Konzerns 5,4 Mrd. Euro, in Lokalwährungen ein Wachstum von 25 Prozent. Richemont stellt unter anderem Schmuck der Marke Cartier, Jaeger-LeCoultre Uhren und Montblanc-Füllfederhalter her.

(sda)